Berichte aus dem Gemeindeleben

Rückblick BornhofenerPieta
Kreuzwegandacht mit dem Gnadenbild von Bornhofen

Der Pfarreirat von St. Joachim und St. Peter hat am 10. März in der Pfarrkirche St. Peter in Birkesdorf die erste Kreuzwegandacht in diesem Jahr gestaltet, die ganz im Zeichen der Pandemie, aber auch im Hinblick auf die dramatische Situation, die sich in der Ukraine und in Russland abzeichnet, stand.

Dazu hat die Rosenkranzbruderschaft Bornhofen eine Nachbildung des Gnadenbildes von Bornhofen zur Verfügung gestellt und es wurde sozusagen eine geistige Wallfahrt nach Bornhofen gemacht.

Neben den persönlichen Sorgen, der Nöte, Ängste und Bitten wurde die Schmerzhafte Muttergottes für ein Ende der Pandemie, sowie für Frieden und Freiheit in der Ukraine, in Russland, für Europa und die Welt um ihre Fürsprache bei Gott gebeten.                                                                             

 (Joseph Aschenbrenner

 

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Fronleichnam in St. Peter Birkesdorf
Geplant war eigentlich, auf Vorschlag der Schützenbruderschaft St. Petrus, die Hl. Messe zu Fronleichnam draußen auf dem Schulhof der Grundschule zu feiern. Diese musste dann aber leider wegen der Witterung kurzfristig in die Kirche verlegt werden.
Pfarrer Glasmacher feierte mit acht Messdienern und u.a. einer großen Zahl von Schützen mit uns eine bewegende Festmesse. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Orgelspiel und festlichem Sologesang unseres Organisten Frank Grobusch.
In seiner Predigt ging Pfarrer Glasmacher auf die Entstehung und Bedeutung des Fronleichnamsfestes, der Feier des allerheiligsten Sakramentes des Leibes und Blutes Jesu Christi ein, mit dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. So entstand es durch die Vision der heiligen Juliana von Lüttich, einer Augustinerchorfrau im Jahre 1209. Das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie wurde erstmals 1247 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 von Papst Urban IV. zum Fest der Gesamtkirche erhoben. 1279 ging erstmalig eine Prozession in Köln.
Außerdem sei das Allerheiligste das Zentrum der Messfeier und es geht im Wesentlichen um die tiefe Beziehung zu Jesus Christus, um eine Begegnung mit ihm. Dies kommt auch in dem Liedtext „Tantum ergo sacramentum“, der von Thomas von Aquin (1224-1274) geschrieben wurde, und der vor dem sakramentalen Segen gesungen wird, zum Ausdruck.
Pfarrer Glasmacher dankte allen Mitwirkenden, so der Küsterin, dem Organisten, den Schützen, den Messdienern sowie den Ordnungskräften, die immer wieder im Einsatz sind.

 

Am 08.Mai 1911 fand in Deutschland der 1. Frauentag statt. Aus diesem Anlass gründete sich auch in Birkesdorf eine Frauengemeinschaft im „Verein christlicher Mütter“. Aus dieser Gründerzeit stammt auch die Fahne, die in der Kirche St. Peter zu sehen ist. Im Laufe der Jahre änderte sich der Name vom Mütterverein in Frauen- und Mütterverein bis zur Frauengemeinschaft der 70er Jahre. Bis heute hat sich viel getan.

Die Frauen sind nach wie vor noch eine tragende Säule der Kirche. Auch wenn sich der Aktionsbereich verändert hat, so ist aber immer noch der Gemeinschaftssinn und die Solidarität untereinander das Markenzeichen dieser Vereinigung. In diesem Jubiläumsjahr haben wieder einen Grund zum Feiern, unter Corona leider anders als geplant. Trotzdem richten wir den Blick positiv in die weitere Zukunft.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei allen Mitgliedern für ihre langjährige Treue bedanken. Ein ganz besonderer Dank geht an die Gruppe der Helferinnen, die durch ihren Einsatz maßgeblich am Bestehen des Vereins beitragen. Ich wünsche der Frauengemeinschaft weiterhin Gottes Segen und alles Gute für die Zukunft.

Inge Jörres