Berichte

AufEinWort2Dorothee Wakefield 1„Ansprechpartnerin für die CARITAS in unserer GdG“

In unserer Reihe "Auf ein Wort" stellen  wir engagierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor. Dorothee Wakefield ist Gemeindereferentin in unserer GdG. Sie hat zwei erwachsene Söhne und zwei Enkelinnen und lebt in Aachen-Walheim.

Fr. Wakefield, wie war Ihr Werdegang zur Gemeindereferentin?

Den Beruf der Gemeindereferentin entdeckte ich erst später, denn ursprünglich habe ich Theologie und Germanistik auf Lehramt studiert. Zum Glück – für die Kinder und für mich – habe ich mich umentschieden. Im Bistumsdienst arbeite ich seit 1997.

Wie kam es dazu, dass Sie vor einem Jahr nach Düren gewechselt sind?

Ich habe lange Jahre in der Erstkommunionvorbereitung gearbeitet. Es war eine gute Zeit. Vor etwa zwei, drei Jahren habe ich festgestellt, dass ich noch einmal etwas ganz Anderes kennenlernen möchte. Ich habe mich entschieden, mich im Bereich der Caritasarbeit zu engagieren.  Daraufhin wurde mir die GdG St. Franziskus in Düren vorgeschlagen, und ich habe gerne zugesagt.

Welche Aufgaben haben Sie denn hier in unserer GdG?

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Bereich des sozialen Engagements. So bin ich z.B. Ansprechpartnerin für den Kleiderladen „Joachims Anziehpunkt“. Seit April haben wir im Pfarrheim von St. Joachim mit der kostenlosen Lebensmittelausgabe begonnen.  Außerdem öffnet Ende August „Joachims Nähcafé“ seine Türe.  Unsere Absicht ist es, ein kleines Begegnungszentrum in Düren-Nord entstehen zu lassen. Im Bereich der diakonischen Pastoral sind auch die Caritas Kreise in den Gemeinden zu erwähnen, die durch ihr vielfältiges Engagement wichtige Akzente setzen.

Was war ein schönes Erlebnis in unserer GdG?

Die Begegnungen mit den Menschen, die zum Kleiderladen kommen, finde ich immer wieder auf´s Neue schön, weil ich deutlich spüre, dass das, was wir tun, Sinn macht. Ein weiteres schönes Erlebnis war der Gottesdienst für die Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Das war sehr bewegend, sehr eindrucksvoll. 

Welche Kooperationspartner haben Sie in Ihrer Arbeit?

Wir sind z.B. gut vernetzt mit den evangelischen Christen, dem Caritasverband, der Stadt Düren, der Stadtteilvertretung, eben mit den Menschen, die sich in Düren-Nord engagieren. 

Was müsste sich in der Kirche ändern?

Das Thema Macht und Machtverteilung innerhalb der Kirche ist drängend. Das muss anders gestaltet werden. Es ist wichtig, dass sich die Menschen in der Kirche sicher und angenommen fühlen, und dass sie spüren, dass der Glaube etwas ist, was ihrem Leben einen positiven Sinn gibt. 

Was wünschen Sie konkret der GdG?

Ich wünsche der GdG, dass sie ihren Namen St. Franziskus weiter ernst nimmt. Dem heiligen Franziskus ging es um das Wohl der Menschen. Er sorgte sich um die, die in ihrem Leben nicht zurecht kamen, die sich außerhalb des Systems befanden, die keiner sah oder mit denen keiner etwas zu tun haben wollte. Es ist mein Wunsch, dass auch wir diese Menschen im Blick haben und gemeinsam schauen, wie das Leben gut gelingen kann. Wenn wir das ernst nehmen, können wir auch dazu beitragen, dass Düren eine lebensfrohe Stadt ist, in der die Menschen sich wohlfühlen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Haben Sie Hobbies? 

Ich lese gerne und sehr viel. Ich glaube, ich habe in meinem Leben schon ganze Büchereien leer gelesen (lacht).

Welches Buch lesen Sie denn zur Zeit oder was würden Sie empfehlen?

