Berichte

20221218103351 22Aufnahme und Abschied 

Im Gottesdienst am 4. Adventssonntag feierten wir in St. Peter Merken Aufnahme und Verabschiedung in unserer Messdienergemeinschaft.

Pfr. Linnartz segnete Madita Porschen und wünschte ihr für diese wichtige Aufgabe alles Gute und Gottes Segen.

Nach vielen Jahren hieß es auch Abschied nehmen und Danke sagen für den zuverlässigen Dienst am Altar und in der Gemeinde an Benedikt Schmitz, Noah Hames und Marvin Weß. 

Mit einem Schmunzeln blickten wir auf einige Aktionen zurück: Anstelle des Dienens von Gottesdiensten während der Coronapandemie wurden Palmzweige und das Osterlicht kontaktlos per Fahrrad / Bollerwagen zu den Familien nach Hause gebracht. 

Gemeinsam ging es in die Eisdiele, zum Zelten in Pastors Garten oder auf Messdienerfahrt, wie ins Kleinwalsertal, Kloster Maria Laach oder ins Phantasialand. 

DANKE für den Dienst und die schöne gemeinsame Zeit.

Beim Bowling ließen wir den Tag in fröhlicher Runde ausklingen. 

 

M. Christophes

2023 Danke Druck17Die Sternsingeraktion 2023 war wieder ein großer Erfolg und damit ein Gewinn für alle Kinder in Indonesien und in der Welt, die in diesem Jahr ganz besonders im Blickpunkt standen.

Aus den einzelnen Gemeinden wurden bis zum Redaktionsschluss folgende Spendenergebnisse gemeldet, die teilweise noch nie dagewesene Höhen erreichten:

  • St. Arnoldus Arnoldsw.                   3100,00 €
  • St. Joachim / St. Peter                       611,39 € 
  • St. Peter Merken                             4432,95 €
  • Mariä Himmelfahrt Mariaw.            2400,00 €
  • St. Martin Derichsw.                         3105,74 €

 

Allen Sternsingern, die wieder unermüdlich bei Wind und Wetter unterwegs waren,

  • allen Helferinnen und Helfern, die mit überlegt, geplant, vorbe- reitet und begleitet haben,

  • allen Spendern, die den Segen an und in ihr Haus genommen haben,

sei ein herzliches DANKESCHÖN gesagt.

Wir kommen nächstes Jahr wieder, versprochen!

Klagemauer

Dem Treiben von Karneval folgt der Aschermittwoch und die österliche Fastenzeit.

Wie im letzten Jahr möchten wir beginnend mit der Fastenzeit wieder einen besonderen Platz in der Kirche St. Peter in Birkesdorf errichten.

Einen Ort bei Gott, an dem wir still werden und uns besinnen können.

Angelehnt an die Klagemauer in Jerusalem soll diese ein Ort sein,

  • um etwas niederzuschreiben, um Sorgen und Nöte in Worte zu fassen, auszusprechen oder um Ruhe zu finden.
  • Ein Ort zum Danken, zum Bitten, zum Klagen, um Gedanken nachzugehen und sie vor Gott zu bringen.
  • Zu Gott können wir immer kommen. Er hält unsere Fragen, unseren Ärger, unsere Klage, unsere Zweifel aus.

Er hörte ihre Klagen (...) und kam Ihnen zu Hilfe. Ex 2, 24-25

 

Vielleicht nehmen Sie sich etwas Zeit und besuchen diesen Ort in unserer Kirche in Birkesdorf, schreiben auf, was Sie bewegt, stecken einen Zettel in diese Mauer, wie die Juden in Jerusalem es bis heute an Ihrer Klagemauer tun, um Gott ganz nah zu sein.

(Susanne Krüttgen)

AufEinWort2Sr. Christa Maria Plum„Positives vermitteln und miteinander reden“

In unserer Reihe „Auf ein Wort“ stellen wir engagierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor. 
Joachim Krampe ist seit 2011 Diakon in unserer GdG. Er ist verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und stolzer Großvater. Aus Schlich stammend wohnt er zusammen mit seiner Frau schon seit über 30 Jahren in Echtz. 

Lieber Herr Krampe, Sie versehen seit 11 Jahren den Dienst als Diakon, das heißt, es gab ein Leben vor der Berufung zum Kirchendienst?

