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AUF EIN WORT - Kirchenmusiker Peter-J.C. Eich
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Ein Mensch voller Musik
In unserer Reihe „Auf ein Wort“ stellen wir engagierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor.
Peter Eich, mit vollem Namen Peter-Josef Christian Eich, ist seit 1996 Kirchenmusiker in unserer GdG.
Der gebürtige Siegburger ist verheiratet, Vater von zwei Töchtern und einem Sohn und lebt mit seiner Familie in Birkesdorf .
Hallo Herr Eich, der Untertitel „Ein Mensch voller Musik“ verrät schon, welche Rolle Musik in Ihrem Leben spielt.Haben Sie diese Vorliebe in Ihren Genen, quasi geerbt?
Mein Vater war ein begeisteter Musiker, von Beruf eigentlich Vermessungstechniker, aber nebenberuflich ein hervorragender Musiker und Chorleiter, der auch Meisterchöre geleitet hat. Ab meinem 7. Lebensjahr hat er mein Gehör geschult, wenn er auf dem Klavier Töne angeschlagen hat, konnte ich die Tonhöhe erkennen und benennen. Bei ihm hatte ich auch meinen ersten Klavierunterricht. Mein Interesse für Musik wurde immer gefördert. Ende der Siebzigerjahre hatte ich die Gelegenheit bei dem Kölner Domorganisten Wilhelm Precker zu lernen, der alle Musikstücke mit einem akribischen Fingersatz notierte, was für mich eine hervorragende Technikschulung war.
Interessanterweise war Musik im Schulalter noch nicht mein Berufswunsch. Ich habe, wie mein Vater, zunächst den Beruf des Vermessungstechnikers erlernt. Nach meiner Bundeswehrzeit musste ich dann feststellen, dass es schwierig war, in diesem Berufsfeld langfristige Arbeitsverträge zu bekommen. So habe ich mich, zurück zu den Wurzeln, für die Kirchenmusik entschieden, meine Ausbildung am Gregoriushaus in Aachen begonnen und schon nach 3 Jahren erfolgreich abgeschlossen.
Übrigens war dies eine Entscheidung mit weitreichender Konsequenz, denn am Gregoriushaus habe ich meine liebe Frau Andrea kennengelernt, zu der ich dann von Siegburg in das Dürener Land gezogen bin.
Nun kann man mit Fug(e) und Recht sagen, dass nicht nur Sie ein Mensch voller Musik sind, sondern die gesamte Familie Eich durch die Musik geprägt ist.
Das stimmt sicherlich. Meine Frau ist eine großartige Kirchenmusikerin, die zusätzlich noch eine spezielle Ausbildung mit Bachelor-Abschluss in Chorleitung absolviert hat und sehr erfolgreich mehrere Chöre und Ensembles leitet. Meine beiden Töchter Sandra und Ella arbeiten ebenfalls als Chorleiterinnen und Sängerinnen und mein Sohn Michael ist ein sehr guter Chorsänger, arbeitet beruflich aber in einem anderen, eher technisch orientierten Berufsfeld.
Also ein Hausmusikensemble von beachtlicher Qualität.
Ja, und dazu haben wir sogar zuhause im Wohnzimmer eine eigene Kirchenorgel, elektronisch zwar, aber mit Vollpedal und in das Wohnzimmermobiliar integriert.
Gibt es denn in Ihrer musikalischen Welt bestimmte Vorlieben, haben Sie Lieblingskomponisten, die Sie besonders gerne spielen oder hören?
Ich bin ein großer Fan von Sinfonik, von Konzerten, Sinfonien und vor allen Dingen von Orchesterwerken. Als ich gerade 14 war, hat mein Vater mich zum ersten Mal zu einem Sinfoniekonzert, Beethovens 5., mitgenommen. Das hat mich zutiefst beeindruckt und geprägt. Orchesterklang fasziniert mich, die Entwicklung und die Ausgestaltung der Werke über Jahrhunderte hinweg, von den Kirchentonarten bis zur Zwölftonmusik. Deshalb kann ich die Frage nicht präzise beantworten, ich habe 100 Lieblingskomponisten.
