Berichte aus dem Gemeindeleben

Echtz: Sternsinger gesucht - Aktion Dreikönigssingen 2022

Funkelnde Kronen, königliche Gewänder: das sind die Sternsinger! Sie ziehen von Haus zu Haus, segnen die Häuser und bitten die Menschen um eine Spende für arme Kinder. Bald beginnt auch in Echtz die nächste Sternsingeraktion.

Gehst du mit?

Möchtest du dabei sein, wenn Sternsingergruppen in ganz Deutschland den Menschen den Segen bringen?

Möchtest du mithelfen, dass es Kindern in Not überall auf unserer Erde besser geht?

 

Hierzu treffen wir uns am 08. Januar 2022 um 10 Uhr im Pfarrhaus in Echtz neben der Kirche (Steinbißstraße 15). Dort erhaltet ihr eure Kronen und Königskleider. Kalte und warme Getränke sowie ein warmes Mittagessen stehen für euch bereit.

Die Dankmesse ist am 09. Januar 2022 um 9:30 Uhr in der Echtzer Kirche.

 

Wenn ihr mitgehen möchtet ladet euch einfach die Anmeldung herunter, füllt diese aus und gebt sie bis zum 19. Dezember 2021 im Pfarrbüro Echtz (Briefkasten am Haus) ab oder sendet sie ausgefüllt an die folgende Emailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Auf der Anmeldung findet ihr auch alle weiteren Informationen. Wenn ihr trotzdem noch Fragen habt schreibt uns einfach eine Email an die oben genannte Adresse.

Wir freuen uns auf euch!

 

Gesund werden - Gesund bleiben: Ein Kinderrecht weltweit

Spendenstation, Klappern und Osterpaket

Bestellung der Osterpakete bis zum 01. April 2021

 

Kontaktlose Spendenstation der Messdiener/innen:

Wie auch im letzten Jahr werden wir aufgrund der aktuellen Lage keine Messdienersammlung in der üblichen Form durchführen. Dies bedeutet, dass wir nicht von Haus zu Haus ziehen und um Spenden bitten. Wenn Sie trotzdem etwas spenden möchten, so nutzen Sie dazu bitte unseren kontaktlosen Opferstock in St. Michael Echtz. Dieser ist auch außerhalb der Gottesdienstzeiten für Sie erreichbar. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Messdiener/innen sowie die Kinder- und Jugendarbeit der Pfarre St. Michael Echtz.

 

Klappern an Karfreitag und Karsamstag:

An Karfreitag und Karsamstag werden wir die alte Tradition des Klapperns wiederbeleben und klappernd durch die Echtzer, Geicher und Konzendorfener Straßen fahren. Klappern werden wir am Karfreitag um 15 Uhr und an Karsamstag um 7 Uhr,  12 Uhr und 18 Uhr.

 

Osterpaket Lieferservice:

Sie wohnen in Echtz, Geich oder Konzendorf und möchten ein Osterpaket bestehend aus gesegnetem Buchsbaum, Osterkerze und einer kleinen Überraschung?

Auf Bestellung bringen wir Ihnen gerne am Vormittag des Ostersonntag 04. April 2021 ein Osterpaket nach Hause und deponieren dieses kontaktlos vor Ihrer Haustür. 

Wir freuen uns über Ihre Bestellungen unter Angabe Ihrer Adresse bis zum 01. April 2021.

Kontakt:

Email:          Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel.:             02421/81197      (Nutzen Sie hier bitte auch den Anrufbeantworter.)

Ergebnis der Sternsingeraktion 2021

Kontaktlose Segensstation in St. Michael Echtz ist ein voller Erfolg 

In diesem Jahr musste die Sternsingeraktion in Echtz leider anders ablaufen als sonst. Aufgrund der Coronapandemie war es unseren Sternsingern nicht erlaubt von Haus zu Haus zu ziehen und den Segen persönlich zu überbringen. 

Als Alternative wurde eine Segensstation in St. Michael für alle Interessierten bereitgestellt.  Dort konnte man sich kontaktlos bis zum 31.01.2021 die Segenswünsche abholen und eine Spende entrichten. 

Diese Segensstation wurde nun abgebaut und die Spenden gezählt. Dank Ihrer großen Spendenbereitschaft sind in unserer Pfarrgemeinde insgesamt 676,63 € zusammengekommen.

Das Geld wurde inzwischen an das Kindermissionswerk überwiesen und hilft nun weltweit Kindern in Not. 

