Berichte

"Bei uns war was los!"

„Hau Kola“ ertönte es in der ersten Sommerferienwoche im und um das Jugendheim St. Peter in Merken. In der Sprache der Sioux bedeutet dies: „Hallo Freund“. So begrüßten einander eine Woche lang ca. 40 Freundinnen und Freunde im Alter zwischen 6 und 13 Jahren, die sich zu den dortigen Ferienspielen angemeldet hatten.

Ein äußerst abwechslungsreiches Programm rund ums Thema „Indianer“ oder wie man heute korrekter sagt „Native Americans“  wurde geboten. Neben Spielen und Wissenswertem nahmen die Kinder an den verschiedensten Bastelaktivitäten teil. Sie gestalteten bunte Marterpfähle, Federschmuck, Medizinbeutel, Trommeln und was richtige Indianer sonst noch so brauchen. Absoluter Höhepunkt der Woche war sicherlich ein Ausflug zu den Karl May – Festspielen ins sauerländische Elspe. Auf der Naturbühne war in dieser Saison „Unter Geiern“ zu sehen. Jede Menge Stuntleute, Pferde und gewaltige Explosionen hielten das Publikum bei Laune. Das Rahmenprogramm vor der Aufführung hatte es ebenfalls in sich.

Einen würdigen Abschluss fand die Ferienmaßnahme durch den Besuch des Lagers des „Blackfoot Tribes“. Im Indianerlager in Niederzier hatten Häuptling Dirk und sein Stamm ein tolles Programm mit Indianerspielen für die Kids aus Merken zusammengestellt. Darüber hinaus hatten sie jede Menge authentische Artefakte mitgebracht, zu denen es allerhand zu erzählen gab.

Viele fleißige ehrenamtliche Hände trugen erneut zum Gelingen von wunderbaren Ferienspielen bei. Dafür sei allen herzlich gedankt!

Weiterhin unterstützen uns das Eiscafé Cappuccino, die Walter Kreuder Lederfabrikation aus Langerwehe sowie die Firmen Anker Teppich und Hornbach mit großzügigen Spenden.

Das war allerdings noch lange nicht das Ende. In den nächsten zwei Wochen standen zahlreiche weitere Aktionen für Kinder, Teenies und Jugendliche aus Merken und Derichsweiler auf dem Plan. So fand z.B. in Merken ein Jugendtreff mit verlängerten Öffnungszeiten statt genauso wie ein Abend mit alkoholfreien Cocktails am Bolzplatz Sebastianusstraße. Letzterer in Kooperation mit Melanie Schunck von der Mobilen Jugendarbeit Düren-Nordwest.

Für Kinder in Derichsweiler waren zwei Kindertreffs mit ebenfalls stark verlängerten Öffnungszeiten im Angebot. Hier wurde zudem gemeinschaftlich gekocht und gegessen.

Dazwischen besuchten wir im Verbund mit den Jugendheimen aus Birkesdorf und Echtz und wieder der Mobilen Jugendarbeit eine  eigens für uns gestartete Sondervorstellung im Dürener Lumen-Kino mit Popcorn und allem Pipapo.

Sachkundig von Mitarbeitern des Naturschutzbundes geführt erhielten Derichsweiler und Merken eine spannende Fledermaus-Nachtwanderung. Mit einem Nachtsichtgerät sah man die verschiedensten Arten über dem Dürener Badesee jagen. Eine tolle Sache!

Die Kläranlage in Langerwehe haben wir uns dann auch noch angesehen. Die Teilnehmer staunten nicht schlecht als sie erfuhren, womit unser Wasser so alles in Kontakt kommt. Der Rundgang durch die Anlage war trotz einiger unangenehmer Aromen nicht minder interessant.

In der vierten Ferienwoche hatte dann wie gewohnt Derichsweiler seine Ferienspiele.

 Nach dem obligatorischen Kennenlerntag mit Spielen, Bastelangeboten und Spaghetti Bolognese führte unsere kleinen Forscher der Weg am folgenden Tag zum Krummen Bach zwischen Derichsweiler und Schlich. Ausgestattet mit  Gummistiefeln, Sieben und Becherlupen untersuchten die Kinder das Tierleben des Gewässers und somit auch dessen Wasserqualität. Am Nachmittag schaute noch Emil der Schnelle am Jugendheim vorbei.