Bleibt denn neben der Musik noch Zeit für andere Hobbies?
Nach meinem Studienabschluss habe ich mir aus Interesse, als Freizeitvergnügen sozusagen, noch über 10 bis 15 Jahre lang ein Eigenstudium der Sinfonik auferlegt.
Die Musik ist also nicht nur mein Beruf sondern auch mein Hobby, sie ermöglicht mir, meine Träume zu verwirklichen.
Die Aufführung des Messias von Händel oder des deutschen Requiems von Brahms mit großem Orchester, das sind schon verwirklichte Träume, von denen meine Frau und ich gemeinsam noch viele mehr umsetzen möchten.
Ein besonderer Traum wird jetzt im September Wirklichkeit: die Aufführung der Sinfonie Nr. 2 von Mendelssohn-Bartholdy, ein Gemeinschaftsprojekt zusammen mit unseren Kindern, auf das wir uns sehr freuen.
Zu meinen Ambitionen gehört auch das Komponieren. In Siegburg habe ich mehrmals an internationalen Kompositionswettbewerben teilgenommen und wurde dreimal mit dem ersten Preis prämiert, zuletzt mit einer Bläserkomposition für ein 8-stimmiges Posaunen-Ensemble. Am 13.09. wird das Dreiländer Kammerorchester in St. Joachim eine Komposition von mir aufführen. In diesem kreativen Bereich erfolgreich zu sein ist schon ein weiterer Traum von mir.
Und wenn es mal ganz ohne Musik sein sollte, dann betätige ich mich gerne mal sportlich, beim Volleyball zum Beispiel oder als Partner im gemischten Doppel beim Tennis.
Sie hören als Kirchenmusiker fast täglich die Texte der Heiligen Schrift und sicherlich die unterschiedlichsten Interpretationen. Gibt es einen Schrifttext, der Sie besonders anspricht?
Die Schriftstellen, die uns auf unsere Vergänglichkeit aufmerksam machen. Der Kohelet-Text zum „Windhauch“ und Jesu ernstes Wort, dass uns das Leben täglich genommen werden kann und wir auf die wahren Werte achten sollten, das hat mich zum Beispiel im letzten August sehr beeindruckt und nachdenklich gemacht.
Gibt es jemanden, den Sie gerne einmal persönlich treffen würden?
Leider ist er schon lange verstorben, aber wenn es möglich gewesen wäre, dann hätte ich gerne Leonard Bernstein kennengelernt. Dieser Mann ist für mich der größte Dirigent des 20. Jahrhunderts. Er hat sein Wissen weitergegeben, Vorlesungen gehalten, sich um die Jugend gekümmert. Wie er Mozart interpretiert hat, als Dozent, als Dirigent, am Klavier, ... Wahnsinn!
Als Komponist ist er natürlich durch die West Side Story bekannt, aber er hat auch Sinfonien geschrieben (mein Lieblingsthema) und die zweite sollte man sich auf jeden Fall mal anhören.
Lieber Herr Eich, vielen Dank für dieses Gespräch! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei den anstehenden Konzerten und für die Verwirklichung Ihrer weiteren Träume viel Glück!
(Das Interview führte Gerd Funk)
Herzlich willkommen Christian Winkhold, Priesteramtskandidat im Pfarrpraktikum
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Rückblick: Passions- und Auferstehungsspiel 2025
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Jahresbericht 2024 von Joachims Begegnungszentrum
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In den letzten Jahren hat sich im Pfarrheim von St. Joachim ein soziales Zentrum entwickelt, das Raum für Menschen mit unterschiedlichsten Anliegen und Bedürfnissen bietet. Hier kommen Menschen aus verschiedenen Kulturen und Lebensentwürfen zusammen, um sich zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen. Mit unseren Angeboten schaffen wir einen Ort, der den Zusammenhalt fördert und das Verständnis füreinander stärkt. Es ist uns ein Anliegen, für die Menschen da zu sein, ihnen zuzuhören und gemeinsam zu erkunden, wie das Leben auch unter schwierigen Bedingungen gelingen kann. Besonders in Nord-Düren, wo eine Vielzahl von Nationalitäten und Religionen aufeinandertreffen, sehen wir uns verpflichtet, als katholische Kirche vor Ort präsent zu sein und klare Zeichen für ein respektvolles Miteinander zu setzen. Wir laden alle ein, aktiv an diesem Prozess teilzunehmen. Gemeinsam können wir Brücken bauen und ein Umfeld schaffen, in dem Vielfalt als Bereicherung erlebt wird.