Wir bedanken uns bei allen Spendern von ganzem Herzen und hoffen 2022 wieder von Haus zu Haus ziehen zu dürfen und den Segen wieder persönlich überbringen zu können.

2021 Ergebnis der Sternsingeraktion in St. Michael Echtz

 

Nachdem im vorletzten Jahr in der altehrwürdigen Klais-Orgel in Arnoldsweiler ein neues, akustisches 32´-Register realisiert worden war, zeigte der Förderverein der Kirche St. Michael in Echtz ebenfalls großes Interesse an einem solchen Tiefbass in der dortigen Orgel, da die klangliche Wirkung schlichtweg grandios ist!

Bereits 2008 war die alte Walcker-Orgel in Echtz grundsaniert worden. Sie war im Jahre 1989 als gebrauchtes Instrument (Baujahr 1956) zunächst als provisorische Lösung in St. Michael eingebaut, jedoch zwischenzeitlich nahezu unspielbar geworden. Im Rahmen einer groß angelegten „Reorganisation“ wurde zunächst die komplette Technik erneuert sowie etliche Register entweder durch neue ersetzt oder innerhalb der Teilwerke getauscht, um ein schlüssiges Klangkonzept zu erreichen, das dem grandiosen Kirchenraum von St. Michael angemessenen war. Da das Instrument ursprünglich für eine Stuttgarter Friedhofskapelle (also ausschließlich für Trauermusik!) konzipiert worden war, mussten die Orgelbauer 2008 bei der klanglichen Anpassung an die große Echtzer Kirche bis an die Grenzen des Möglichen gehen. Dieser Aufwand war übrigens auch der Grund dafür, warum damals die meisten angefragten Orgelbaufirmen gar nicht erst bereit waren, ein Angebot zu erstellen...

Die Maßnahmen waren derart aufwendig, dass man irgendwann „den Sack zubinden“ musste, obschon damals bereits die Idee eines Tiefbassregisters existierte. In den Köpfen der Fördervereinsmitglieder jedenfalls tauchte die Idee des „Grobiphons“ nach etlichen Jahren plötzlich wieder auf!

 

Beim Pfarrfest 2019 schließlich war das neue Register Gesprächsthema und ich wurde damit beauftragt, ein Angebot einzuholen. Ferdy Simon, Mitarbeiter der belgischen Firma Schumacher in Eupen, lotete die Möglichkeiten aus. Als die sinnvollste Variante erwies sich der Umbau eines bereits vorhandenen Holzregisters, dessen Pfeifen um 40 cm verlängert wurden.

Aus dem Zusammenspiel des Registers „Subbass“ mit dem neu entstandenen „Grobiphon“ resultieren Kombinationstöne, die einen grandiosen Tiefbass erzeugen!

Die hervorragende Akustik der Kirche tut ein Übriges, damit sich dieser neue Klang perfekt entfalten kann. Das neue Register ist unglaublich wandlungsfähig, da es sich sowohl für die Begleitung sehr leiser Klänge bis hin zum strahlenden Fortissimo eignet.

Etliche Organisten und Fachleute, die seither unsere Orgel besucht haben, äußerten einhellig die Meinung, die Orgel klinge nun wie eine noble englische Kathedralorgel!

Somit zeigt die wechselhafte Geschichte unserer einst so maroden, altersschwachen Orgel, welche Kapazitäten in manchem Altertümchen stecken können! ...es muss halt nicht immer ein Neubau sein!

Herzlich bedanken möchte ich mich beim Förderverein der Kirche St. Michael, Echtz! Schließlich hat lange nicht jeder Organist eine solche Orgel und erst recht kein nach ihm benanntes Register!

Eine weitere kleine, jedoch sehr wirkungsvolle Maßnahme war die Entfernung des Stoffvorhangs, der bisher die Schalljalousien des Schwellwerks verdeckt hatte. Hierdurch erlangt dieses Teilwerk deutlich mehr Brillanz, was dem Gesamtklangbild sehr zugute kommt. Außerdem sind die Schwelljalousien nun sichtbar. Sie werden mittels eines Pedals bedient und können stufenlos geöffnet bzw. geschlossen werden, was eine fließende Dynamik ermöglicht.

 

Vorabinformation:

So Gott will werden wir im Laufe des Jahres eine oder mehrere (??) „Orgel-Fahrradtouren“ durch unsere GdG anbieten, bei der viel Wissenswertes und Interessantes zu unseren Orgeln zu erfahren sein wird! Über reges Interesse würde ich mich sehr freuen!

