Berichte

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St. Martinsaktion der Echtzer Messdiener/innen

In diesem Jahr muss das St. Martinsfest leider anders ablaufen als all die Jahre zuvor. Der große Martinsumzug durch die Straßen und das gemeinsame Singen der Kinder fehlt in dieser dunklen Jahreszeit, mit der Pandemie als ständigem Begleiter, um so mehr.

Daher möchten die Echtzer Messdiener/innen ein Licht mit Ihnen teilen. Wir wollen kleine Laternen basteln und diese gegen eine kleine Spende an Sie abgeben.

So können wir die Martinsstimmung auch in diesem Jahr gemeinsam erleben.

 

Die gebastelten Laternen können am 08.11.2020 nach der Messe um 9:30 Uhr in unserer Kirche St. Michael von Ihnen abgeholt werden. 

Am 11.11.2020 können Sie diese dann mit einem kleinen Elektrolicht in Ihr Fenster stellen.

Sie können die Laternen auch gerne unter der folgenden Emailadresse bis zum 06.11.2020 vorbestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wir freuen uns über jede Unterstützung unserer Aktion und wünschen Ihnen eine Martinszeit voller Licht.

Neue Enzyklika von Papst Franziskus „Fratelli tutti“ vom 4. Oktober,
Fest des Heiligen Franz von Assisi

Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft – das ist der Weg, den der Papst aufzeigt, um mit dem vereinten Einsatz aller Gutwilligen eine bessere, gerechtere und friedlichere Welt aufzubauen. Deutlich bekräftigt er sein Nein zum Krieg und zu einer Globalisierung der Gleichgültigkeit.

Mit welchen großen Idealen, aber auch auf welchem konkreten Weg lässt sich eine gerechtere und geschwisterlichere Welt aufbauen, was die privaten, die sozialen, aber die politischen oder die internationalen Beziehungen betrifft? Das ist die Frage, auf die „Fratelli tutti“ zu antworten versucht. Der Papst stuft sie selbst als „Sozialenzyklika“ ein. Sie entlehnt ihren Titel den Ermahnungen des hl. Franz von Assisi, der sich mit diesen Worten „an alle Brüder und Schwestern“ wandte, „um ihnen eine dem Evangelium gemäße Lebensweise darzulegen“.

Es geht dem päpstlichen Lehrschreiben darum, das weltweite Verlangen nach Geschwisterlichkeit und sozialer Freundschaft zu fördern. Im Hintergrund steht die Corona-Pandemie, die, wie Franziskus formuliert, „unerwartet ausbrach, als ich dieses Schreiben verfasste“. Der globale Gesundheitsnotstand habe einmal mehr gezeigt, dass niemand sich allein rette und dass jetzt wirklich die Stunde gekommen sei, um „von einer einzigen Menschheit zu träumen“, in der wir „alle Geschwister“ sind.

„Die Schatten einer abgeschotteten Welt“ – so heißt das erste der insgesamt acht Kapitel, in dem das Dokument sich mit den negativen Seiten unserer Epoche beschäftigt. Da geht es um Manipulation und Entstellung von Begriffen wie Demokratie, Freiheit oder Gerechtigkeit; um Egoismus und Desinteresse am Gemeinwohl; um das Vorherrschen einer Logik des Marktes, die auf Profit aus ist und vermeintlich unnütze Menschen an den Rand drängt; um Arbeitslosigkeit, Rassismus, Armut; um rechtliche Ungleichheit, Sklaverei, Menschenhandel, Zwangsabtreibungen und Organhandel. Der Papst unterstreicht, dass diese globalen Probleme auch ein globales Handeln erforderlich machen, und wendet sich gegen eine „Kultur der Mauern“, die zu einer Blüte des organisierten Verbrechens, zu Angst und Einsamkeit führen.

All diesen Schatten stellt die Enzyklika dann aber ein leuchtendes Beispiel entgegen: das des barmherzigen Samariters, mit dem sich das zweite Kapitel („Ein Fremder auf dem Weg“) beschäftigt. Der Papst arbeitet heraus, dass in einer kranken Gesellschaft, die dem Schmerz den Rücken kehrt und sich um die Schwachen und Verletzlichen nicht kümmert, wir alle dazu aufgerufen sind, uns um unsere Nächsten zu kümmern und dabei Vorurteile und Privatinteressen beiseite zu lassen. Wir alle sind, wie Franziskus betont, mitverantwortlich für den Aufbau einer Gesellschaft, die alle Hilfsbedürftigen zu integrieren und zu unterstützen versteht. Die Liebe baut Brücken, und „wir sind für die Liebe geschaffen“, schreibt der Papst, um vor allem die Christen dazu zu ermutigen, Christus in jedem ausgeschlossenen Menschen zu erkennen.