Vor kurzem habe ich das Buch: „Stay away from Gretchen“ von Susanne Abel gelesen. Diese „Geschichte einer unmöglichen Liebe“ hat mich besonders beeindruckt.

Welche Musik hören Sie gerne?

Ich mag z.B. Johannes Oerding. Ich mag seinen Mix aus ernsten und fröhlichen Liedern. 

Mit wem würden Sie gerne einmal zu Abend essen?

Mit Annalena Baerbock. Ich finde, sie ist eine sehr mutige Frau. Ihre Rede anlässlich des Karlspreises und auch ihr Auftritt vor der UNO fand ich bemerkenswert. Sie ist ein Vorbild und zeigt, dass Frauen in hohen Ämtern richtig gut unterwegs sein und viel Positives bewirken können.

Haben Sie eine Lieblingsstelle in der Bibel?

Im Johannesevangelium sagt Jesus: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Dieser Satz treibt mich an und motiviert mich, mit dazu beizutragen, dass Menschen diese Fülle spüren können und sie zu ermutigen, diese Fülle in sich zu entdecken und sie zu leben. 

Frau Wakefield, vielen Dank für das Interview und alles Gute und Gottes Segen für Ihre weitere Arbeit!

(das Interview führte Roswitha Reimer)

 

 

AufEinWort2Sr. Christa Maria Plum„Es sind oft die kleinen Dinge, die einem Mut geben.“

In unserer neuen Reihe "Auf ein Wort" stellen  wir engangierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor. 
Sr. Christa Maria ist Ordensschwester in der Gemeinschaft der Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus. Geboren wurde sie in Aachen und sie ist seit fast 18 Jahren in unserer GdG tätig. 

 Welche Tätigkeiten üben Sie in unserer GdG aus und was ist Ihre Motivation?

Meine größte Aufgabe ist die Planung, Organisation, Durchführung und auch Mitarbeit in der Erstkommunionvorbereitung. Ich gebe Erwachsenen und Jugendlichen das Rüstzeug, den Kindern von Gott zu erzählen. Wichtig ist die Vorbereitung auf den Empfang der Eucharistie. Darüber hinaus bin ich Ansprechpartnerin für die Kindergärten und arbeite in den Pfarreiräten in Arnoldsweiler und Mariaweiler mit. In den Gemeinden biete ich sehr gerne die Möglichkeit zum Gespräch an, vor allem älteren Menschen, aber auch Familien. Wichtig sind mir auch geistliche Angebote, wie in der Fastenzeit die Impulse oder das Bibel-Gespräch einmal im Monat. Darüber hinaus organisiere und gestalte ich mit einem Team die Arnolduswoche.

Grundsätzlich bin ich und sind auch alle im Pastoralteam bereit, seelsorgliche Gespräche zu führen. Oft ist dies in Krisensituationen notwendig. Aber gerade ältere Menschen freuen sich über Besuche und das Gespräch.

Der Glaube ist vielleicht bei vielen Menschen verschüttet. Es ist eine Aufgabe, Dinge die für uns kostbar und wertvoll sind, wieder aufzudecken. Darin sehe ich meinen Dienst.

 

Werden die geistlichen Angebote gut besucht?

Meistens kommen nicht viele Menschen hin, aber es kommt auch nicht auf die Zahlen an. Wir brauchen einfach den Bezug zu Gott und zur Bibel. Wichtig ist der Austausch darüber, was mir der Glaube bedeutet, was mir Christus bedeutet und dies auch von anderen zu hören. Ich bin immer noch Lernende und werde mein Leben lang Lernende bleiben. Wichtig ist es, mit Menschen über den Glauben zu sprechen und immer mehr Christin zu werden. Auch ich werde immer neu Christin oder ich will immer mehr Christin werden.

 

Welche Rolle spielen die Eltern und Katechetinnen in der Erstkommunionvorbereitung?

