Berichte

Baumaßnahmen an der Pfarrkirche und an der Arnolduskapelle

Seit April dieses Jahres finden an sowie rund um Klein und Groß St. Arnold umfangreiche Sanierungsmaßnahmen statt. Mit Unterstützung des Bistums Aachen und der Bezirksregierung Köln konnte/konnten

  • der Kirchturm der Arnolduskapelle neu verfugt werden und der Turmhelm eine neue Verschieferung erhalten. Des Weiteren wurde der Turm statisch ertüchtigt und die Holzkonstruktionen im Innern konnten ausgebessert werden.
  • an der Pfarrkirche die Sakristeidächer und teilweise auch die dazugehörigen Dachstühle komplett erneuert werden. Ebenso wurde das Sockelmauerwerk an der gesamten Kirche und das Pfeilermauerwerk an der Nordseite neu verfugt. Des Weiteren musste der Blitzschutz ergänzt werden und auf dem gesamten Gelände mussten  sämtliche Kanalleitungen erneuert werden. Die hierfür erforderlichen Grabungsarbeiten wurden von der Bodendenkmalpflege begleitet, da die Leitungen durch ein Gräberfeld führen. Abschließend werden noch die Kirchenfenster auf der Nordseite durch eine Fachfirma überarbeitet.

Wir gehen derzeit davon aus, dass alle Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sein werden.

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Verkauf des Pfarrhauses

Der Kirchenvorstand hatte bereits Ende des letzten Jahres beschlossen, das Pfarrhaus nach dem Auszug der Schwestern zu veräußern, da zur Neuvermietung eine Komplettsanierung erforderlich geworden wäre. Mit Frau Dr. Barbara von Meer geb. Velder, die gebürtig aus Arnoldsweiler stammt,  konnte eine Käuferin gefunden werden, die das Gebäude für eine spätere Vermietung im Einklang mit den Vorgaben der Denkmalpflege renovieren möchte.

Gleichzeitig hat der Kirchenvorstand entschieden, den Verkaufserlös unmittelbar wieder einzusetzen und zwar für den Bau eines Mehrfamilienhauses am Kindergarten. Hier sollen 6 barrierefreie Wohnungen entstehen, die besonders auch für Senioren geeignet sind. Die Planungen laufen derzeit noch und ein Bauantrag wird in Kürze gestellt. Mit den Mieteinnahmen sollen langfristig die Kosten für den Betrieb und die  Instandhaltung von Pfarrkirche und Arnolduskapelle gedeckt werden.

Für den Kirchenvorstand

Norbert Eßer

Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe eröffnet

Einen wichtigen Baustein im Netzwerk zur Unterstützung pflegender Angehöriger gibt es nun auch im Kreis Düren.

„Der Löwenanteil der Pflege wird zu Hause durch die Angehörigen geleistet. Deshalb sind wir sehr froh, nun auch die Pflegeselbsthilfe im Kreis Düren mit dieser Einrichtung aktiv unterstützen zu können“, freut sich Fachbereichsleiter Elmar Jendrzey vom regionalen Caritasverband Düren-Jülich. Das Projekt ist zunächst auf 3 Jahre angelegt. Dienststelle ist das Caritas-Beratungsbüro in Merzenich. Diplom-Sozialarbeiterin Britta Münch leitet das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe und verfügt über viel Erfahrung in Netzwerkarbeit und Empowerment von Gruppen und Initiativen. „In Nordrhein-Westfalen leben mehr als 640.000 Pflegebedürftige, die nicht allein von professionellen Pflegeeinrichtungen versorgt werden können. Pflegende Angehörige leisten eine wichtige Aufgabe“, so Münch.

Interessierte können sich ab sofort an Britta Münch wenden. Sie hilft bei allen Fragen rund um bestehende oder die Neugründung lokaler Gruppen, bei sonstigen Fragen zu deren Förderung und Organisation, vermittelt in bestehende Gruppen und vieles mehr. 

Sie ist erreichbar unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie telefonisch montags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 14 Uhr unter (02421) 967625 und persönlich in der offenen Sprechstunde im Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe, Lindenstraße 2, 52399 Merzenich, mittwochs von 12 bis 14 Uhr.