Ein Tag im Brückenkopfpark Jülich verging schnell. Alles geschah Gott sei Dank ehe der August sein regnerisches Gesicht präsentierte. So erfreuten wir uns auch bei unserer Tour zum Eckeberghof in Birgel besten Wetters. Hier konnte man eine Rundfahrt im Planwagen erleben, Tiere streicheln, Ponyreiten und mehr. 

Abschließend bot sich den jungen Teilnehmer*innen noch der Mond in voller Pracht zumindest was seine Betrachtung anbelangt. Bei der Fahrt zur Sternwarte Aachen schob sich kein einziges Wölkchen vor die Linse beim Blick durch das 1935 eingebaute imposante Teleskop in der Kuppel. Ein Glück, das man nicht immer hat.

Vielen Dank auch an die ehrenamtlichen Helfer in Derichsweiler! Wie immer toll gemacht. Eine kleine Aufstockung unseres Teams wäre allerdings noch von Nöten. Wer sich also beim Lesen dieser Zeilen angesprochen fühlt…

Auch das Jugendheim Derichsweiler bedankt sich für großzügige Spenden bei der Bäckerei Schleicher, Schatztruhe e.V. und der Sparkasse Düren.

Bleibt noch ein Ausblick auf das verbleibende Jahr. 

Inzwischen läuft unser NATURPROJEKT. Jeden Monat gibt es eine Aktion rund ums Thema. Vereinzelt sind sogar noch Plätze zu haben. Also bei Interesse einfach kurz bei uns nachfragen.

Starten sollte alles im August. Tat es auch, aber leider nicht ganz so wie ursprünglich geplant.

Wir wollten die Bienenvölker unseres Naturpädagogen Christoph in Trier besuchen. Wie das jedoch manchmal so ist - und das ausgerechnet im August - war die Wetterprognose für unseren Ausflugstag recht niederschmetternd. Regen war angesagt, und das nicht zu knapp. Ein Wetter, bei dem sich keine Biene sehen lässt.

Gefahren sind wir trotzdem. Schließlich sind wir ja flexibel. Christoph hat uns statt seiner Bienen die Stadt gezeigt. Die Kinder suchten mit Eifer Tierabbildungen im Dom. Wer hat am Ende die meisten entdeckt? Es gab reichlich davon...

Danach mit dem "Bummelzug" auf Stadtbesichtigung. Auch hier war eine Menge zu sehen von dem, was die Römer uns hinterlassen haben.

Zum Schluss noch zur Porta Nigra. Schon ging es wieder nach Hause.

Die Bienen werden wir auch noch zu Gesicht bekommen. Klar doch

Die nächsten Programmpunkte des Projekts sind eine Pilzwanderung, Römische Küche, Naturkosmetik, Kerzen drehen und ziehen aus Bienenwachs.

In der ersten Herbstferienwoche wartet noch das gewohnte Ausflugsprogramm der Jugendheime. Außerdem ist sicherlich noch die ein oder andere Sonderaktion für Kinder und Jugendliche zu erwarten. 

Ansonsten besucht gerne unsere Offenen Treffs 

zu den bekannten Öffnungszeiten.

 

Auch in diesem Jahr fand am 26.08.23 im Bistum Aachen wieder ein

Tag der Ehejubiläen

statt.

Eingeladen waren alle Paare, die ab der Silberhochzeit in diesem Jahr ein rundes oder halbrundes Jubiläum feiern. Der Einladung waren fast 200 Paare gefolgt, davon über 100, die Goldhochzeit feierten und sogar ein Paar mit Kronjuwelenhochzeit (75 Jahre). Es begann mit einem Pontifikalamt im hohen Dom zu Aachen unter der Leitung vom Bischof Dieser. Nach der geistigen Stärkung konnten wir uns bei einem leckeren Mittagessen in der Citykirche stärken. Anschließend begann das Kulturprogramm, bei dem einiges zur Auswahl stand (Konzerte, Führungen….) Wir wohnten dem Konzert von Geige und Gitarre mit lateinamerikanischer Musik bei bzw. einer Führung durch die Domschatzkammer, was uns beides begeisterte. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken gab es noch eine Schlussandacht, in der alle Paare einzeln gesegnet wurden. So ging ein schöner, erfüllter Tag zu Ende. Herzlichen Dank an die Organisatoren vom Referat Familienarbeit im Bistum Aachen für den reibungslosen Ablauf. 