Mein erlernter Beruf ist Telekommunikationstechniker und mit dieser Ausbildung habe ich als Berufssoldat und Mitglied einer technischen Einheit 35 Jahre lang in der Bundeswehr gedient. Im weitesten Sinn war meine Einheit für technische Wartungen innerhalb der gesamten Bundesrepublik, aber auch oft für längere Zeiten im Ausland zuständig.

Meine „Basis“ blieb aber immer in Echtz, zum Glück musste ich keine Wohnortwechsel vornehmen.

 

Da stellt sich natürlich die Frage, wie kommt man vom Dienst als Soldat zum Dienst in der Kirche? 
(Anm.d.Red.: Eigentlich ist das in der Kirchengeschichte keine Seltenheit, man denke z.B. an den Hl. Martin) 

Jetzt kommt die Sache mit der Berufung. Auslandseinsätze sind schon heftig, wenn man das so ausdrücken darf. Viele Kameraden haben das mit sich selbst ausgemacht, aber ich hatte das Glück, dass wir einen Franziskanerpater als Seelsorger hatten, der mich bei Gottesdiensten immer mitgenommen hat, mich seelsorglich unterstützt hat und den ich bei den liturgischen Diensten unterstützen konnte. Das hat mir so gut getan, dass ich gesagt habe: da ist noch mehr! 

Es ist eine Erfahrung, die man nicht so einfach erklären kann. Er hat mich quasi an die Hand genommen, als Mentor, und irgendwann den Impuls gegeben: wäre das Amt des Diakons nichts für dich?   

Das musste ich mir natürlich gut überlegen, denn es ist ein sehr intensiver und einschneidender Schritt mit Konsequenzen auch für das Privatleben. Die Entscheidungsphase ist sehr spannend gewesen, und letztendlich haben mich die Umstände und das Erlebte sowie das gute Wirken dieses Paters  auf den Weg gebracht und in meinem Entschluss bestärkt. Der Weg war nicht einfach, denn ich musste diese doch sehr langwierige Ausbildung berufsbegleitend während meiner Dienstzeit absolvieren.

 

Wie sieht denn diese Ausbildung zum Diakon aus?

Bevor man in den Diakonatskreis aufgenommen wird, gelten bestimmte Regularien, ein unverheirateter Bewerber muss mindestens 25 Jahre alt, ein verheirateter mindestens 35 Jahre alt sein und man muss ein Theologiestudium abschließen. 

In meinem Fall war dies ein dem Hochschulabschluss gleichgestellter Fernstudienkurs, heute vergleichbar mit einem Bachelorabschluss in Theologie. 

Die nachfolgende Ausbildung im Diakonatskreis ist zunächst ein Jahr auf Probe angelegt und dauert insgesamt 4 Jahre. 

Nach dem Probejahr ist die Entscheidung verbindlich. Der Lernstoff des Studiums wird dabei noch einmal unter Praxis-aspekten aufgearbeitet, dazu kommen liturgische, pastorale und kirchenrechtliche Themen, Sakramentenausbildung und im letzten Jahr schwerpunktmäßig Predigtausbildung (Homilie). 

Da ich während dieser Ausbildung noch voll in meinem Beruf war, konnte ich die Ausbildung selbst immer nur an den Wochenenden in Aachen absolvieren, das war schon eine herausfordernde Angelegenheit und wäre ohne das Verständnis und die Unterstützung meiner Frau nicht möglich gewesen. 

Noch vor meiner Weihe musste ich mich entscheiden, ob ich mein Diakonat im Haupt- oder Nebenamt ausüben wolle. Da ich durch mein Ruhestandspension versorgt war, wollte ich keine kirchliche Planstelle belegen und habe mich für das Nebenamt entschieden, d.h. ich erhalte demnach kein Gehalt, sondern nur eine geringfügige Aufwandsentschädigung.

 

Ist denn das Thema Zölibat für Diakone relevant?

Ja natürlich, ein unverheirateter Bewerber muss sich zum zölibatären Leben verpflichten. Verheiratete Bewerber nur, falls der Ehegatte verstirbt.

 

Was ist Ihr Aufgabenbereich als Diakon in unserer GdG?

Zunächst möchte ich sagen, dass ich sehr glücklich bin, hier im pastoralen Team der GdG arbeiten zu dürfen. In diesem Team werden die Aufgaben sehr klar definiert. Alle pastoralen und liturgischen Aufgaben, die ich auch aufgrund meiner Weihe übernehmen darf, werden mir durch Pfarrer Glasmacher übertragen, dazu zählen vor allem Taufen, Beerdigungen, Trauungen, Wortgottesdienste, die Assistenz in Eucharistiefeiern, Segnungen  für die verschiedenen Bereiche des Lebens und Tätigkeiten in der Gemeindearbeit, die durch Absprachen im Team verteilt werden.