Entsprechende Infos hierzu werden frühzeitig bekanntgegeben...

Ihr Kirchenmusiker Frank Grobusch

 

Neuer Stern für die Echtzer Krippe

Nach dem Verlust des alten Sterns weist nun ein neuer Stern den Heiligen Drei Königen den Weg zur Krippe und lässt diese gleichzeitig in neuem Glanz erstrahlen.

Das neu formierte Krippenbauteam um Wilfried Trimborn und Christian Sander bemerkten beim Aufbau der Krippe den Verlust des alten Sterns. Doch was wäre eine Krippe ohne richtungsweisenden Stern?! So wurde kurzerhand und mit viel Engagement ein neuer Stern gebaut und angebracht. Von nun an wird dieser die Krippe schmücken.

Schauen doch auch Sie einmal in St. Michael Echtz vorbei und besuchen die Krippe. Dort finden Sie auch das Friedenslicht aus Jerusalem und die Segensstation der Sternsinger. 

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Mit Weihrauch, Myrrhe, Gold und Abstand

Segensstation geöffnet bis zum 31. Januar 2021 in St. Michael Echtz

In ganz Deutschland gelten zurzeit neue und strengere Corona-Regeln. Auch die Aktion Dreikönigssingen der hiesigen Sternsinger ist von diesen betroffen. Das Kindermissionswerk empfiehlt in der jetzigen Situaton auf einen Besuch an der Haustür zu verzichten und auf das kontaktlose Sternsingen zu setzen.

Daher werden wir für Sie eine Segensstation in der Echtzer Kirche aufbauen. Die Kirche ist täglich geöffnet und Sie können dort gesegnete Segensprüche für Ihr Haus und Informationsmaterial zur Sternsingeraktion 2021 unter dem Motto „Kindern halt geben! In der Ukraine und weltweit.“ entgegennehmen. Für Ihre Spenden steht der Opferstock der Echtzer Messdiener bereit. Die Spenden werden nach Abbau der Station am 31. Januar 2021 gezählt und an das Kindermissionswerk überwiesen.

Unsere Sternsinger freuen sich auf Ihren Besuch in der Kirche und danken Ihnen bereits jetzt für Ihre Spenden.

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Der Heilige Nikolaus stattete Echtz einen Besuch ab

Lokalzeitbericht WDR Aachen 07.12.2020 "Wenn der Nikolaus Corona trotzt" von Donata Jertz  

ab 12:30 min (verfügbar bis 14.12.2020)

 

Corona-Zeiten sind schwierige Zeiten besonders auch für Kinder. In den KiTas und Grundschulen herrschen strenge Regeln, Freundinnen und Freunde können sich nicht mehr so einfach treffen wie bisher. Da gilt es, den „Kleinen“ doch etwas Lebensfreude zu vermitteln. Dies geschah am Nikolaustag in der Echtzer Pfarrkirche. Eine Messe und ein Wortgottesdienst waren an diesem Tag nicht vorgesehen. Und doch versammelten sich – soweit angesichts der Corona-Beschränkungen möglich – dennoch viele Familien in dem Gotteshaus. Mit St. Nikolaus hatte sich nämlich hoher Besuch angesagt.

Durch ein Gesangsensemble um Frank Grobusch und mit dem Vortrag von besinnlichen  Geschichten wurden die kleinen Besucherinnen und Besucher auf den Besuch des Nikolaus eingestimmt. Mit kräftigen Schlägen gegen die Tür begehrte dann der Heilige Einlass, der gerade neben dem Christkind und dem Sankt Martin Kindern am bekanntesten sein dürfte, bringt er doch viele sehnsüchtig erwartete Leckereien. Natürlich war die Freude groß, als St. Nikolaus vom Portal zum Altar schritt und dann zunächst einmal sich selbst vorstellte. Schon zu Lebzeiten hatte er als Bischof in Kleinasien nämlich Menschen in Not gerettet und mit Gaben beschenkt.

Dann schließlich war es soweit: In wegen der Abstandsregeln langer Reihe stellten sich die Kinder auf, um den Heiligen aus der Nähe zu betrachten und auch Süßigkeiten in Empfang zu nehmen. Freudige Augen und ein lebhaftes Durcheinander an Kinderstimmen vor der Kirche zeigten nachher an, dass ihnen der Besuch des Nikolaus viel Spaß bereitet hatte.

