Berichte

Unser GdG Fest an Fronleichnam fand dieses Jahr in St. Peter Merken statt. Mit einer stattlichen Zahl von Messdienern zelebrierten Pfarrer Glasmacher, Pfarrer Goldammer und Diakon Krampe zunächst einen Gottesdienst in der Pfarrkirche, der vom Kirchenchor unter der Leitung von Herrn Eich mitgestaltet wurde. Wir erfuhren, dass die Bezeichnung Fronleichnam sich von mittelhochdeutsch vrône lîcham für ‚des Herren Leib‘ ableitet, von vrôn ‚was den Herrn betrifft‘ und lîcham ‚der Leib‘. In seiner Predigt ging Pfarrer Goldammer auf die Entstehung des Festes ein. Im Jahre 1209 hatte die 17-jährige Nonne Juliana aus Lüttich eine Vision von einer Mondscheibe, an der noch eine Stelle frei war. Gott gab ihr ein, dass der Mond das Kirchenjahr sei. Sie machte die mystische Erfahrung, dass im Kirchenjahr noch ein Fest fehle, und für sie selber war die heilige Eucharistie von großer Bedeutung. So entstand das Fest Fronleichnam und wird nun seit über 700 Jahren gefeiert. Dieses Mehr an Glauben durch die Hostie, die Verbindung von Himmel und Erde, sei noch heute die Grundlage unseres Glaubens, so Pfarrer Goldammer.
Nach dem Gottesdienst zog die Prozession durch die Straßen mit jeweils einer Statio an drei festlich geschmückten Altären. Am Friedhof ging es um das Thema Tod und Auferstehung und wir gedachten auch der Toten. An der Prozession, die bei schönstem Wetter stattfand, nahmen neben den Gläubigen auch zahlreiche Messdiener, Schützen, Kommunionkinder und das Blasorchester teil. Die Kommunionkinder trugen ihre gebastelten Wimpel mit Aufschriften wie Liebe, Glaube, Freude und Versöhnung durch die Straßen. Zum Abschluss wurde in der Pfarrkirche noch der eucharistische Segen erteilt. Pfarrer Goldammer dankte allen Beteiligten u.a. den Schützen, dem Chor, den Messdienern und Lektoren, den Kommunionkindern, dem Blasorchester, dem Merkener Pfarreirat, der Küsterin Frau Barthel sowie allen Gläubigen für die Vorbereitungen und das Mitfeiern. Die Messdiener trafen sich noch zum Pizzaessen und Spielen im Jugendheim während die Prozessionsteilnehmer sich bei einem Getränk und Brot vor der Kirche noch begegnen konnten.

Bilder und weitere Infos zu Fronleichnam

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Wir sind katholisch

Nachdem die älteren Messdiener/innen im Sommer diesen Jahres die Möglichkeit hatten in das ferne Rom zu reisen, fand nun in der letzten Woche der Herbstferien eine Messdienerfahrt spezi-ell für jüngere und neue Messdiener/innen statt. Da wir nun mit den kleineren Messdiener/innen unterwegs fahren, fiel unsere Wahl auf die älteste Stadt Deutschlands, welche gleichzeitig auch „Klein Rom“ genannt wird: Trier an der Mosel.
So trafen wir uns am Montagmorgen alle zu einer Hl. Messe in Birkesdorf, bevor wir von dort zu unserer dreitätigen Reise nach Trier aufbrachen. Nach einer zweistündigen Busfahrt durch die schöne Eifel trafen wir am frühen Nachmittag in der Jugendherberge direkt am Moselufer ein und konnten kurz verschnaufen.  Der erste Programmpunkt stand  bereits auf dem Plan.
An der Porta Nigra erwartete uns nämlich schon Aurelius zu einer Stadtführung durch das römi-sche Trier. Aurelius gab sich während seiner Führung als waschechter Römer und trug seine Toga mit Stolz. Den Draht zu den Kindern hatte er schnell gefunden und so lauschten sie ge-bannt seinen Erzählungen über das alte Trier, während er uns durch die ganze Stadt und unterir-dische Versorgungsgänge einer großen Thermenanlage führte.
Nach der Führung machten wir uns auf den Rückweg zur Jugendherberge und verbrachten  dort den Rest des Tages mit Essen, Spielen und der Monster AG.
Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen und frühstücken. Um 10h mussten wir nämlich in der Krypta des Trierer Doms sein. Dort feierten wir, unter Leitung von Pastor Glasmacher, eine Hl. Messe in authentischer und gemütlicher Stimmung der Helena Kapelle. Im Anschluss an die Messe fand für unsere Gruppe eine Domführung statt, in der uns die Geschichte der ältesten Bischofskirche Deutschlands erklärt wurde und wir der Reliquie des Heiligen Rockes ganz nah sein konnten. Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns zu einer kleineren Wanderung auf und pilgerten zur Benediktinerabtei St. Matthias im Süden Triers. In der Kirche der Abtei wird das Grab des Apostels Matthias verehrt. Nach einem gemeinsamen Glaubensbekenntnis und einer Verehrung vor dem Grab ging es zurück in die Stadt. Dort hatten die Kinder Zeit sich die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Jetzt war shoppen angesagt.
Auch am Vormittag des dritten Tages bestand diese Möglichkeit und so gingen viele Kinder am Mittwoch auf Entdeckungstour durch Trier, während andere sich das Innere der Porta Nigra an-schauten und sich wie echte Römer fühlen konnten.
Am Nachmittag fuhren wir dann wieder zurück nach Hause und unsere kleinen Römer und Rö-merinnen wurden von ihren Eltern in Empfang genommen.
Unseren Ausflug in das kleine Rom werden wir sicherlich nicht so schnell vergessen.

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