Joachims Begegnungszentrum ist mittlerweile zu einer wichtigen Größe in Nord-Düren geworden. Es leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung von Menschen in Not, zur sozialen Integration und zum Verständnis der vielfältigen Kulturen untereinander.
Ein Großteil der Projekte findet in enger Zusammenarbeit mit dem regionalen Caritas Verband Düren-Jülich statt.
Wir freuen uns, Ihnen diese Projekte vorzustellen:
Angefangen hat es vor vierzehn Jahren mit dem Kleiderladen „Joachims Anziehpunkt“. Der Laden ist zweimal pro Woche geöffnet und findet regen Zulauf: Zahlreiche Stammkunden und -kundinnen sowie neue Besucher und Besucherinnen nehmen das Angebot wahr. Die Preise sind ausgesprochen günstig, sodass z.B. ein Paar Schuhe zu kaufen kein unüberwindbares Hindernis darstellen muss. Insgesamt zwölf ehrenamtlich engagierte Frauen sind regelmäßig vor Ort, die die gespendete Kleidung sortieren, pflegen und verkaufen. Die Einnahmen aus dem Kleiderladen dienen als Unterstützung für andere soziale Projekte und weitere Angebote im Begegnungszentrum, wie beispielsweise für den Nähkurs.
Eine der zentralen Aktivitäten des Zentrums ist die kostenlose Lebensmittelausgabe, die seit 2022 einmal im Monat donnerstags von 16.00 – 17.30 Uhr stattfindet und für viele Haushalte in Düren-Nord und Birkesdorf von großer Bedeutung geworden ist. Im vergangenen Jahr besuchten uns pro Monat 115 bis 120 Kunden und Kundinnen, die für ihre Familien Lebensmittel aussuchten. Darunter waren sowohl viele alleinstehende Personen als auch kinderreiche Familien. Jeden Monat konnten wir bis zu 340 Personen unterstützen. Ein Supermarkt aus Birkesdorf und eine Dürener Bäckerei stehen uns dabei als zuverlässige Partner zur Seite und versorgen uns mit stark rabattierten Waren. Für dieses Engagement sind wir sehr dankbar.
Dennoch entstehen monatlich Kosten in Höhe von 1800- 2000 €. Die Stadt Düren hat das Projekt in 2024 mit 20.000 € gefördert und für 2025 die gleiche Summe zugesagt. Etliche private Spenden haben uns ebenfalls erreicht. Auch dafür sagen wir ganz herzlichen Dank. Die Lebensmittelausgabe wird von einem engagierten Team von zwölf ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut, die sich mit viel Herzblut um die Organisation und Durchführung kümmern. „Joachims Lädchen“ fungiert nicht nur als wichtige Unterstützung, sondern vor allem auch als Türöffner für weitere Angebote des Begegnungszentrums.
Zum zweiten Mal haben wir unsere Besucher und Besucherinnen mit ihrer Familie am 24. Dezember 2024 zu einem Weihnachtsfrühstück eingeladen. Wir starteten mit Weihnachtsliedern, der Weihnachtsgeschichte und einem Segen. Danach waren alle eingeladen, sich am Buffet ein leckeres und gesundes Frühstück zusammenzustellen. Im vergangenen Jahr durften wir fünfundvierzig Gäste begrüßen. Auch zwei muslimische Familien haben teilgenommen. Für die neun engagierten Mitwirkenden und unsere Gäste war es ein guter und stimmungsvoller Beginn des Weihnachtsfestes.