Als meinen persönlichen Hauptschwerpunkt in meiner Arbeite sehe ich das Gespräch mit den Menschen, sie zu besuchen, ihnen nahe zu sein, das sind die Dinge, die sind mir wichtig. 

Ich möchte mit den Menschen reden, und ihnen zuhören, im persönlichen Kontakt erfahren: was ist los in Kirche und Gemeinde, welche Anregungen, Fragen oder Probleme gibt es? 

Deshalb steht in meinen Kontaktdaten im Pfarrbrief auch meine Privatnummer. Ich möchte erreichbar sein, denn wenn bisher jemand angerufen hat, dann war auch dringender Rat, Zuspruch oder Hilfe nötig. Die größte Freude ist es, wenn eine ehrliche Rückmeldung oder Reaktion zeigt, dass jemand berührt oder angesprochen wurde durch meinen Dienst.

 

Haben Sie auch noch Zeit für Hobbys?

Natürlich, ich bin ein begeisteter Fahrradfahrer,  wann immer möglich mache ich mit meiner Frau zusammen gemeinsame Fahrradtouren am Rhein entlang oder in der näheren Umgebung bis nach Holland. 

Der Handwerker in mir lässt mich überall im Haus tätig werden, vor allem, bedingt durch meine Berufsausbildung, wenn es um elektrische oder technische Tätigkeiten geht. Sogar beim Holzhacken mit der Axt kann ich mich regelrecht entspannen oder austoben. Einmal im Monat bin ich sogar noch als Schiedsrichter in der Fussballkreisliga aktiv, was mir trotz mancher Schwierigkeiten auf dem Platz immer noch große Freude macht.

 

Gibt es eine Lieblingsstelle in der Bibel?

Eindeutig ja! Das ist die Geschichte von Jona und dem Wal. Für mich die absolute Berufungsgeschichte: Man wird berührt und angespochen. Dann sagt man: „Nein, ich will das eigentlich nicht!“ Man flieht, man geht, wird wieder eingeholt und auf den Weg gebracht. Diese Geschichte passt zu mir, ich bin überzeugt, dass Gott gewollt hat, dass ich diesen Dienst tue.

 

Wen würden Sie denn einmal persönlich treffen wollen?

Zu Lebzeiten hätte ich gerne Mutter Teresa kennengelernt, ihr diakonischer Ansatz, ihre Barmherzigkeit und ihr tatkräftige Hilfsbereitschaft haben mich sehr beeindruckt.

Ansonsten würde mich ein Treffen mit Barrack Obama interessieren, der, so wie er sich gezeigt hat in seiner Art, auf mich einen großen Eindruck gemacht hat. 

 

Lieber Herr Krampe, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viele gute Begegnungen und Erfahrungen in Ihrem Dienst als Diakon!

(Das Interview führte Gerd Funk)

 

Segensstation der Sternsinger

Segensstation geöffnet bis zum 20. Januar 2023 in St. Michael Echtz

Auch in diesem Jahr finden Sie unsere bewährte Segensstation in der Echtzer Kirche.
Die Kirche ist täglich geöffnet und Sie können dort gesegnete Segensprüche für Ihr Haus und Informationsmaterial zur Sternsingeraktion 2023 unter dem Motto
„Kinder stärken, Kinder schützen. In Indonesien und weltweit“ entgegennehmen.

Für Ihre Spenden steht der Opferstock der Echtzer Messdiener/innen bereit.
Die Spenden werden nach Abbau der Station am 20. Januar 2023 gezählt und an das Kindermissionswerk überwiesen.

Unsere Sternsinger freuen sich auf Ihren Besuch in der Kirche und danken Ihnen bereits jetzt für Ihre Spenden.

Slogan Corona Typo aber sicher rgb 

 

 

 

 

 

„Was wir gesehen und gehört ….“

…. haben, das verkünden wir euch, damit ihr Gemeinschaft mit uns habt. Unter diesem Motto aus dem Brief des Johannes an seine Gemeinde steht die nächste Fußwallfahrt zum Grab des Apostels Matthias nach Trier. Auf dem Weg zum Grab des Apostels Matthias wollen wir über dieses Thema nachdenken.