Ich nehme einen großen Umbruch war. Das fängt schon bei den Anmeldungen an. Einige kennen die Kirche noch. Teilweise gibt es aber auch Kinder, die die biblischen Geschichten oder Gebete gar nicht mehr kennen. Bei den Kindern erlebe ich eine große Offenheit und ein großes Interesse. Sie sind von Jesusgeschichten sehr fasziniert. Den Katechetinnen und Katecheten versuche ich in den Begleitgesprächen zu sagen, dass es um ihren Glauben geht. Sie sollen von sich aus antworten und müssen nicht alles wissen. Da kann man in den Katechetenrunden dann drüber sprechen. Ich gebe den Menschen gute Vorgaben und ich möchte in Zukunft mehr zu einer Familienkatechese kommen, wo der Glaube zuhause und in den Gottesdiensten gefeiert wird, zuhause auch gebetet wird. Das Konzept dafür wird jedes Jahr neu überarbeitet. Ein großer Wunsch von mir ist, dass dies in Zukunft von Eltern und Gemeindemitgliedern auch übernommen werden kann. Dies erfordert aber eine gute Begleitung. Wichtig ist dabei selbst ein glaubender und betender Mensch zu sein. Aber es ist schwierig, Menschen dafür zu gewinnen.

 

Gibt es denn Angebote, die die Eltern mit ins Boot holen?

Wir machen Weggottesdienste, an denen auch die Eltern mit den Kindern katechetische Einheiten erleben. Nach den Rückmeldungen vieler Erwachsene haben diese Einheiten gut getan. Da dies auch Erwachsene anspricht, würde ich diesin Zukunft gerne verstärken. Es geht um Glaubenserfahrung. Dafür braucht es Zeiten und Räume. Die Eltern sind häufig zeitlich sehr eingebunden. In der Vergangenheit sind wir schon mal nach Kevelaer gefahren und das war auch für Alle eine gute Erfahrung, so einen Wallfahrtsort zu besuchen.

Wie sieht eine typische Arbeitswoche oder ein Arbeitstag aus?

Als Ordensschwestern leben wir zu dritt in einem kleinen Konvent in Arnoldsweiler. Dort haben wir am Morgen und Abend das gemeinsame Stundengebet. Los geht es um 6:30 Uhr mit den Laudes und abends treffen wir uns um 18 Uhr zur Vesper wieder. Wir gehen jeden Tag in die Heilige Messe. Darüber hinaus gibt es noch weitere Gebetszeiten, die ich über Tag einbaue, wie das Rosenkranzgebet oder eine stille Betrachtungszeit. Dazwischen übe ich dann meine Tätigkeit aus. In Birkesdorf habe ich ein Büro. Dort bereite ich vieles vor. Oft bin ich unterwegs, in den Kindergärten oder bei Katechetentreffen. Die Treffen im Pastoralteam sind auch wichtig. Wenn ich unterwegs bin und merke, es besteht Bedarf für ein Gespräch, dann biete ich das auch gerne an. 

 

Was war ein schönes Erlebnis in unserer GdG?

Für mich war das Passionsspiel der Kommunionkinder am Karfreitag immer ein Highlight. Das war ein Glaubenszeugnis, wo alle Sinne angesprochen wurden und wir zeigen konnten, was uns an unserem Glauben wichtig ist. Auch die Arnolduswoche ist für mich jedesmal ganz besonders. Darauf freue ich mich immer sehr. Ich bin auch sehr froh über die Begegnungen in unserem Team und wie wir hier zusammenarbeiten. Für das gute Team bin ich sehr dankbar.

 

Welchen Wunsch für die Zukunft haben Sie für die GdG?

Der GdG wünsche ich, dass wir unsere guten Gaben noch mehr teilen und dass wir in Zukunft weiter schauen, was wir gemeinsam auf die Beine stellen können. Es wäre schön, wenn wir das Gute bei uns noch mehr verstärken. Schön wäre zum Beispiel ein großes GdG-Fest im Jahr. Der Glauben muss auch mal gefeiert werden. 

Was macht Ihre Ordensgemeinschaft aus und wieso sind Sie bei uns in der GdG als Ordensschwester tätig?