Die Politik, die wir heute brauchen, ist nach Ansicht von Franziskus eine Politik, die sich auf Menschenwürde konzentriert und sich nicht vor dem Finanzsektor beugt, denn „der Markt allein löst nicht alle Probleme“, wie das von den Finanzspekulationen ausgelöste „Vernichtungswerk“ gezeigt hat. Umso größere Bedeutung kommt darum Volksbewegungen zu: Dieser „Strom moralischer Energie“ muss auf koordinierte Weise in die Gesellschaft mit einbezogen werden – so dass man, wie der Papst formuliert, von einer Politik „gegenüber“ den Armen zu einer Politik „mit“ und „der“ Armen gelangt.

Der Papst spricht vom „Wunder“ der Freundlichkeit, die es wieder neu zu üben gelte, weil sie „wie Sterne in der Dunkelheit“ leuchtet und „uns befreit von der Grausamkeit, von der Ängstlichkeit und von der zerstreuten Bedürfnisbefriedigung“, die heute so häufig sind.

Friede ist, wie der Papst unterstreicht, „proaktiv“, ein „Handwerk“, bei dem jeder das Seine beiträgt und das nie an ein Ende kommt. Mit dem Frieden hängt das Vergeben zusammen: Alle verdienen Liebe, ohne Ausnahme, so die Enzyklika, aber die Liebe zu einem Unterdrücker bedeutet in dieser Lesart, ihm nicht zu erlauben, dass er die Menschen noch länger unterdrückt. Vergebung bedeutet nicht Straflosigkeit, sondern Gerechtigkeit und Erinnerung; es bedeutet nicht Vergessen, sondern Verzicht auf die zerstörerische Kraft des Bösen und auf die Rache. Nie dürfe man Greuel wie die Shoah, die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die ethnischen Verfolgungen und Massaker vergessen, fordert der Papst; an sie immer wieder neu zu erinnern, verhelfe dazu, nicht abzustumpfen und die Flamme des kollektiven Gewissens am Brennen zu halten. Zugleich ist es aber auch wichtig, sich an das Gute zu erinnern.

Die Enzyklika geht auch auf die Rolle der Kirche ein: Sie verlegt ihre Mission nicht in den privaten Bereich, und auch wenn sie selbst nicht Politik macht, verzichtet sie doch nicht auf die politische Dimension, auf die Aufmerksamkeit für das Gemeinwohl und auf die Sorge für eine integrale menschliche Entwicklung, so wie es den Prinzipien des Evangeliums entspricht.

(vatican news)

Der vollständige Text der Enzyklika findet sich auf der Webseite des Vatikans:

http://www.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals/documents/papa-francesco_20201003_enciclica-fratelli-tutti.html

Aktion Prima Klima

Am 11. September um 16:30 Uhr ging es mit der Jugendarbeit Düren/Eifel, Bischof Helmut und Prima Klima im Bus zum Aussichtspunkt Schophoven, wo wir von 17:00 Uhr bis um 17:40 blieben. In der Zeit bekamen wir viel erklärt und konnten uns den Tagebau selbst ansehen. Danach fuhren wir weiter zur Jugendmesse nach Merken, die von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr andauerte. Diese Messe war anders als normale Messen, denn anstatt dass alle die normalen Lieder aus dem Gotteslob singen, was in Corona-Zeiten ja sowieso nicht geht, stand vorne eine Band, die schöne Popmusik spielte. Aber auch der Gottesdienst an sich war mit Bischof Helmut und Prima Klima sehr interessant. Dann ging es zum Jugendheim Merken. Dort fand ab 19:00 Uhr eine Feier mit Musik, leckerem Essen vom Grill und vielen Getränken statt. Auch dabei war mal wieder das Prima Klima-Team und Bischof Helmut. Bei der Feier gab es sehr viel Zeit zum Reden, eine große Fläche zum Spielen und somit auch viel Spaß. Vielen hatte die Party viel Spaß gemacht. Um 21.00 Uhr ging es aber leider schon zurück und die Veranstaltung war zu Ende.