Save the date: Das Datum für nächstes Jahr steht schon fest: 

Samstag, der 7. September 2024.        

Und: Herzlichen Glückwunsch allen Jubelpaaren!

Monika und Rolf Christophes

Roswitha und Stefan Reimer

Termine Taufe 1. Halbjahr

AufEinWort2

 TWuellenweber

 

 

„Ich will diesen Dienst tun
und ich will ihn bewusst in dieser Kirche tun.

 

 

 

 

In unserer Reihe „Auf ein Wort“ stellen wir engagierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor.

Tim Wüllenweber ist Priesteramtskandidat und seit August 2022 in unserer GdG tätig. Er ist 34 Jahre alt, gebürtig aus Eschweiler, aufgewachsen in Alsdorf und hat nach  seiner Schulzeit zuerst den Beruf des Erziehers gelernt und ausgeübt, bevor er sich für das Priesteramt entschieden hat. Nach seinem Studium in Münster und München wohnt er nun seit letztem Jahr in Birkesdorf.

Lieber Herr Wüllenweber, im Interview mit Diakon Joachim Krampe haben wir schon viel über die Ausbildung für dieses Amt erfahren. Sie sind Priesteramtskandidat, d.h. das Diakonat ist nicht das Ziel, sondern ein Zwischenschritt, wie sieht Ihr Ausbildungsweg aus?

Zunächst muss man sich für dieses Amt bewerben. Dies geschieht in einem klassischen Bewerbungsgespräch, in dem man sich vorstellt und vor allem seine Motivation darlegt. Wird man angenommen, beginnt die Ausbildung, die man sich als „duales System“ vorstellen kann. Auf der einen Seite ein normales Theologiestudium, ein Masterstudiengang, der mit dem „Magister Theologiae“ abschließt und andererseits wohnte ich im Priesterseminar und hatte dort weitere verpfichtende Ausbildungseinheiten, wie Seminare, Gesangsunterricht oder Gottesdienstvorbereitungen. Das alles quasi studienbegleitend während der Werktage und zum Teil an Wochenenden, das war schon sehr intensiv. Im Priesterseminar übt man sich auch ins geistliche Leben ein, mit dem Stundengebet und dem Finden bzw. Etablieren eines eigenen Gebetslebens.  Da muss man für sich selbst schauen, was spricht mich persönlich an und ist beispielsweise die angestrebte Lebensform der Ehelosigkeit wirklich etwas für mich. Wenn man so will, ist es eine Zeit des Reinarbeitens und der Selbstprüfung. 

Nach dem Abschluss des Studiums geht man in den Pastoralkurs, im Bistum Aachen ist dies ein gemeinsamer Kurs für alle pastoralen Berufsgruppen (Gemeindeassistenten, Pastoralassistenten und Priesteramtskandidaten). Diese 2-jährige Berufseinführung mit vielen praxisrelevanten Ausbildungselementen findet zu  ungefähr 2 Dritteln vor Ort in einer GdG statt, die andere Zeit wird  durch externe Kurse und Seminare gestaltet. In dieser Phase bin ich momentan mittendrin. 

 

Stichwort mittendrin, wie gestaltet sich denn der Alltag eines Priesteramtskandidaten in einer GdG?

Vom Beginn meiner Tätigkeit im August bis Weihnachten stand das Kennenlernen im Vordergrund, Begegnungen mit Menschen, Hospitationen im pastoralen Dienst, sich informieren in und über Verwaltung und  Strukturen der GdG. Die Zeit nach Weihnachten gehörte nach den Vorgaben der Ausbildung dem Schulpraktikum, das ich hier in der Birkesdorfer  Grundschule durch Hospitationen und eigene Unterrichtserfahrungen geleistet habe. Dieses Praktikum schließt am Ende mit einer unterrichtspraktischen Prüfung durch die Schulabteilung des Generalvikariats ab. 

Nach dem Schulpraktikum ging es nach den Osterferien für mich sofort nach Hamburg, wo im 4-wöchigen Diakonatskurs in sehr kompakter Form die Themen Kirchenrecht, Sakramentenpastoral und Liturgie erarbeitet wurden, im Grunde das ganz konkrete Handwerkszeug  für den Dienst als Diakon. 