CAFÉ AUSZEIT – EIN TREFFEN FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Jeden letzten Donnerstag im Monat findet das Treffen von 10 – 11.30 Uhr
in der Seminarkapelle der Caritas in Düren in der Friedrichstraße 11 statt. (29.09.22)

Jeden ersten Donnerstag im Monat findet das Treffen von 16.30 – 18 Uhr
im Beratungsbüro der Caritas in Merzenich in der Lindenstr. 2 statt. (06.10.22)

Sie haben die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, finden Unterstützung und Verständnis, hilfreiche Informationen sowie Impulse durch einen anderen Blickwinkel. 

Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist notwendig unter 02421-967625 (Frau Münch) oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Es gilt 3G.

Ubi CARITAS et amor ...
„Wo die Liebe ist, wo wir etwas für unsere Nächsten tun, da ist Gott“ 
Beispiele aus unserer GdG  -  Zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen

„Gemütliche Kaffeerunde - Hoven“

Auf der Seite „Regelmäßige Angebote“ ist diese Runde in jedem Pfarrbrief zu finden. Einmal in jedem Monat, in der Regel an jedem 3. Donnerstag, wird zu einem gemütlichen Kaffeetreff eingeladen. 

Es kommen Gäste aus Hoven, Echtz und Mariaweiler. Mehrmals im Jahr, z.B. zu Karneval, Ostern, Nostalgie Kaffee, Oktoberfest usw. werden Mottonachmittage veranstaltet. Es wird wird viel erzählt, Gedichte oder Geschichten vorgetragen und auch immer etwas gesungen. 

Ansprechpartnerinnen sind Frau Gisela Dzwiza und Frau Magda Baum, bei denen aktuelle Informationen erfragt werden können.

Am 18.08.2022 wurde das Treffen in besonderer Weise gestaltet, ein kleiner Ausflug zur Grillhütte in Echtz stand auf dem Programm. Bei Kaffee, Kuchen und Gesang (begleitet von Roswitha Reimer mit der Gitarre) verbrachten alle bei schönem Wetter einen gemütlichen Nachmittag. Besondere Gäste waren die Damen aus Echtz, Herr Servos, sowie Herr und Frau Iseke, über deren Besuch sich das Team der gemütlichen Kaffeerunde sehr gefreut hat.

 SeniorenGrillhuetteKaffeeteam

AufEinWort2Petra Tönnes„Ansprechpartnerin für Brautleute und Pläne aller Art“

In unserer neuen Reihe "Auf ein Wort" stellen  wir engagierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor. Die Stellenausschreibung für eine Pfarrsekretärin/einen Pfarrsekretär in dieser Ausgabe beschreibt detailliert den Aufgabenbereich und die Anforderungen dieses Berufsbildes. Da lag es nahe, die Mitarbeiterinnen unseres zentralen Pfarrbüros vorzustellen, die diese Aufgabe seit Jahren für uns übernehmen. Wir beginnen mit Petra Tönnes, verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, Sohn und Tochter,  und wohnhaft in Derichsweiler.

 Wie lange sind Sie schon  als Pfarrsekretärin für die Kirche tätig und wie sind Sie zu dieser Stelle gekommen?

Seit Oktober 2010, eigentlich war das Zufall. Auf dem Pfarrfest in Derichsweiler hat der damals stellverstretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Herr Caspers, mich angesprochen. Die langjährige Pfarrsekretärin in Derichsweiler, Frau Schippers, war erkrankt und wurde bereits seit längerem vertreten. Ob das nichts für mich wäre, also zunächst mal als Aushilfe im Pfarrbüro für eine „Zeit x“?
Ja,  das war der Startschuss für einen Sprung ins kalte Wasser.

Was zunächst nur als Krankheitsvertretung gedacht war, wandelte sich nach und nach in eine feste Stelle, da war ich dann mitten drin. Meine Ausbildung als Steuerfachgehilfin kam mir natürlich bei der Bewältigung der Verwaltungsaufgaben sehr zugute.

Die Liste der Aufgaben in der Stellenbeschreibung ist ja vielfältig, was genau ist ihr Bereich innerhalb der internen Aufteilung?