Mit 21 Jahren bin ich in den Orden eingetreten. In der Ordensgemeinschaft hat sich seitdem Vieles verändert. Wir sind immer kleiner geworden, viele Schwestern sterben, immer weniger neue Mitglieder kommen hinzu. Es ist für uns sehr schmerzlich. Und wir überlegen, was bedeutet das für uns. Das Gründungscharisma unserer Ordensgründerin Franziska Schervier hat sich ganz besonders um die Armen gekümmert, war aber offen für alle Menschen. Mittlerweile sind einige Schwestern neben Kranken- und Altenpflege auch in anderen Berufen, wie zum Beispiel in der als Gemeindereferentin. Ich sehe meinen Dienst auch darin, für andere Menschen da zu sein und von meinem Glauben zu erzählen.

Im Orden selbst bin ich in der Ordensleitung tätig und überlege dort mit, wie wir einen guten Weg in die Zukunft gehen können. In der GdG arbeite ich deshalb nur mit einer halben Stelle. Oft ist es schwierig, die Aufgaben in der GdG und im Orden unter einen Hut zu bringen, da die Stundenzahl beschränkt ist.

 

Wollten Sie als Kind auch schon Ordensschwester werden?

Eigentlich gab es die Idee zu heiraten (lacht) und ich hatte überlegt als Lehrerin an die Schule zu gehen.

Die Kirche ist von außen ja auch sehr herausgefordert und steht oft negativ da.

Das ist so. Ich spüre bei mir, dass festigt meinen Glauben immer mehr. Je mehr die Kirche von außen angefragt wird, desto fester mache ich mich in meinem Glauben. Ich frage mich dann noch mehr, was bedeutet mir Gott, was bedeutet mir Jesus und was bedeutet mir die Kirche. Ohne die Kirche gibt es keinen Glauben, keinen Jesus und keinen Gott. Das festigt mich in meinem Glauben und da würde ich gerne auch mit Erwachsenen mehr drüber ins Gespräch kommen. 

 

Was müßte sich denn in der Kirche ändern?

Jede und jeder Einzelne müsste umkehren. Ich merke das bei mir auch. Ich weiß nicht, ob wir christlich genug leben. Ob wir so leben, dass andere Menschen an uns ablesen können, das sind Christen. Ich muss mir selbst gegenüber kritisch sein. Ich brauche selbst immer wieder einen Neuanfang und muss mich selbst auch immer wieder hinterfragen. Vielleicht ändern sich Dinge in der Kirche, aber im Moment ist Vieles in der Wahrnehmung zu negativ. Wir sollten aus Freude unseren Glauben leben. Das ist für mich das Wichtigste im Moment, mit Freude unseren Glauben leben. .

Haben Sie Hobbys? 

Ich fahre gerne Fahrrad und lese sehr gerne. Ich bin eine richtige Leseratte. Früher bin ich gerne verreist.

 

Welches Buch lesen Sie zur Zeit oder würden Sie empfehlen?

„Das achte Leben“ von Nino Haratischwili, ein ziemlich dicker Wälzer. Es ist die Geschichte einer georgischen Familie vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Man bekommt Einblicke in aktuelle Problemlagen, wie zum Beispiel die Situation in Russland. Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Ich lese ebenso gerne Biographien, Bücher zum historischen Hintergrund oder Science-Fiction .

Welche Musik mögen Sie besonders?

Ich höre sehr gerne Musik, oft Klassik. Bach ist mein Lieblingskomponist. Aber auch Abba oder die Beatles höre ich sehr gerne.

 

Mit wem würden Sie gerne einmal zu Abend essen?

Mit dem Heiligen Franziskus, obwohl er wohl kaum etwas essen würde. Er hat ja immer gefastet. Oder auch gerne mit Leonard Nimoy, den man als Mister Spock vom Raumschiff Enterprise kennt. Er war ein sehr beeindruckender Mensch und Schauspieler mit jüdischem Glauben.

Haben Sie eine Lieblingsstelle in der Bibel?