Doch das war für viele Kinder noch nicht die letzte Begegnung mit dem Heiligen Mann. Nachmittags zog er nämlich aus Einladung der IG Echtzer Ortsvereine durchs Dorf und besuchte sie zuhause, mit guten Wünschen und noch mehr Leckereien im Gepäck…

Allen, die mitgeholfen haben, den Kindern ein paar schöne Momente geschenkt zu haben, sei herzlich gedankt!

  

Bericht: Marcus Seiler

   

 

 

 

 

     

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Unvergessen! ... mit Rückenwind

Unter diesem Motto stand die Gedenkstunde an Allerheiligen in Echtz für alle Verstorbenen. Durch die musikalische Gestaltung des Chores "More than Gospel", die gleichzeitig besonders ihrer bereits verstorbenen Mitglieder/innen gedachten, erhielt diese Andacht eine besondere Stimmung. Die Musik hilft uns Emotionen zu transportieren und unseren meist stillen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Dies gelang besonders den beiden Solostimmen von Lea Krings und Leonie Pohl. Beide berührten durch ihren Gesang viele Besucher/innen und spendeten auf besondere Art und Weise Trost, so wie es nur die Musik vermag. 

 

Unvergessen mit Rückenwind

Auch in Zukunft sollen die "offenen Kirchen" immer wieder bewusst musikalisch gestaltet werden. Dies kann beispielsweise in Form von Orgelspiel und/oder (Chor)-Gesang geschehen. Die vielfältigen Möglichkeiten unserer Organisten und Chöre sowie einiger ehrenamtlicher Musiker lassen ein abwechslungsreiches Angebot erwarten. 

Herzliche Einladung an alle, die in andächtiger Atmosphäre bei schöner Musik einmal unsere Kirchenräume auf eine alternative Art erleben wollen.

Die Termine der "offenen Kirchen" entnehmen Sie bitte der Gottesdienstordnung.

Roboterdämmerung in der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat die Menschen fest im Griff, und die ständig neuen Zahlen und Regelungen sind für viele eine alltägliche Belastung. Hier wollte Pfarrer Heinrich Plum einen Kontrapunkt setzen, der den Menschen eine Zeit der Besinnung und der Einkehr schenken sollte. Deswegen stellte er in der Echtzer Pfarrkirche seine neueste Erzählung „Roboterdämmerung“ vor. Damen des Pfarreirates hatten die Kirche dazu in ein Meer aus Kerzenlicht getaucht. 20 TeilnehmerInnen hatten sich für die Lesung angemeldet (hier wurde man dann doch wieder von Corona eingeholt).

Pfarrer Plum wäre nicht Pfarrer Plum, wenn er nicht gleich zu Beginn eine Kostprobe seines hintergründigen Humors gegeben hätte und damit die Anwesenden sofort für sich gewann. „Können mich alle hören?“ fragte er ins Mikrophon. Das allgemeine Nicken resümierte er mit der Bemerkung: „Es scheint so zu sein. Aber die nichts hören können, können sich ja auch nicht melden, weil sie ja meine Frage nicht gehört haben…“
Hans-Leo Simons ist ein pensionierter Pfarrer, der in eine andere Stadt gezogen ist. Dort führt in ein kleines Mädchen, Kristinchen, zu ihrem Opa, der zufällig ein Schulkamerad des Pfarrers ist. Dieter Weinmann ist Direktor einer hochmechanisierten Autofabrik. Er lädt Simons zu einem Besuch ein. Weinmann, früher sehr gläubig, berichtet, dass er seinen Glauben verloren habe. Er orientiere sich nun an der Realität. In der automatisierten Werkshalle, in der der Mensch nur noch kontrolliert, fragt er: Wo soll ich denn hier ein Kreuz aufhängen? Dahinter steckt natürlich die Frage: Hat den Gott in unserer „Realität“ überhaupt noch Platz?

Simons lässt sich nicht beunruhigen uns sagt Weinmann, dass er ihm die Frage gerne bei einem abendlichen Besuch beantworten wolle. Bei Weinmann gibt es einen Roboter namens Otto, der den beiden roten Wein serviert.
 
Simons erklärt, dass der Mensch das Lebewesen ist, das Gott am ähnlichsten ist, wie die Bibel berichtet. So könne er auch den Roboter schaffen, so wie Otto, der dem Menschen wiederum ähnlich ist, doch auch nicht. Zieht man den Stecker, ist der Roboter aus.
 