Mein Bereich ist zum Beispiel die Planung der Gottesdienste, das wird unterstützt durch eine zentrale Computersoftware. Am Computer werden alle Gottesdiensttermine eingepflegt, dann wird eine Monatsübersicht erstellt, die in der Dienstbesprechung der Priester als Vorlage zur Verteilung der Dienste benötigt wird.  In dieser Vorlage   stehen alle standardmäßigen Gottesdienste plus die Gottesdienste, die uns gemeldet werden, wie Maifeste, Schützenmessen, Hochzeiten, pfarrbezogene Anbetungen und so weiter. Teilweise habe ich auch schon die Priester vorgeplant, soweit es feststehende Absprachen gibt.  Das Ergebnis der Dienstbespechung wird dann eingetragen und letztendlich ergeben sich daraus die einzelnen Dienstpläne der Priester, des Diakons, der Kirchenmusiker, der Küsterinnen, bzw. aller beteiligten Mitarbeiter. Diese werden komplettiert, gedruckt und von mir über die entsprechenden Verteiler weitergeleitet. Manchmal wird die Zeit dabei recht knapp. Die Gottesdienstordnung für den Pfarrbrief muss schon früh, Mitte des Vormonates, ans Pfarrbriefteam gesendet werden, obwohl unter Umständen noch Termine oder Terminänderungen nicht endgültig geklärt werden konnten.

Für Brautleute bin auch die Ansprechpartnerin, alle Anfragen zu Hochzeiten kommen vorrangig bei mir an und ich versuche dann, entsprechend zu beraten und zu koordinieren.

Ein weiteres Aufgabenfeld sind Verwaltungsaufgaben, als Unterstützung und Assistenz für Herrn Esser.

Wie sieht denn ein typischer Arbeitstag im Pfarrbüro aus?

Meistens beginnt mein Tag mit dem Lesen der eingegangenen Emails. Darauf baut sich eigentlich das Tageswerk auf, da die Nachrichten das gesamte Spektrum meines Aufgabenbereiches abdecken, von Hochzeitsanfragen über Gottesdienstplanung bis hin zu Verwaltungsaufgaben. Bestimmte Sachen haben ihre festen Zeiten, aber eine strikte Trennung zwischen den Verwaltungsaufgaben und den eben genannten Bereichen ist oftmals nicht möglich.

Sie haben mehrfach den Begriff „Verwaltungsaufgaben“ erwähnt, können Sie diesen etwas detaillierter beschreiben.

Das sind Aufgaben, die ich im Auftrag oder zur Unterstützung des Geschäftsführers unseres Kirchengemeindeverbandes, Herrn Esser, übernehme. Dazu zählen zum Beispiel Versicherungsangelegenheiten. Ich melde Schadensfälle, kümmere mich um die Dokumentation des Schadens, sorge dafür, dass alle Leute, die an der Abwicklung und Behebung des Schadens beteiligt sind, benachrichtigt werden. Ein weiteres Feld sind die Aufgaben, die im Zusammenhang mit den Mietobjekten anfallen, wie Nebenkostenabrechungnen oder sonstige Arbeiten, die mir von Herrn Esser übertragen werden.

Für das kirchliche Meldewesen habe ich zu Beginn meiner Tätigkeit eine eigene Schulung beim Bistum gemacht. Wer wann und wo getauft wurde, die Erstkommunion und Firmung empfangen hat, geheiratet hat, verstorben ist oder aus der Kirche ausgetreten ist, das wird alles zentral über eine Software des Bistums Aachen erfasst und gespeichert. Daneben werden hier noch quasi in doppelter Buchführung die Kirchenbücher aller Pfarreien der GdG geführt.

Was ist denn nach einem anstrengenden Arbeitstag ihr Ausgleich, welche Hobbies pflegen Sie?

Auf jeden Fall das Lesen, das war schon immer mein Hobby, schon von Kind an. Ich werde nie den Ausspruch meiner Mutter vergessen: „Wenn sie jetzt nicht ein Buch bekommt, dann geben wir ihr das Telefonbuch, das liest sie auch noch, Hauptsache, sie hat was zum Lesen in der Hand!“ Wenn ich Zeit und Lust habe gehe ich gerne walken und im Urlaub wird viel gewandert.