Das Lädchen wird ergänzt durch ein niederschwelliges Beratungsangebot „Joachims Wegweiser“, das zur gleichen Zeit stattfindet. Hier können die Besucherinnen und Besucher Unterstützung zu verschiedenen Themen erhalten, wie einem Zugang zu sozialen Hilfsangeboten, der Antragstellung und dem Ausfüllen von Formularen. Diese Beratungsstunden werden von einer erfahrenen Sozialarbeiterin des Caritasverbandes Düren geleitet, die die Anfragen der Klienten kanalisiert und bei Bedarf an weitere Beratungsstellen weiterleitet. Kleinere Anliegen werden sofort bearbeitet, was den Menschen in schwierigen Situationen schnell und unkompliziert hilft.
Besonders beliebt ist das Begegnungscafé, zu dem wir unsere Kunden und Kundinnen nach dem Besuch im Lädchen einladen. Unsere Gäste haben bei kostenloser Bewirtung mit Kaffee, Kakao und Kuchen die Möglichkeit, sich in gemütlicher Runde auszutauschen. Das Café ist ein Treffpunkt für Menschen geworden, die sich einen Besuch in einem herkömmlichen Café nicht leisten können. Die vielen Besucher zeigen, wie wichtig ein solcher Ort für die Verständigung untereinander und die Gemeinschaft ist.
Seit Oktober 2024 ist das Angebot des Begegnungszentrums um eine Kinder-Ecke erweitert worden. Es richtet sich an die Kunden der Lebensmittelausgabe und wird monatlich von 20 bis 25 Kindern besucht. Die Kinder werden von zwei jungen Erwachsenen liebevoll betreut, die mit ihnen malen, basteln und mit Holzspielzeugen spielen. Die Spiele wurden gezielt ausgewählt, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden und ihre Kreativität zu fördern.
Joachims Nähstube ist der kreative Treffpunkt für Männer und Frauen, die gerne Grundkenntnisse im Nähen erwerben und/oder eigene Kleidung entwerfen möchten. Im Jahr 2024 wurden insgesamt fünf Nähkurse unter der Anleitung einer erfahrenen Schneiderin angeboten. Auch für Menschen mit geringem Einkommen ist der Kurs erschwinglich, da wir die ohnehin geringe Gebühr um die Hälfte reduzieren.
Darüber hinaus treffen sich mehrere ukrainische Kindergruppen wöchentlich zum Tanzkurs. Diese Gruppen haben sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Die Warteliste für weitere Kinder spricht für sich. Die Tanzstunden bieten nicht nur eine Möglichkeit, sich zu bewegen und Spaß zu haben, sondern fördern auch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft unter den Kindern. Zudem gibt es immer wieder Gelegenheiten, bei verschiedenen Veranstaltungen aufzutreten, was das Selbstbewusstsein der Kinder stärkt und ihnen ein Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt.
Ein weiteres wichtiges Projekt ist der Sprachkurs für ukrainische Senioren. Der Kurs ist speziell darauf ausgerichtet, den Teilnehmern die deutsche Sprache näherzubringen und ihnen zu helfen, sich besser in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden. Er findet in einem freundlichen und einladenden Rahmen statt, der Freude und Gemeinschaft fördert. Zudem haben wir einen Seniorenclub gegründet, der als Treffpunkt dient, um soziale Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Unsere Projekte bieten nicht nur praktische Unterstützung, sondern auch emotionalen Rückhalt und Gemeinschaft für ukrainische Familien.
Im August 2024 fand um ersten Mal Joachims „Topf und Deckel“, der Kochtreff für Frauen unterschiedlicher Nationalitäten statt. Zusammen mit einer Köchin aus Syrien wurden internationale Speisen zubereitet und gemeinsam probiert. Auch diese Treffen sind dazu da, Brücken zu bauen, sich auszutauschen und kennenzulernen.
Nicht zu vergessen ist die Alleinerziehenden Gruppe „Alleen-mit-Pänz“, die unter dem Dach der „Joachims Familie“ ebenfalls ein Zuhause gefunden hat.