Wir vertrauen darauf, dass wir im Mai 2023 (14. bis 20. Mai 2023) erneut nach Trier zum Grab des Apostels Matthias pilgern können. Wie bereits in 2022 werden wir uns dann unter Beachtung der Corona-Regeln auf den Weg machen. Da wir abermals neue Quartiere anlaufen werden und wir dort neue Anmelde- bzw. Stornierungsfristen beachten müssen, endet die Anmeldung für die diesjährige Fußwallfahrt bereits am Montag, 14.02.2023. Wegen den Auswirkungen der Pandemie und der Flutkatastrophe ändern sich nicht nur erneut die Unterkünfte, sondern teilweise müssen auch neue Wege gegangen werden.

Mitpilgern kann JEDER; der gerne zu Fuß unterwegs ist. Außerdem sind auch Pilgerinnen und Pilger herzlich eingeladen, die nicht die ganze Woche mitpilgern, sondern nur an einem (oder mehrere) Tag(e) mitgehen möchten. Neupilger/innen, auch jüngere Leute zum Mitpilgern, sind herzlich eingeladen. Einzelheiten können gerne erfragt werden; auch bei der Jahreshauptversammlung der Bruderschaft, die am 4. Febr. nach dem Samstagabend- Gottesdienst stattfindet.

Verbindliche Anmeldungen nimmt Brudermeister Michael Krumbach, Auf dem Driesch 21, 52353 Düren, Tel. 02421-35746 (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) ab 2. Jan. 2023 gerne entgegen.

Michael Krumbach

Bibeltage 1200x640 II 2

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus…

 
“Alte Botschaft – neues Kleid” - das Bibelprojekt der drei Dürener GdG St. Lukas, St. Elisabeth und St. Franziskus vom 22. Februar 2023 bis 10. April 2023
 

 

“Die Bibel– nein, die kommt in meinem Leben nicht vor!” – so würden vermutlich viele Menschen antworten, wenn man sie nach der Bedeutung der Bibel in ihrem Leben fragt.
 Aber stimmt das tasächlich? 

Ohne dass wir es bewusst merken, ist die Bibel fest in uns verankert: in der Sprache, beim Kochen und Essen, in der Musik, in und im künstlerischen Werken, bei Festen und Ritualen. 
Und nicht nur darin. Auch körperlich und geistig lässt die Bibel grüßen: beim Sehen, Hören, Fühlen, Spüren, beim Austausch mit Menschen, bei Begegnungen, und, und, und… Die Bibel gehört tatsächlich zu unserem Leben dazu.
 
Um dieser alten Botschaft der Bibel ein neues Kleid zu schenken, laden wir Sie zu unserem Bibelprojekt in der Fastenzeit 2023 ein.
Eine alte Botschaft kleidet sich zeitgemäß, muss aber auch erforscht und erfahren werden.
 
Das Projekt “Alte Botschaft – neues Kleid” stellt sich in vielen Facetten dar:
* im interreligiösen Dialog mit den abrahamitischen Religionen Christentum – Judentum – Islam
   mit  spannenden Gesprächen, Ausstellungen und Vorträgen.
* in künsterischen Angeboten wie Malen und musikalischen Aufführungen, 
* in sportlichen Herausforderungen, z. B. Yoga, Tanz und Wanderungen,
* aber auch in kulinarischen Angeboten beim Kochen nach biblischen Rezepten mit Verkostung
  auf dem Wochenmarkt,
* und in Angeboten für alle Altersgruppen und Familien, in spirituellen Angeboten, Früh- und
  Spätschichten, im klassischem Bibelteilen…
 
Seien Sie gepannt und vor allem auch neugierig auf dieses neue Kleid der alten Botschaft, kommen Sie vorbei, machen Sie mit!

Programm ...
 