Christopher Flesch, 11 Jahre

 

Seit nun 10 Jahren werden in Joachims Anziehpunkt in Norddüren, Joachimstr. 9 getragene, gut erhaltene Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Koffer und manchmal Haushaltsartikel abgegeben. Eine Gruppe von engagierten Frauen nimmt sich zweimal in der Woche, dienstags von 16-18 Uhr und donnerstags von 10-12 Uhr in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung dieser Dinge an. Sie sortieren und verkaufen die Sachen für kleine Geldbeträge an Bedürftige. Es ist schön, zu sehen, wie alle Beteiligten davon profitieren. Die Menschen, die Spenden bringen, freuen sich, dass ihre Sachen noch gebraucht werden, die Bedürftigen, weil sie etwas Schönes für wenig Geld erhalten, die Ehrenamtler, weil sie helfen können und letztendlich die, die aus dem Erlös Spendengelder erhalten, z.B. Kindergärten und Schulen.

Alle Dinge, die nicht zum Wiederverkauf geeignet sind, werden an das Rote Kreuz zur Weiterverarbeitung abgegeben. Also eine rundum gelungene Sache, die auch jetzt zu Coronazeiten unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen weiter getragen wird.

Ein Dank gilt all jenen, die einen Beitrag an Joachims Anziehpunkt leisten: Spender, Käufer und nicht zuletzt die lieben Frauen, die sich so für den „Kleiderladen“, wie wir ihn meist nennen, einsetzen.

(Helga Weyer, Ilona Ruhm)

 

 

Liebe Gemeinde,

wir möchten Sie in Zukunft auch in den Sozialen Netzwerken über die Angebote, Termine und Aktivitäten in unserer GdG St. Franziskus informieren. Neben unserer Homepage sind wir nun auch auf Facebook vertreten. Dort finden Sie unsere Veranstaltungstermine, Berichte und kürzere Beiträge. Wir freuen uns über viele Follower. Suchen Sie einfach in Facebook nach unserem Benutzernamen: @katholisch.in.duerennord

 

„Heute bei dir“ startet mit Basis-AGs in die zweite Phase

Synodaler Gesprächs- und Veränderungsprozess im Bistum Aachen

Aachen, (iba) – Mit neuem Schwung und vielen Ideen in die Zukunftsgestaltung der katholischen Kirche: Der synodale Gesprächs- und Veränderungsprozess „Heute bei dir“ im Bistum Aachen ist mit dem Kick-off der ersten der neuen Basis-AGs in seine zweite Phase gestartet, der Gruppe „Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“.
„Wir sind sehr glücklich, dass wir trotz der komplizierten Corona-Situation jetzt wieder verstärkt mit vielen Menschen aktiv arbeiten können. Natürlich unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen“, sagt Harald Hüller, Leiter der Lenkungsgruppe im „Heute bei dir“-Prozess. Und so lautet das Motto der zweiten von drei Phasen „Wir wollen uns verändern“. Mit dabei in der Gruppe „Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ sind Sabine Bischof (Jugendreferentin Region Düren), Dominik Kraues (Pastoralreferent und Schulseelsorger), Pfarrer Achim Köhler (Priester und Jugendseelsorger), Benedict Peters (Ehrenamtler), Karina Siegers (Fachbereichsleitung Kirchliche Jugendarbeit im Generalvikariat), Pfarrer Thomas Schlütter (Priester und Domvikar), Mirjam Tannenbaum (BDKJ) und Tom Tauer (Ehrenamtler). „Spannend und wichtig sind uns die Meinungen und Ideen von Mitarbeitern aus kirchlichen Einrichtungen und von Menschen von außerhalb, die in den Basis-AGs aufeinandertreffen. Wir hoffen, dass in der engen Zusammenarbeit und im Querdenken viele Inspirationen für die Weiterentwicklung der katholischen Kirche im Bistum Aachen entstehen“, erklärt Harald Hüller. „Wir wollen so viele Menschen wie möglich auf diesem Weg mitnehmen.“
Tom Tauer und Benedict Peters sind beide 18 Jahre jung, haben gerade ihr Abitur abgelegt und nehmen in der Basis-AG die Rolle der Ehrenamtlichen ein. Tauer engagiert sich bei den Krefelder Pfadfindern, dem Stamm Kreuz-Ritter, Peters in der Factory Church, einer regionalen Jugendkirche, in Hückelhoven. Warum machen sie im Prozess mit? „Es braucht in der Kirche mehr Aufmerksamkeit für Jugendliche und mehr Unterstützung“, sagt Benedict Peters. „Ich glaube, wir können junge Menschen auf viele Weisen wieder für Kirche begeistern. Dafür braucht es aber besondere Angebote – von Kinofilmen mit Bezug zu Gott bis hin zu Fußballturnieren als Gemeinschaftserlebnisse“. Und für Tom Tauer war schnell klar: „Es gibt in der Kirche viel zu verändern, da will ich mitmachen.“
Die Basis-AGs umfassen in der Regel acht bis zehn Personen – hauptamtliche Mitarbeiter, ehrenamtlich engagierte Menschen und Vertreter der Diözesanen Räte –, die die breite Öffentlichkeit durch Formate wie Austauschforen einbeziehen sollen. Auch die Verantwortlichen im Bistum Aachen und alle Diözesanen Räte werden konsultiert.
Was also braucht die katholische Kirche im 21. Jahrhundert, um wieder näher zu den Menschen zu kommen und wie lassen sich die Wünsche realistisch umsetzen? Dazu sollen die insgesamt acht Basis-AGs bis zum Sommer 2021 Roadmaps  (Ziel-, Zeit- und Maßnahmenpläne) entwickeln, jeweils nach den Themenschwerpunkten „Gottesdienst, Gebet und Katechese“, „Orte von Kirche“, „Weiterentwicklung pastorale Räume“, „Willkommens- und Kommunikationskultur“, „Geschlechtersensible Haltung“, „Diakonische Verantwortung“, „Leben und Glauben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ und „Charismen-Orientierung im Ehrenamt“. Die Basis-AGs sollen ihrem Namen entsprechend die Basis der Zusammenarbeit in der zweiten Prozessphase sein, über die verschiedene weitere Beteiligte und Formate miteinander verwoben werden. „Wir zeigen in unserem Prozess deutlich: Die katholische Kirche ist innovativ und im Aufbruch“, sagt Harald Hüller.
Zum Hintergrund:
„Heute bei dir“ ist der synodale Gesprächs- und Veränderungsprozess im Bistum Aachen, den Bischof Dr. Helmut Dieser in seiner Silvesterpredigt 2017 ausgerufen hat.
„In allen Beratungen des 'Heute bei dir'-Prozesses geht es um die Frage, wie wir als Kirche in die heutige Pluralität der Gesellschaft neu aufbrechen können, um den Menschen verschiedener Milieus die Begegnung mit dem Evangelium zu erschließen. So soll eine erkennbar missionarisch-diakonische Grundgestalt der Kirche für das 21. Jahrhundert entwickelt werden.“ (Dr. Helmut Dieser, Bischof von Aachen)
Alle Infos unter www.heute-bei-dir.de  (iba/Na 047)