Gibt es denn eine Lieblingslektüre?

Am liebsten lese ich Krimis oder historische Romane. Nicht so mein Ding sind Liebesromane oder „so’n süßlichen Kram“ oder „Verkitschtes“. Immer wieder gerne, sogar mehrfach seit ihrem Erscheinen, habe ich die Harry-Potter-Bände gelesen. Die nehme ich mir immer mal zum Entspannen, schlag sie irgendwo auf, lese, und da ich sie schon so oft gelesen habe, bin ich direkt wieder in den Geschichten drin.

Gibt es eine Person, die Sie gerne einmal treffen würden?

(direkte Antwort) Frank Walter Steinmeier. Ich weiß nicht genau warum oder kann es erklären, aber er fiel mir spontan ein. Immer, wenn ich ihn  im Fernsehn gesehen habe bei seinen Auftritten, in Interviews oder bei seinen Ansprachen, fand ich ihn sehr sympatisch und angenehm. Er hat was zu sagen, ich kann ihm gut zuhören. Daher fände ich es wirklich interessant, bei einem persönlichen Treffen mal zu sehen, ob dieser Eindruck zutrifft. 

Liebe Frau Tönnes, vielen Dank für dieses Gespräch und weiterhin viel Freude bei ihrer Tätigkeit für unsere GdG St. Franziskus.

(Das Interview führte Gerd Funk)

AufEinWort2Grobusch1"Ein stimmgewaltiger Holzwurm"

In unserer Reihe „Auf ein Wort“ stellen  wir engagierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor. 
Frank Grobusch ist Kirchenmusiker in unserer GdG.
Er ist verheiratet, Vater eines Sohnes und  lebt mit seiner Familie in Echtz.

Hallo Herr Grobusch, man findet Sie auf der letzten Seite des Pfarrbriefes unter der Rubrik: Organisten. Ihre korrekte Berufsbezeichnung ist doch Kirchenmusiker, was verbirgt sich dahinter und wie sind Sie dazu gekommen?

Kirchenmusiker wird man durch ein Hochschulstudium. Zum Beginn meiner Ausbildung war gerade ein Umbruch im Gange. Ich habe noch eine 4-jährige  Ausbildung am Gregoriushaus in Aachen absolviert und mit dem sogenannten B-Examen abgeschlossen. Heute würde dies einem Bachelor-Abschluss an einer Musikhochschule  entsprechen, den man bis zum Kantor, also dem Masterabschluss, erweitern kann. Bei mir war es so, dass ich seit meiner eigenen Kommunionvorbereitung Blut geleckt hatte, das Instrument Orgel hat mich fasziniert. Nicht nur der Klang, sondern auch das Gesamtwerk Orgel, so dass ich daran gedacht hatte, Orgelbauer zu werden. Doch Mitte der 90er Jahre war es nicht einfach, eine Lehrstelle als Schreiner, die Bedingung war, geschweige denn eine Lehrstelle  als Orgelbauer zu finden. So habe ich mich für die Kirchenmusik entschieden und bin direkt nach meinem Schulabschluss zum Gregoriushaus ins Studium gewechselt. 

Eine Aufgabe des Kirchenmusikers ist sicherlich die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Welche Aufgabenfelder gehören sonst noch dazu?

Neben den liturgischen Diensten ist natürlich die Chorarbeit ein weites Aufgabenfeld. Ich arbeite mit insgesamt 9 Chören, z.B. „More than Gospel“ mit 2 Hauptgruppen, einem Männergesangverein und den Gruppen „More than Mozart“ und „David’s Voices“. Dazu kommen Chor-Arbeitsgemeinschaften in  Kindergärten und Grundschulen, weil wir schon vor ca. 15 Jahren erkannt haben, dass es für die klassische Kinderchorprobe am Nachmittag kaum noch Zeitfenster gab. So nutzen wir Eckstunden in Schulen und Kindergärten am Vormittag, wo die Kinder auch erreichbar sind.  In Echtz besuchen 45 Grundschulkinder und in Derichsweiler sogar 60 Kinder diese Arbeitsgemeinschaften. In den Kindergärten sind es vornehmlich die Vorschulkinder, die mitmachen. 