Meine Lieblingsstelle ist, wo Jesus mit den Jüngern im Boot ist und schläft. Der Sturm zieht auf und Jesus liegt auf dem Kissen und schläft. Das finde ich genial. Da geht es um tiefes Vertrauen. Er ist da, auch wenn die äußeren Umstände stürmisch sind.

Vielen Dank für das Gespräch!

(Das Interview führte René Streitenbürger)

AnnakapelleAm Sonntag, den 31.7. fand die traditionelle Prozession zur Annakapelle statt.

Im vorhergehenden Gottesdienst sprach Pfarrvikar Linnartz augenzwinkernd die Gläubigen in Anlehnung an die Großmutter Jesu - die heilige Mutter Anna - mit „Liebe Großeltern“ an. 

In seiner Ansprache wies er auf die Bedeutung der Großeltern bei der Betreuung der Enkel hin: „Oma hast du...? Opa kannst du...? Aber auch bei der Glaubensweitergabe seien die Großeltern gefragt und wichtig.

Erfreulich war, dass ca. 50 „Großeltern“ an der Prozession teilnahmen und die Heilige Anna eifrig in Gebet und Gesang verehrten. Sie wurden mit dem sakramentalen Schlusssegen in der Kirche belohnt. Es wäre zu wünschen, dass im nächsten Jahr neben den „Großeltern“ auch Kinder und Enkelkinder teilnehmen.

Ein Dank gilt allen, die zum Gelingen der Anna-Prozession beigetragen haben: Beim Schmücken der Kapelle, bei der Verkehrssicherung, beim Vorbeten und bei den Musikbegleitungen. Die Kollekte erbrachte ein Summe von 136,08 €, auch hierfür ein herzliches Dankeschön!

Wer heiraten will, muss an die unterschiedlichsten Dinge denken

Die App Ehe-Wir-Heiraten.de

der katholischen Kirche will mit ihren vielen interessanten Infos  unterstützen und begleiten. Sie ist kostenlos für Apple- und Android-Smartphones erhältlich und richtet sich an alle, die heiraten wollen.

Wir freuen uns auf Sie!

Liebe Mitchristen in St. Franziskus,

wir, die Krankenhausseelsorge hier im Krankenhaus Birkesdorf, möchten Sie auf das Gottesdienstangebot im Krankenhaus hinweisen. Wir sind in die GdG St. Franziskus mit unserem Gottesdienstort und -angebot eingebunden.

Sicherlich hat Corona eine lange Zeit das Sagen gehabt und vieles bestimmt - besonders natürlich in den Einrichtungen wie Krankenhaus und Heimen. Nun sind wir aber wieder auf einem „normalen“ Weg und würden uns freuen, Sie wieder oder vielleicht sogar neu begrüßen zu können.

Für den Besuch zu unseren Gottesdiensten brauchen Sie KEINEN VORHERIGEN TEST!!!, da Sie „nur“ Gottesdienstbesucher sind und nicht auf die Krankenstationen/Zimmer gehen. Unsere Gottesdienste entnehmen Sie bitte der Gottesdienstordnung.

Für die Krankenhausseelsorge

Rainer Mohren, Pfr.    

 

Herzlich willkommen, Tim WüllenweberLichtbild Tim Wüllenweber

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Schwestern und Brüder der GdG St. Franziskus,