Nach diesem Kurs hatte ich noch eine kurze Zeit zur eigenen Vorbereitung auf die  Weihe zum Diakon.

 

Wir haben uns mit Ihnen über diesen besonderen Moment gefreut und freuen uns natürlich darüber, dass nun ein zweiter Diakon seinen Dienst in unserer GdG tut. Welche Bereiche werden das sein?

Erstmal natürlich die Aufgaben, die zum Dienstprofil eines Diakons gehören:  Taufen, Trauungen (mal schauen, wann die erste Hochzeit kommt), Beerdigungen, Assistenz in der Liturgie und ein Arbeitsfeld, das mir besonders am Herzen liegt,  die Intensivierung der Jugendarbeit sowie die Begleitung der Messdienergruppen. Was ich gerne erreichen möchte ist, Kindern und Jugendlichen eine positive Erfahrung mit Kirche zu ermöglichen. Das sind Eindrücke, die bleiben und  Offenheit gegenüber der Kirche erzeugen können. Wünschenswert wäre auch, dass in solchen Begegnungen ein Grundwissen über unseren Glauben vermittelt wird, an das man später in konkreten Lebenssituationen anknüpfen kann.

 

Wenn ich aktuell mit einem Priesteramtskandidaten über seinen zukünftigen Lebensweg in einen Berufsstand, der momentan in den Medien in einem unverhältnismäßig negativen Fokus steht, spreche, dann stellt sich die Frage: Wie halten Sie das aus?

Ich würde das nicht so sagen. Klar, wenn ich mir die Medien anschaue oder wenn ich Gespräche miterlebe, in denen über die Kirche und die Verfehlungen Tacheles geredet wird, dann tut mir das weh, auf jeden Fall. Aber ich will nicht sagen, dass es ein Aushalten ist, weil ich mich so bewusst entschieden habe: ich will diesen Dienst tun und ich will ihn bewusst in dieser Kirche tun. Ich bin fest davon überzeugt, dass es weiterhin die Kirche Christi ist, auch wenn sie gerade auf einem sehr schwierigen Weg ist. Uns wird fast täglich medial deutlich gemacht, wie viele dem hohen Anspruch nicht gerecht geworden sind. Der Anspruch muss aber da sein, wenn man bedenkt, was wir  sind. Wir sind die Gemeinschaft der Getauften, die von Christus gerufen sind. Und auch wenn wir gerade in einer Phase sind, die sehr weh tut, muss ich für mich und meine persönliche Berufung glasklar sagen, ich wüsste nicht, wo ich anders sein sollte.

 

Und das zeigen sie auch ganz bewusst, in dem sie das Kollar ( den weissen Kragen der Kleriker ) zur schwarzen Kleidung tragen?

Ja, das ist ein Zeugnis. Ich trage es bewusst, um auch nach außen zu zeigen: hallo, uns gibt‘s noch, und ich steh‘ für was! Und ich habe schon mehrere Begegnungen gehabt, die mir gezeigt haben, das Signal kommt an.

 

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit, haben Sie Hobbies?

Ich habe eine ganz frühe Bindung zum Schützenwesen, bin durch meine Familie so etwas wie ein geborenes Mitglied. Mit 8 Jahren wurde ich offiziell angemeldet und seitdem bin ich begeisteter Schützenbruder. Das war für mich in der Jugend eine sehr prägende und gute Zeit, da wir  damals eine starke Jugendgruppe hatten. Zeitgleich wurde ich Messdiener. Diese Gruppen haben mich sehr angesprochen, von der Gemeinschaft her war das toll. Ich bin ein geselliger Mensch, bin gerne unter Leuten, brauche aber neben der Gesellligkeit auch meinen Rückzugsort, wo ich meine kontemplativen Momente leben kann. Ich lese sehr gerne und viel und schaue ebenso gerne Filme.  Entweder sehr ernste Filme, die zum Nachdenken anregen oder Science Fiction bzw. Fantasy-Filme. Ich bin ein großer Tolkien- und StarWars-Fan. Früher habe ich sehr gerne Schach gespielt, das ist leider etwas eingeschlafen. Seitdem dann im Studium das Herumsitzen immer mehr wurde, halte ich zum Ausgleich meinen Körper im Fitnesscenter in Form.