Dem Menschen kommt dagegen Kreativität zu. Er kommt nicht zur Ruhe und will Gott nachahmen. Simons stellt die Frage, wenn Kristinchen oder der Roboter entführt würden, was sei wohl schlimmer? Natürlich ist auch Weinmann klar, dass der Roboter ersetzbar ist, Kristinchen aber nicht. Damit wird klar, dass jeder Mensch einzigartig und letztlich unersetzbar ist. Darin spiegelt sich seine Würde als Geschöpf Gottes wieder.

Natürlich kommt es auch auf die Frage, warum Gott so viel Ungerechtigkeit auf der Welt zulasse. Doch die Frage ist letztlich falsch gestellt. Sie muss lauten, warum wir so viel Ungerechtigkeit zulassen. Das Gebot der Nächstenliebe sollte uns anders handeln lassen. Simons gibt zu, dass wir, was die Nächstenliebe angeht, noch Lehrlinge seien, und das gelte auch für die Kirche an sich.

Doch es gibt auch Vorbilder, die uns den Weg weisen, z. B. Heilige. Jedoch bestehe noch zu viel Furcht voreinander, Egoismus, Gier, Rassismus und Fremdenhass stünden oft an erster Stelle. Dabei ist die Kreativität vorhanden, jedoch muss sich daraus die Nächstenliebe auch entwickelt.
Über das Gespräch kommt Kristinchen herein, die den Roboter Otto als wundersames Spielzeug verehrt und ihn freudig umhalst. Darüber zerbricht er und verliert Arme und Beine.

Nun muss Dieter Weinmann zugeben: Besser dass Otto beschädigt wurde als dass Kristinchen etwas zugestoßen wäre.

Die Würde des Menschen gerade auch gegenüber der Technik tritt klar zutage, und die Würde ziehen wir aus unserem Geschaffensein durch Gott. Damit hat, das kann man vielleicht als Lehre ziehen, das Kreuz überall Platz, auch in der Fabrikhalle.

Pfarrer Plum erntete viel Applaus für die Erzählung, die mit ihrem Tiefgang natürlich die Zuhörer auch zum Nachdenken anregte.
Aber wieder wäre Pfarrer Plum nicht Pfarrer Plum, wenn er nicht mit einer Zugabe in Form einer humorvollen Kurzerzählung die Spannung auflöste: Ein falscher Bettler, der angeblich nicht mehr gehen kann, schleppt sich vor das Pfarrhaus und bittet um Geld, weil er arm und hungrig sei und nicht mehr richtig gehen könne. Auch ein Essen lehnt er ab, er will nur Geld. Der Pfarrer rät ihm, Hilfe beim Heiligen Petrus zu suchen, der ein Wunder verbringen könne. Wutentbrannt humpelt der falsche Bettler davon. Von seinem Gartenfenster sieht der Pfarrer dann, wie der Bettler nun aufrechten Schrittes zügig weggeht. Der Pfarrer öffnet das Fenster und ruft dem Bettler hinterher, dass er anscheinend ein gottesfürchtiger Mensch sei und Petrus überzeugt haben müsse. So schnell, sagt der Pfarrer, sei noch nie ein Wunder geschehen…

Mit einem gemeinsamen Vater unser und einem Abendgebet endete die Lesung, die ihr Ziel, den Menschen einen Augenblick der Besinnlichkeit und des inneren Friedens zu schenken, voll erreicht hatte.

Bericht: Marcus Seiler
 

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                                                                                                                                                            csm Lichtertueten Kopie2020 6029fa9dee2020 tld logo  

St. Martinsaktion der Echtzer Messdiener/innen

In diesem Jahr muss das St. Martinsfest leider anders ablaufen als all die Jahre zuvor. Der große Martinsumzug durch die Straßen und das gemeinsame Singen der Kinder fehlt in dieser dunklen Jahreszeit, mit der Pandemie als ständigem Begleiter, um so mehr.

Daher möchten die Echtzer Messdiener/innen ein Licht mit Ihnen teilen. Wir wollen kleine Laternen basteln und diese gegen eine kleine Spende an Sie abgeben.

So können wir die Martinsstimmung auch in diesem Jahr gemeinsam erleben.

 

Die gebastelten Laternen können am 08.11.2020 nach der Messe um 9:30 Uhr in unserer Kirche St. Michael von Ihnen abgeholt werden. 

Am 11.11.2020 können Sie diese dann mit einem kleinen Elektrolicht in Ihr Fenster stellen.

Sie können die Laternen auch gerne unter der folgenden Emailadresse bis zum 06.11.2020 vorbestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wir freuen uns über jede Unterstützung unserer Aktion und wünschen Ihnen eine Martinszeit voller Licht.