Chorarbeit ist für mich auch Seelsorge. Egal ob groß oder klein, das soziale Miteinander unter Gleichgesinnten, gemeinsam das tun, was Spaß macht, dabei auch persönliche Erfahrungen machen und sich weiterentwickeln, das ist mir ganz wichtig. Ich habe nie jemanden, der mitmachen wollte, vorsingen lassen. Der Lerneffekt ist einfach da und es ist für mich eine tolle Erfahrung, wenn nachher aus eher unsicheren Einsteigern später sogar Solointerpreten werden. 

Wir erreichen als Kirche über die Chorarbeit viele junge Menschen, holen sie dort ab, wo Interessen vorhanden sind, arbeiten mit ihnen und fördern sie. Musik mit Kindern und Jugendlichen sowie Musikprojekte, wie zum Beispiel „Rückenwind“, das ist für mich eine Seelsorge mit Zukunft, denn ich habe mehr Nachfragen, als ich befriedigen kann. 

Wie kann man eigentlich die Arbeitszeit in solch unterschiedlichen Arbeitsfeldern festhalten?

Es gibt einen Bewertungsschlüssel für  die einzelnen „Dienste“, dazu zählen die regelmäßigen liturgischen Dienste, Gottesdienste, Wortgottesdienste, Andachten und so weiter, dann die „Casualien“, also Dienste, die anlässlich wichtiger Stationen im Leben von Menschen gefeiert werden, wie Exequien, Hochzeiten, Taufen. 

Die Chorleitung ist ein wichtiger Dienst, der die Vorbereitungszeit, die Probenzeiten und die Aufführungen einschließt. Dazu kommen Orgelpflege, Notenpflege, Erstellung der Organistenpläne und Vertretungsregelung, sozusagen Verwaltungsarbeit. Insgesamt umfasst eine volle Stelle 39 Wochenstunden, die durch die Dienste abgedeckt werden.

 

Ihr Gesang ist in unserer GdG bekannt und geschätzt. Mit so einer Stimme wird man doch nicht geboren, oder?

In gewisser Weise schon, wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass der Gesang mich anfangs weniger interessiert hat. Ich wollte ein Instrument lernen,  Klavier, aber ich hatte leider nicht die Möglichkeit dazu. Dabei sprachen ganz profane Gründe dagegen, die Kosten, der Platz in der Wohnung. Das Einzige, was bei mir ging, war das Singen im Chor. Ich wollte, entsprechend meiner Vorliebe für das Instrument, in meiner damaligen Gemeinde gerne Orgel spielen. Doch der Chorleiter wollte  niemanden ohne Beziehung zur Gemeinde an die Orgel lassen, da müsste ich schon in den Chor kommen. Das habe ich dann als 16-jähriger auch getan und bin dem Kirchenchor beigetreten. Natürlich habe ich gemerkt, dass meine Stimme ganz passabel war, aber ein Interesse an Gesangsausbildung hatte ich damals noch nicht. Erst im Verlauf meines Musikstudiums war   die Stimmbildung ein Teil der Ausbildung, wenngleich nicht mit der Bedeutung, wie die eigentlichen Hauptfächer Orgel, Klavier oder Chorleitung. Zu meinem Glück hat man mein Potential erkannt und meine Lernzeiten individuell verdoppelt. 

Womit beschäftigen Sie sich denn außerhalb Ihres Berufes? Gibt es außer der Musik noch andere Vorlieben?

Ein ganz großes Hobby von mir ist die Tischlerei, eigentlich bin ich so der handwerkliche Typ und als Orgelbauer wäre ich ja auch zuerst Schreiner geworden. Jetzt habe ich im Keller eine kleine Tischlerwerkstatt mit allen möglichen Geräten und Maschinen. Da bin ich immer, wenn ich Zeit habe, restauriere Möbel und fertige kleinere Sachen an. 

Ein zweites Hobby ist das Sammeln von Schallplatten, wobei die Musik, die ich da vorziehe, mit meinem Beruf wenig zu tun hat. Statt Chor- oder Orgelmusik höre ich vorzugsweise instrumentale Klassik, Symphonien und so weiter.

Durch ihre Mitgestaltung der Liturgie hören Sie viele Texte aus der heiligen Schrift. Gibt es eine Lieblingsstelle?