Liebe Gemeindemitglieder,liebe Menschen der GdG St. Franziskus Düren-Nord!
Durch unseren Bischof Dr. Helmut Dieser werde ich am 28.08.2020 in den pastoralen Dienst als Gemeindereferentin beauftragt. Am 01.09.2020 beginne ich meinen Dienst in Ihrer GdG St. Franziskus.Nun möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen.Mein Name ist Susanne Krüttgen. Ich lebe mit meinem Mann und meinen beiden Söhnen in Hürtgenwald. Die Nähe zur Natur, Wald, Feld und Tier ist hier ausreichend erfahrbar und sind für mich und meine Familie wichtiger Ausgleich und Kraftquelle. Nach meiner 25-jährigen Berufstätigkeit entschloss ich mich im Jahr 2014 zu einem Neuanfang und absolvierte ein Theologiestudium an der Domschule in Würzburg. Dieses konnte ich erfolgreich im Jahr 2017 abschließen. Das letzte Jahr des Studiums beinhaltet unter anderem ein Gemeindepraktikum, hier war meine Einsatzstelle die GdG Heimbach/Nideggen. Im August 2017 begann ich meine Zeit als Gemeindeassistentin in der GdG Düren-Mitte, in der Pfarre St. Lukas, um meine Berufseinführung als Gemeindereferentin zu absolvieren. Das erste Jahr meiner Assistenzzeit war geprägt von meiner Religionspädagogischen Ausbildung an der Kath. Grundschule in Niederau mit Abschlussprüfung, damit erhielt ich die Erlaubnis Schülerinnen und Schülern Religionsunterricht zu erteilen. Die beiden darauffolgenden Jahre erlebte ich Gemeindearbeit, erhielt Einblicke in verschiedene Bereiche der Pfarre und konnte meinen beruflichen Horizont erweitern. Darüber hinaus hatte ich die Möglichkeit im Team der Krankenhausseelsorge am St. Marien Hospital in Birkesdorf und im stationären Hospiz am St. Augustinus Krankenhaus in Lendersdorf mitzuwirken und Seelsorge wieder anders zu erfahren. Diese Arbeit mit und am Menschen, besonders von Kranken, Alten und Sterbenden ist für mich wertvolles Tun und liegt mir sehr am Herzen. Hier wird für mich Gott erfahrbar und so hielt schon Augustinus fest: Geh zu den Menschen, und du gelangst zu Gott! Nun starte ich im September in Ihrer GdG St. Franziskus und freue mich auf die neue berufliche Herausforderung. Ich freue mich auf Sie, die Menschen in Ihren Gemeinden und Gremien, freue mich auf erste Begegnungen.
Herzliche Grüße 
Susanne Krüttgen, Gemeindereferentin

Auf der Webseite des Bistums Paderborn finden Sie hier ein Video über das Malawi-Projekt der Salzkottener Franziskanerinnen.