Was das Ganze trägt:
Mehrere Teams ehrenamtlich engagierter Frauen und Männer sind regelmäßig vor Ort und sorgen für eine freundliche und zugewandte Atmosphäre. Mittlerweile verstärken einige Kunden und Kundinnen der Lebensmittelausgabe die Teams. Auch das sind sichtbare Zeichen für ein gutes Miteinander. Menschen, die Hilfe erfahren haben und jetzt selbst Hilfe anbieten, ermutigen dazu sich zu engagieren.
Die hauptamtliche pastorale Mitarbeiterin versteht sich dabei als Ansprechpartnerin für die engagierten Menschen und die Besucher und Besucherinnen sowie als Bindeglied zu den anderen Akteuren vor Ort und der Stadt Düren, die die Lebensmittelausgabe mit einem großzügigen Zuschuss unterstützt. Sie ist auch als Koordinatorin in die einzelnen Projekte eingebunden. Die Zusammenarbeit mit dem Caritas Verband funktioniert hervorragend und wird als große Bereicherung wahrgenommen.
Inzwischen finden die Projekte des Begegnungszentrums auch außerhalb von Düren Beachtung. Besonders freute uns der Besuch von Caritas Mitarbeitern aus Kolumbien. Dieser war ein wunderbares Beispiel für eine gute und produktive Zusammenarbeit und Austausch von Ideen.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie unsere Arbeit unterstützen möchten – sei es durch weitere Bekanntmachung und Berichterstattung oder auch durch Spenden – finden wir das natürlich großartig. Gerne stellen wir Ihnen die Projekte auch persönlich vor und freuen uns auf Ihren Besuch.
Dorothee Wakefield (Gemeindereferentin )
Charlotte Lipinski-König (Caritasverband Düren-Jülich e.V. )
Kontakt:
Dorothee Wakefield
Tel.: 0151 – 57459810
E-Mail:
Der Jahresbericht zum Herunterladen




Neue Pilgerstation in der Kirche St. Michael Echtz
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Pilgern – das bedeutet, sich auf den Weg zu machen, innezuhalten und neue Kraft zu schöpfen.
Ab sofort gibt es für alle Pilgerinnen und Pilger eine neue Anlaufstelle in unserer Gemeinde: Die Kirche St. Michael in Echtz ist nun offiziell eine Pilgerstation!
Dank der Unterstützung des Vereins 1000 Jahre Echtz wurde eine Station eingerichtet, an der Pilger einen Stempel für ihren Pilgerpass erhalten können. Ob auf dem Weg nach Santiago de Compostela, unterwegs auf einer regionalen Pilgerroute oder einfach auf einer persönlichen Glaubensreise – die Kirche St. Michael heißt alle Pilger herzlich willkommen.
Die Stempelstation ist während der Öffnungszeiten der Kirche zugänglich. Wir freuen uns, mit diesem Angebot einen Beitrag zur Pilgertradition leisten zu können und wünschen allen Pilgerinnen und Pilgern einen gesegneten Weg!
Buen Camino!

Delegation aus Kolumbien besucht Joachims Begegnungszentrum
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Ende November 2024 durften wir eine vierköpfige Delegation der „Pastoral Social“ aus dem Bistum Pasto in Kolumbien begrüßen. Gemeindereferentin Dorothee Wakefield und Charlotte Lipinski-König vom regionalen Caritas Verband Düren-Jülich stellten die vielfältigen Angebote vor, die den Stadtteil Düren-Nord nachhaltig stärken. Vor allem die Berichte der ehrenamtlich engagierten Mitwirkenden fanden großes Interesse: Inge Jörres und Karin Lörken erzählten von ihren Erfahrungen in Joachims Lädchen und Café. In Joachims Anziehpunkt begrüßten Helga Weyer, Veronika Schoenen, Eva Niedzwiecki und Waltraud Kuschel die Gäste, während unsere Kunden und Kundinnen Ausschau nach schöner Second Hand Kleidung hielten. So konnten die Besucher unter der Leitung von James Morales Caicedo, Direktor der Sozialpastoral, einen lebhaften Eindruck von dem erhalten, was Joachims Begegnungszentrum ausmacht: Zusammen gestalten wir einen Ort von Kirche, an dem die Menschen willkommen sind und sich wohlfühlen.