mein Name ist Tim Wüllenweber, ich bin Seminarist des Bistums Aachen und bereite mich darauf vor im kommenden Jahr Diakon zu werden. Geboren wurde ich im Oktober 1988 in Eschweiler und wuchs in Alsdorf – Hoengen auf. In der Gemeine St. Cornelius Hoengen war ich von meiner Erstkommunion an immer sehr an dem Leben in der Gemeinde interessiert und habe mich an vielen Stellen beteiligt, insbesondere bei den Messdienern. Dabei konnte ich die Freude und Bestärkung erfahren, die eine lebendige Gemeinde schenkt und es war mir ein Herzensanliegen so gut ich konnte an den Aufgaben in der Gemeinde mitzuwirken. Über diese Gemeinschaft und vor allem durch eine große Zahl einzelner Personen, die sich mit Herz einbrachten, konnte ich auch die eigentliche Person kennen lernen, die die eigentlich treibende Kraft dieser Gemeinschaft war und ist. Auch Sie haben von dieser Person schonmal gehört, da bin ich mir sicher. Diese Person ist weltbekannt, wird häufig zitiert und um Rat gefragt, sowohl in den kleinen als auch in den großen Fragen des Lebens. Diese Person ist Jesus Christus. Ihn kennen zu lernen und mit ihm über die Jahre eine tiefe Beziehung aufzubauen ist das größte Glück, das ich bisher hatte und weil ich in mir die Berufung verspüre, mein ganzes Leben dieser Person zu widmen, habe ich mich dazu entschieden Priester zu werden. Weil man wohl einiges an Fähigkeiten und Wissen braucht, um Priester zu sein, habe ich mich in die Priesterausbildung begeben und durfte in den letzten Jahren in Münster und München Theologie studieren. Das war für mich eine anstrengende Zeit, aber auch eine Zeit voll wertvoller Erfahrungen. Davon erzähle ich Ihnen aber gerne zu einer anderen Gelegenheit, es würde hier im Pfarrbrief einfach zu lang werden. Mein nächster Schritt auf dem Weg, von dem ich glaube, dass Jesus Christus ihn für mich geplant hat, führt mich nun zu Ihnen in die GdG St. Franziskus. Seit dem 01. August wohne ich hier und freue mich in Ihren Gemeinden mitzuwirken und mich darauf vorzubereiten, im kommenden Jahr zum Diakon geweiht zu werden und für Christus da Dienst zu tun, wo er mich hinschickt. Wenn Sie mit dabei sind und ich Sie kennen lernen darf, freut mich das umso mehr.

Auf bald und bis dahin: Gottes Segen!

Tim Wüllenweber

Alles Gute und auf ein Wiedersehen, René StreitenbürgerFoto René Streitenbürger

 

Liebe Gemeinde,

nach über zwei Jahren, die ich nun in Ihrer GdG meinen Dienst tun durfte, möchte ich mich von Ihnen verabschieden. Im Sommer 2020 kam ich als Priesterkandidat nach Düren-Nord. Nachdem ich die Priesterausbildung vorerst verlassen hatte, war ich weiterhin im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit tätig und kümmerte mich auch weiter um unsere Messdienerleiterrunde. Seit November 2021 unterstützte ich das Team des Zentralen Pfarrbüros. Dort lernte ich die vielfältigen pfarramtlichen Aufgaben kennen und ein besonderes Arbeitsfeld war die Prozessoptimierung sowie Digitalisierung innerhalb unserer Verwaltung. Der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit lag mir besonders am Herzen. Unsere GdG ist nun seit über zwei Jahren erfolgreich auf Facebook und Instagram präsent. Im August 2021 ging unserer wöchentlicher Newsletter „Franziskus kurz & knapp“ an den Start, den ich gemeinsam mit Pfarrer Glasmacher verantwortet habe. Seit Juli 2022 sind all unsere Publikationswege von Plakaten über den Pfarrbrief bis zum Newsletter in einem einheitlichen Design, was den Wiedererkennungswert unserer GdG in der Öffentlichkeit erhöht. Auch die Arbeit in der Pfarrbriefredaktion zählte zu meinen Aufgaben. Zwei Highlights in dieser Zeit waren die Messdienerfahrt ins Kleinwalsertal und der Ausflug mit den Messdienern ins Phantasialand. Ende September werde ich die GdG Düren-Nord nun verlassen. Ich freue mich, dass ich nach einer Zeit der persönlichen Prüfung nun den Weg als Priesterkandidat im Bistum Aachen fortsetzen werde. 

Ich sage von Herzen Dank allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, besonders unseren engagierten Messdienerinnen und Messdienern sowie dem Team der Pfarrbriefredaktion. Ein besonderer Dank geht an die Kolleginnen und Kollegen der Pfarrverwaltung, das Pastoralteam sowie an Pfarrer Glasmacher für die stets gute Zusammenarbeit. Ich werde Ihre GdG weiterhin im Gebet begleiten und freue mich, wenn wir uns bei anderer Gelegenheit in Zukunft vielleicht wieder begegnen.