 

Baumaßnahmen an der Pfarrkirche und an der Arnolduskapelle

Seit April dieses Jahres finden an sowie rund um Klein und Groß St. Arnold umfangreiche Sanierungsmaßnahmen statt. Mit Unterstützung des Bistums Aachen und der Bezirksregierung Köln konnte/konnten

  • der Kirchturm der Arnolduskapelle neu verfugt werden und der Turmhelm eine neue Verschieferung erhalten. Des Weiteren wurde der Turm statisch ertüchtigt und die Holzkonstruktionen im Innern konnten ausgebessert werden.
  • an der Pfarrkirche die Sakristeidächer und teilweise auch die dazugehörigen Dachstühle komplett erneuert werden. Ebenso wurde das Sockelmauerwerk an der gesamten Kirche und das Pfeilermauerwerk an der Nordseite neu verfugt. Des Weiteren musste der Blitzschutz ergänzt werden und auf dem gesamten Gelände mussten  sämtliche Kanalleitungen erneuert werden. Die hierfür erforderlichen Grabungsarbeiten wurden von der Bodendenkmalpflege begleitet, da die Leitungen durch ein Gräberfeld führen. Abschließend werden noch die Kirchenfenster auf der Nordseite durch eine Fachfirma überarbeitet.

Wir gehen derzeit davon aus, dass alle Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sein werden.

Bildschirmfoto 2022 09 08 um 13.32.18

Bildschirmfoto 2022 09 08 um 13.32.36

Bildschirmfoto 2022 09 08 um 13.32.54

Verkauf des Pfarrhauses

Der Kirchenvorstand hatte bereits Ende des letzten Jahres beschlossen, das Pfarrhaus nach dem Auszug der Schwestern zu veräußern, da zur Neuvermietung eine Komplettsanierung erforderlich geworden wäre. Mit Frau Dr. Barbara von Meer geb. Velder, die gebürtig aus Arnoldsweiler stammt,  konnte eine Käuferin gefunden werden, die das Gebäude für eine spätere Vermietung im Einklang mit den Vorgaben der Denkmalpflege renovieren möchte.

Gleichzeitig hat der Kirchenvorstand entschieden, den Verkaufserlös unmittelbar wieder einzusetzen und zwar für den Bau eines Mehrfamilienhauses am Kindergarten. Hier sollen 6 barrierefreie Wohnungen entstehen, die besonders auch für Senioren geeignet sind. Die Planungen laufen derzeit noch und ein Bauantrag wird in Kürze gestellt. Mit den Mieteinnahmen sollen langfristig die Kosten für den Betrieb und die  Instandhaltung von Pfarrkirche und Arnolduskapelle gedeckt werden.

Für den Kirchenvorstand

Norbert Eßer

Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe eröffnet

Einen wichtigen Baustein im Netzwerk zur Unterstützung pflegender Angehöriger gibt es nun auch im Kreis Düren.

„Der Löwenanteil der Pflege wird zu Hause durch die Angehörigen geleistet. Deshalb sind wir sehr froh, nun auch die Pflegeselbsthilfe im Kreis Düren mit dieser Einrichtung aktiv unterstützen zu können“, freut sich Fachbereichsleiter Elmar Jendrzey vom regionalen Caritasverband Düren-Jülich. Das Projekt ist zunächst auf 3 Jahre angelegt. Dienststelle ist das Caritas-Beratungsbüro in Merzenich. Diplom-Sozialarbeiterin Britta Münch leitet das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe und verfügt über viel Erfahrung in Netzwerkarbeit und Empowerment von Gruppen und Initiativen. „In Nordrhein-Westfalen leben mehr als 640.000 Pflegebedürftige, die nicht allein von professionellen Pflegeeinrichtungen versorgt werden können. Pflegende Angehörige leisten eine wichtige Aufgabe“, so Münch.

Interessierte können sich ab sofort an Britta Münch wenden. Sie hilft bei allen Fragen rund um bestehende oder die Neugründung lokaler Gruppen, bei sonstigen Fragen zu deren Förderung und Organisation, vermittelt in bestehende Gruppen und vieles mehr. 

Sie ist erreichbar unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie telefonisch montags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 14 Uhr unter (02421) 967625 und persönlich in der offenen Sprechstunde im Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe, Lindenstraße 2, 52399 Merzenich, mittwochs von 12 bis 14 Uhr.

CAFÉ AUSZEIT – EIN TREFFEN FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Jeden letzten Donnerstag im Monat findet das Treffen von 10 – 11.30 Uhr
in der Seminarkapelle der Caritas in Düren in der Friedrichstraße 11 statt. (29.09.22)

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet das Treffen von 16.30 – 18 Uhr
im Beratungsbüro der Caritas in Merzenich in der Lindenstr. 2 statt. (06.10.22)

Sie haben die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, finden Unterstützung und Verständnis, hilfreiche Informationen sowie Impulse durch einen anderen Blickwinkel. 

Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist notwendig unter 02421-967625 (Frau Münch) oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Es gilt 3G.