Gibt es eine Bibelstelle, die für Sie eine besondere Bedeutung hat?

Was mich über Jahre begleitet hat und was ich bei meiner Weihe als Evangelium gewählt habe ist eine Stelle aus dem Johannesevangelium mit dem Kernsatz: „Ich aber habe Euch Freunde genannt!“ Das hat mich seit Jahren beschäftigt, auch in der Priesterausbildung, weil ich es zunächst seltsam fand, von Jesus als „meinem Freund“ zu reden. „Herr“, „Meister“ oder „Lehrer“, das war mir eher geläufig. Jesus als Freund, der immer an meiner Seite ist, immer für mich da ist, diese Art der Beziehungsebene musste sich mir erst über längere Zeit erschließen. Jetzt kann ich es sehr gut sagen!

 

Wenn Sie die Gelegenheit hätten, jemanden persönlich zu treffen, wer wäre das?

Zu Lebzeiten hätte ich gerne Papst Benedikt getroffen. Mit ihm hätte ich mich sehr gerne einmal über seine persönliche Beziehung zu Christus unterhalten. Man kann zwar viel darüber nachlesen, ich hätte es aber gerne aus seinem eigenen Mund gehört, weil ich seine Art zu sprechen und seinen feinsinnigen Humor mochte. 

Lieber Herr Wüllenweber, vielen Dank für dieses Gespräch und weiterhin viele gute Erfahrungen auf Ihrem Weg zum Priesteramt!

( Das Interview führte Gerd Funk)

Vielen DANK an die Kommunionkinder 2023

Die Erstkommunionkinder haben für gute Zwecke gesammelt:

Insgesamt sind 1232,95 € zusammengekommen! Diese Summe wird je zur Hälfte an das

- Bonifatiuswerk (www.bonifatiuswerk.de) und an die - Aktion Running for Kids Peter Borsdorff

überwiesen.

Allen Kommunionkindern: Herzlichen Dank!

Rückblick auf die Firmung in St. Joachim

Am 29. Mai 2023 war es wieder soweit: Weihbischof Karl Borsch hat 19 Jugendlichen aus der GdG St. Franziskus, 12 Jugendlichen aus der GdG St. Elisabeth, einer Jugendlichen aus Kreuzau und 5 Erwachsenen aus Düren und Umgebung das Sakrament der Firmung ge- spendet.

Seit Ende Oktober letzten Jahres hatten sich die Jugendlichen der beiden GdGs auf den Empfang der Firmung vorbereitet, in Gruppen in ihrer GdG und in einigen gemeinsamen Treffen, an denen z.T. auch die Firmlinge der GdG St. Lukas teilge- nommen haben. Die separate Vorbereitung von 4 Erwachsenen erfolgte ebenso in unserer GdG. Der Höhepunkt war dann die festliche Firmmesse am Pfingstmontag.

Die Planung für die Firmvorbereitung 2024 hat schon begonnen. Näheres erfahren Sie nach den Sommerferien. Wie immer sind dann auch Erwachsene, die Interesse an der Firmung haben, herzlich willkommen!

Kontakt: Maria Buttermann, Tel. 9201917, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fronleichnam in Arnoldsweiler – Rückblick und Dank

Im vergangenen Monat konnten wir in Arnoldsweiler das Fronleichnamsfest begehen. Unser "Dom der Dürener Lande" war so gut gefüllt wie schon lange nicht mehr. Petrus war auch gnädig mit uns, bei strahlendem Sonnenschein konnten wir durch Arnoldsweiler ziehen. Wir vom Pfarreirat waren positiv überrascht, wie viele anschließend noch den Weg zur Begegnung an der Arnolduskapelle gefunden haben.
Wir möchten auf diesem Wege Allen herzlich danken, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ohne die vielen helfenden Hände wäre die Durchführung nicht möglich gewesen.
Unser Dank geht an:

  • Alle involvierten Hauptamtler
  • Familie Schleker und die Frauengemeinschaft-Arnoldsweiler für die Gestaltung der beiden Segensstationen
  • den Löschzug Arnoldsweiler und Herrn Bendel für die Sicherung der Prozession
  • die Schützenbruderschaften, besonders an die vier Arnoldsweiler Schützen, die den Himmel getragen haben
  • den Kirchenchor und das Blasorchester
  • die Lektorinnen, Vorbeterinnen und Kommunionhelfer
  • die Messdienerinnen und Messdiener
  • die Kommunionkinder und
  • den Pfarreirat Arnoldsweiler