Es grüßt Sie herzlich Ihr 

René Streitenbürger

(Anmerkung der Pfarrbriefredaktion: Vielen Dank, lieber René, für Deine engagierte Mitarbeit und Deine Ideen bei der Redaktions- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir wünschen Dir alles Gute für die Zukunft!)

 

 

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Die GdG feiert Fronleichnam in St. Peter Birkesdorf

 

Endlich durften wir zu Fronleichnam wieder eine Messe mit anschließender Prozession feiern. Pandemiebedingt war dies die letzten zwei Jahre ausgefallen und so freuten sich alle über die gemeinsame Feier, die dieses Jahr in Birkesdorf stattfand. Auch unser Pfarrpatron hatte ein Einsehen und schickte uns strahlenden Sonnenschein. 

Die feierliche Messe wurde begleitet von zahlreichen Messdienern aus unserer GdG, Abteilungen der Schützenbruderschaften sowie musikalisch umrahmt vom Franziskusensemble. 

Die liturgische Leitung hatten Pfarrer Glasmacher und Diakon Krampe. Nach dem Evangelium der Brotvermehrung ging Pfarrer Glasmacher auf die Bedeutung des Brotes ein. „Jesus offenbart sich im Brot“, zitierte er Papst Franziskus. Es ist lebensnotwendig und wenn wir es nicht haben, fehlt uns etwas Wesentliches. Die Bedeutung des Brotes wird auch in der Monstranz sichtbar, die wir Fronleichnam durch die Straßen tragen. Im Glauben gehe es auch um die Beziehung zu Jesus, in der wir mit ihm sprechen können und wie jede Beziehung brauche dies Zeit. Viele Beziehungen und auch der Glaube seien uns manchmal selbstverständlich geworden, bis sie nicht mehr da seien, so Pfr. Glasmacher. 

Nach der feierlichen Messe ging die Prozession zunächst zum Friedenplatz, auf dem ein Mahnmal für die Gefallenen steht, das als Altar hergerichtet war. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Dürener Servicebetrieb, der den Platz gesäubert und schön hergerichtet hat. 

Die Kommunionkinder lasen Texte und Fürbitten zum Thema Frieden und verteilten selbstgebastelte Friedenstauben sowie Friedenssamen an die Menschen, die diese gerne annahmen. 

 

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Dann ging es weiter zum Seniorenzentrum, wo schon einige Bewohner auf uns warteten. Dort wurde auf die Seligpreisungen eingegangen und bei den Fürbitten auch für die Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenzentrums gebetet. 

Während der Prozession und an den beiden Stationen spielte das Blasorchester und zum Schluss wurde der sakramentale Segen erteilt. Pfarrer Glasmacher bedankte sich nochmal bei allen Beteiligten, die zu diesem schönen Fest beigetragen haben, sei es in der Messe, bei der Prozession, den Altären oder im Seniorenzentrum. 

Als Abschluss klang der Vormittag  bei einer Begegnung mit Getränken aus. Die Messdiener trafen sich noch in Pastors Garten auf eine Pizza. 

(Roswitha Reimer)

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Arnoldusoktav 2022 – DANKE 

Dankbar sehen wir auf die Arnoldusoktav im Juli zurück! Besonderen Dank dem Arnolduskomitee für die Planung und Umsetzung! 

Von ganzem Herzen danken wir allen für ihre großzügige Geldspende in der diesjährigen Arnoldusoktav! Gegen eine Spende konnten die gesegneten „Arnoldusbrote“ mitgenommen werden. Dieser Spendenerlös plus der Kollekten während der Arnoldusoktav sowie einer Spende der KFD beträgt: 

1206,47 €

Ganz im Sinne des Heiligen Arnoldus geht dieser Erlös an das caritative Projekt „Lebensmittelausgabe in Nord-Düren“ in unserer GdG St. Franziskus.

Arnolduskomitee Arnoldsweiler