Malawi-Projekt der Salzkottener Franziskanerinnen  (Webseite des Bistums Paderborn)

oder direkt über Youtube:

Malawi-Projekt der Salzkottener Franziskanerinnen  (youtube.com)

 

(Arbeitskreis Eine-Welt, St. Peter Birkesdorf)

 

Arnoldsweiler: Tradition des Beierns nach Jahrzehnten wiederbelebt

BeiernAm Vorabend zur Arnoldusoktav erklangen ungewöhnliche Töne vom Arnoldsweiler Kirchturm. Die 4
Glocken schlugen in verschiedenen Rhythmen und Melodien an. Nach vielen Jahrzehnten wurde erstmals wieder gebeiert und damit die bevorstehende Arnoldusoktav eingeläutet. Gleiches wiederholte sich am Schlusssonntag der Oktav, wann eigentlich das Hochamt mit anschließender Prozession hätte stattfinden sollen, was aufgrund von Corona aber leider ausfallen musste. Der geübte Kirchenliedsänger konnte die Anfangstakte von ‚Lobet den Herren‘ ‚Gloria in excelsis deo‘ aus der 2. Choralmesse  und ‚Freu dich, du Himmelskönigin‘ erkennen.

Die Idee hierzu hatte Kilian Inden, weitere Mitstreiter fand er glücklicherweise in Felix Hoffmann und Etienne Voßen. Da in Arnoldsweiler keiner mehr genau wusste, wie das Beiern überhaupt funktioniert, wurde die Beier-Truppe bei YouTube fündig, wo einige Videos hierzu hochgeladen sind. Ganz wichtig war aber auch das Inspizieren des Arnoldsweiler Glockenstuhls. Erfreulicherweise war ein Teil der alten Beier-Vorrichtung noch funktionstüchtig, was die Vorbereitungen etwas erleichterte. Es wurden Seile gekauft, um die Klöppel festzubinden und in die richtige Position zu bringen. An mehreren Abenden übten die drei Beiermänner im Kirchturm, was sicher der ein oder andere Anwohner mitbekommen haben dürfte. In Arnoldsweiler ist es nun möglich, zu dritt die vier Glocken zu beiern, früher war es sogar möglich, dass eine Person drei Glocken bediente. Der bisher letzte Beiermann, der dies noch beherrschte, war Matthias Esser, der das Beiern vor Jahrzehnten aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste und keinen Nachfolger mehr fand.

Das Beiern hat in Arnoldsweiler bereits eine jahrhundertelange Tradition und ist in ganz Nordwestdeutschland verbreitet und gilt als Vorläufer des Glockenspiels. Gebeiert wird in der Regel nur zu hohen Feiertagen, meist am Vorabend, wie innerhalb der Osteroktav, zu Pfingsten, Fronleichnam und zum Patronatsfest. Zusätzlich wurde in Arnoldsweiler während der Fronleichnamsprozession und der Arnoldusprozession gebeiert. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde auch hier noch in fast jedem Dorf gebeiert, aber nach und nach verschwand zumindest im Dürener Land diese Tradition fast gänzlich.  

Die Beier-Truppe in Arnoldsweiler hat auf jeden Fall vor, auch im nächsten Jahr wieder zu beiern und unseren Glocken Johannes, Te Deum, Maria Margarethe und Arnoldus ganz besondere Töne zu entlocken.

(Kilian Inden)

Der Kirchengemeindeverband St. Franziskus Düren-Nord ist Träger von 5 Kindergärten im Stadtgebiet Düren. Wir suchen zum nächst möglichen Zeitpunkt

Pädagogische Fachkräfte (m/w/d)
Pädagogische Ergänzungskräfte (m/w/d)

in Voll- und Teilzeit.  Die Anstellung ist unbefristet.

Die Vergütung erfolgt nach der Kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung mit einer zusätzlichen betrieblichen Altersvorsorge.
Grundvoraussetzung für die Anstellung ist die Identifikation mit den Grundsätzen und Zielen der Katholischen Kirche.

Interessenten bewerben sich bitte beim
Kirchengemeindeverband St. Franziskus Düren-Nord
z. Hd. Hrn. Eßer
Pfr.-Rody-Str. 7
52353 Düren
oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!