Danken möchten wir auch Allen, die so kräftig mitgesungen und gebetet haben und denen, die Ihre Häuser so schön geschmückt haben. Ein herzliches Dankeschön geht nach Jülich an Pfr. James Victor, der so kurzfristig für unseren erkrankten Pastor Norbert Glasmacher eingesprungen ist.
Für den Pfarreirat
Kilian Inden

  • Bauernhof
  • Blasorchester
  • FronlAltar
  • FronlBeisammensein
  • FronlFahnenKirche
  • FronlHausaltar
  • FronlHimmel
  • FronlKirche1
  • FronlPfrJames
  • FronlProzession
  • FronlProzession2
  • FronlTeam
  • FronlvorKirche1
  • Hausaltar
  • Himmel
  • Himmelspfeil
  • Himmelspfeil1
  • KirchePfrJames
  • Prozession2
  • WegKirche
  • Weihrauch

Ausflug der Messdiener Mariaweiler

Die Messdiener aus Mariaweiler waren im März 2023 gemeinsam Lasertag spielen. Wir freuen uns, dass wir mit 18 Personen und somit einem Großteil unserer Messdiener unterwegs sein konnten. Nach der gemeinsamen Anreise mit dem Bus haben wir beim Spielen alles gegeben und sind am späten Nachmittag müde, aber dennoch fröhlich wieder in Mariaweiler angekommen.  

Foto Messdiener Lasertag

 

FOLGE 2: DaGlockenturm2s Glockenläuten am Donnerstagabend…

...hat eine lange Tradition und wurde im Jahre 1933 vom Kölner Erzbischof Kardinal Schulte für das ganze damalige Erzbistum wieder eingeführt. Der Volksmund nannte es das „Angstläuten“, da es die Gläubigen erinnern sollte an die Todesangst, die Christus am Ölberg erleiden musste.

Leider war es in den letzten Jahrzehnten aber mehr und mehr aus der Läutepraxis der Kirchen verschwunden, weil es den Verantwortlichen als zu „unmodern“ galt. Doch dieses Läuten erinnert uns an ein Urgefühl der Menschen, die Angst. In der Nacht des Gründonnerstags litt ein Mann quälende Todesangst. Und das, obwohl er ganz genau wusste, dass doch am Ende alles gut werden würde.

Wieso litt er diese Todesangst, die ihn Blut und Wasser schwitzen ließ?! Konnte er doch sogar mit göttlicher Gewissheit voraussehen, das am Ende alles gut werden würde! Sonst hätte das alles doch überhaupt keinen Sinn gehabt und wir würden heute, nach 2000 Jahren, nicht immer noch darüber sprechen.Jesus war Gott und Mensch zugleich, und obschon das Göttliche in ihm den guten Ausgang des ganzen Dramas schon längst gekannt hatte, fürchtete der Mensch in ihm das bevorstehende Leid, ohne das es nun einmal keine Auferstehung geben kann.

Stellvertretend für alle Glocken, die donnerstags um 20 Uhr in unseren Kirchen das „Angstläuten“ ausführen, soll hier jetzt einmal die alte Marienglocke der Echtzer Kirche zu uns sprechen:

Bildschirmfoto 2023 03 18 um 14.16.47„Seit nunmehr 400 Jahren hänge ich, eure alte Echtzer Marienglocke, nun schon im Turm von St. Michael und habe in dieser Zeit mit meinem Läuten sehr viel Leid, Elend, Trauer und Angst begleitet. In den letzten Kriegsmonaten des Zweiten Weltkriegs hing ich ganz allein in den Ruinen des einst so mächtigen Kirchturms und erhielt in dieser Zeit viele tiefsitzende, bleibende Wunden. Mein Klang ist seither nicht mehr derselbe. 
An jedem Donnerstagabend ertöne ich also und möchte euch mit meinem meditativen, leidgeprüften Klang an das Leid in der Welt erinnern. Denkt, wenn ihr mich läuten hört, vielleicht einmal an all die Angst, die so viele Menschen tagtäglich erdulden müssen, vielleicht sogar direkt um euch herum. Denkt ruhig auch an eure eigenen Ängste und alles Unangenehme.
Verzweifelt aber nicht und vergesst nie, dass am Ende alles gut werden wird. Dafür gibt es sogar eine göttliche Zusage!
Möge Gott euch segnen, gerade in eurem Leid und euren Prüfungen. Immer wieder neu, so wie ich auch immer wieder neu ertöne! ...an jedem Donnerstagabend.“