Weitere Angebote wie die niederschwellige soziale Beratung, Nähkurse, der Sprachkurs für ukrainische Senioren, ein Kochtreff und die Tanzkurse ukrainischer Frauen und Kinder zeigen, wie Zusammenarbeit zwischen der Caritas und Pfarrgemeinde gelingen kann.
Der Besuch bot einen inspirierenden Austausch, der neue Perspektiven für die soziale Arbeit in beiden Ländern eröffnete.
Information des Bistums zum Stand der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt
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Pfarrer Bernd Naphausen verstorben
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Pilger der Hoffnung - 2025 Ein Jubiläumsjahr der Kirche
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Die Kirche feiert in 2025 ein Jubiläumsjahr
Papst Franziskus schreibt dazu in einem Brief:
„Das Jubiläumsjahr war in der Kirche immer ein Ereignis von großer geistlicher, kirchlicher und sozialer Bedeutung. Seit Bonifaz VIII. im Jahre 1300 das erste Heilige Jahr einführte – mit einem hundertjährigen Rhythmus, der später nach biblischem Vorbild auf fünfzigjährigen Abstand und dann auf fünfundzwanzig Jahre festgelegt wurde –, hat das gläubige Volk Gottes diese Feierlichkeit als ein besonderes Gnadengeschenk gelebt, gekennzeichnet durch die Vergebung der Sünden und insbesondere durch den Ablass, den vollen Ausdruck der Barmherzigkeit Gottes. Die Gläubigen schöpfen, oft am Ende einer langen Pilgerreise, aus dem geistlichen Schatz der Kirche, indem sie durch die Heilige Pforte schreiten und die Reliquien der Apostel Petrus und Paulus verehren, die in den römischen Basiliken aufbewahrt werden. Millionen und Abermillionen von Pilgern haben im Laufe der Jahrhunderte diese heiligen Stätten erreicht und somit den Glauben aller Zeiten lebendig bezeugt.“
Die Tradition schreibt vor, dass jedes Jubiläum durch die Veröffentlichung einer päpstlichen Verkündigungsbulle (oder Pontifikalbulle) verkündet wird. Unter einer Bulle versteht man ein offizielles Dokument, das in der Regel in lateinischer Sprache verfasst und mit dem Siegel des Papstes versehen ist, dessen Form dem Dokument seinen Namen gibt. Jede Bulle ist durch ihre Anfangsworte gekennzeichnet. So verkündete Johannes Paul II. das Große Jubiläum des Jahres 2000 mit der Bulle Incarnationis mysterium („Das Geheimnis der Menschwerdung“), während Papst Franziskus das Außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit (2015-2016) mit der Bulle Misericordiae vultus („Das Antlitz der Barmherzigkeit“) verkündete.
Die Bulle für das Jubiläumsjahr 2025 beginnt mit den Worten:
„Spes non confundit“, „die Hoffnung lasst nicht zugrunde gehen“
„Im Zeichen der Hoffnung macht der Apostel Paulus der christlichen Gemeinde von Rom Mut. Hoffnung ist auch die zentrale Botschaft des bevorstehenden Heiligen Jahres, das der Papst nach alter Tradition alle fünfundzwanzig Jahre ausruft.
Ich denke an all die Pilger der Hoffnung, die nach Rom kommen werden, um das Heilige Jahr zu feiern, und an diejenigen, welche die Stadt der Apostel Petrus und Paulus nicht besuchen können und es in den Teilkirchen begehen werden. Für alle möge es ein Moment der lebendigen und persönlichen Begegnung mit unserem Herrn Jesus Christus sein, der »Tür« zum Heil (vgl. Joh 10,7.9); einer Begegnung mit ihm, den die Kirche immer und überall und allen als „unsere Hoffnung“ (vgl. 1 Tim 1,1) zu verkünden hat.“(Zitat aus der Verkündigungsbulle)
Alle Informationen zu
- dem vollständigen Text der Bulle
- den kulturellen Veranstaltungen
- der Wallfahrt
- dem Pilgerpass
- zu den freiwilligen Diensten
sind im Internet unter
https://www.iubilaeum2025.va/de.html
zu finden.