Die Glocke stammt aus dem Jahre 1662 und wurde von dem damals in unserer Region aktiven Glockengießer Franz von Trier aus der gleichnamigen Gießerfamilie (s.u.) gegossen. Ihr Ton ist e´ und sie ist heute die zweitgrößte im 4-stimmigen Hauptgeläute. Sie hat einen Durchmesser von etwa 1,20 m und wiegt etwa 1200 kg. Geweiht ist sie Jesus und Maria.

Interessant ist noch, dass sie im Jahre 1927 als mittlere von 5 Glocken in das Hauptgeläute integriert wurde. Demnach hat man sich bzgl. der Maße, Töne und Gewichte der neuen Glocken an dieser alten orientieren müssen. Die größte Glocke im Hauptgeläute damals hatte übrigens den tiefen Ton h° und wog stattliche 3.300 kg! Im Vergleich ist der "Joachim" in Norddüren mit gerade einmal 2.700 kg bei gleichem Ton fast schon ein Leichtgewicht!                

(Frank Grobusch)

 

 

 

 

 

 

 

 

GdG Logo CMYKUnser GdG-Logo

Die Farben unserer GdG oder: Warum ist das „T“ braun?

Im Zentrum unseres Logo steht ein Tau. Das Tau ist ein Buchstabe im griechischen bzw. der letzte Buchstabe im hebräischen Alphabet. Das Tau Kreuz kann auch als Stamm, als Baum des Lebens gesehen werden, wie er im ersten und dann wieder im letzten Buch der Heiligen Schrift auftaucht. In der Geheimen Offenbarung des Johannes wird der Lebensbaum als ein eucharistisches Motiv auf Christus hin bezogen. 

Gleichsam dürfen wir den Lebensbaum hier auch als ein Symbol der Schöpfung verstehen, wie sie im Sonnengesang des Hl. Franziskus beschrieben wird, zumal die grünen Bögen über dem Tau wie das üppige Laub der Bäume anmuten könnten. 

Die Farbe Braun ist sowohl die Farbe der franziskanischen Kutte als auch ein Zeichen der Armut, ganz im Sinne des Ordensgründers und unseres Patrons. 

Der blaue und der grüne Streifen unter dem Tau stehen für die Rur, das geographisch verbindende Element der verschiedenen Gemeinden innerhalb der GdG, sowie für die teils ländlich geprägte Struktur unserer Gemeinden. 

Das Tau hat bereits im Alten Testament eine besondere Bedeutung als Zeichen der Glaubenstreue und wird oft mit dem auf die Stirn der Gläubigen gezeichneten Siegel in der Geheimen Offenbarung des Johannes in Verbindung gebracht. In Ägypten wurde das Tau schon früh als christliches Kreuzsymbol bei den Kopten verwandt, und der heilige Mönchsvater Antonius (+365) wurde mit einem Mönchsstab in dieser Form dargestellt. Papst Innozenz III. sprach bei der Eröffnung des IV. Laterankonzils (1215) vom Tau als einem Zeichen der Buße. (1) Der Hl. Franziskus hat sich dieses Tau Kreuz erwählt als Segenszeichen sowie als Zeichen der Demut und der Erlösung. Er selbst hat mit diesem Kreuzsymbol unterschrieben, und so wurde es früh zum Symbol des Franziskanerordens. 

Nachdem der Heilige Franziskus seit Januar 2017 Namenspatron unserer Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Nord ist und unser Bischof Dr. Dieser diese Namensgebung bestätigt hat, wurde ein neues Logo gesucht, welches das Patronat ein wenig veranschaulicht. Das Resultat ist hier zu sehen und wurde so vom GdG Rat einstimmig angenommen.   

Seit einiger Zeit sind das Grün und das Blau unseres Logos ganz bewusst auch Grundfarben in unserem Pfarrbrief und werden vor allem in den Überschriften genutzt.

(Bear.: G. Funk)