Ja, die Emmaus-Geschichte, die wir auch als unser Hochzeitsevangelium ausgewählt haben, spricht mich besonders an. Jesus ist ganz da, aber die Menschen erkennen ihn nicht. Da kann man Parallelen zum eigenen Leben finden, wenn man sich, vielleicht in dunklen Stunden, fragen muss, ist er nicht doch gerade da, um daraus Trost schöpfen zu können.

 

Gibt es jemanden, den Sie gerne einmal persönlich treffen würden?

Wenn ich in die Vergangenheit reisen könnte, würde ich gerne Ludwig van Beethoven treffen. Durch ihn bin ich  zur klassischen Musik gekommen. Ich habe viele Biographien von ihm gelesen und finde, dass er eine sehr faszinierende Persönlichkeit ist, die ich gerne näher kennenlernen würde.

Aktuell würde ich den Papst treffen wollen. Über ihn habe ich auch schon viel gelesen und ein Gespräch mit ihm wäre bestimmt sehr interessant.

Lieber Herr Grobusch, vielen Dank für dieses Gespräch!

(Das Interview führte Gerd Funk)

AufEinWort2Dorothee Wakefield 1„Ansprechpartnerin für die CARITAS in unserer GdG“

In unserer Reihe "Auf ein Wort" stellen  wir engagierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor. Dorothee Wakefield ist Gemeindereferentin in unserer GdG. Sie hat zwei erwachsene Söhne und zwei Enkelinnen und lebt in Aachen-Walheim.

Fr. Wakefield, wie war Ihr Werdegang zur Gemeindereferentin?

Den Beruf der Gemeindereferentin entdeckte ich erst später, denn ursprünglich habe ich Theologie und Germanistik auf Lehramt studiert. Zum Glück – für die Kinder und für mich – habe ich mich umentschieden. Im Bistumsdienst arbeite ich seit 1997.

Wie kam es dazu, dass Sie vor einem Jahr nach Düren gewechselt sind?

Ich habe lange Jahre in der Erstkommunionvorbereitung gearbeitet. Es war eine gute Zeit. Vor etwa zwei, drei Jahren habe ich festgestellt, dass ich noch einmal etwas ganz Anderes kennenlernen möchte. Ich habe mich entschieden, mich im Bereich der Caritasarbeit zu engagieren.  Daraufhin wurde mir die GdG St. Franziskus in Düren vorgeschlagen, und ich habe gerne zugesagt.

Welche Aufgaben haben Sie denn hier in unserer GdG?

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Bereich des sozialen Engagements. So bin ich z.B. Ansprechpartnerin für den Kleiderladen „Joachims Anziehpunkt“. Seit April haben wir im Pfarrheim von St. Joachim mit der kostenlosen Lebensmittelausgabe begonnen.  Außerdem öffnet Ende August „Joachims Nähcafé“ seine Türe.  Unsere Absicht ist es, ein kleines Begegnungszentrum in Düren-Nord entstehen zu lassen. Im Bereich der diakonischen Pastoral sind auch die Caritas Kreise in den Gemeinden zu erwähnen, die durch ihr vielfältiges Engagement wichtige Akzente setzen.

Was war ein schönes Erlebnis in unserer GdG?

Die Begegnungen mit den Menschen, die zum Kleiderladen kommen, finde ich immer wieder auf´s Neue schön, weil ich deutlich spüre, dass das, was wir tun, Sinn macht. Ein weiteres schönes Erlebnis war der Gottesdienst für die Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Das war sehr bewegend, sehr eindrucksvoll. 

Welche Kooperationspartner haben Sie in Ihrer Arbeit?

Wir sind z.B. gut vernetzt mit den evangelischen Christen, dem Caritasverband, der Stadt Düren, der Stadtteilvertretung, eben mit den Menschen, die sich in Düren-Nord engagieren. 

Was müsste sich in der Kirche ändern?

Das Thema Macht und Machtverteilung innerhalb der Kirche ist drängend. Das muss anders gestaltet werden. Es ist wichtig, dass sich die Menschen in der Kirche sicher und angenommen fühlen, und dass sie spüren, dass der Glaube etwas ist, was ihrem Leben einen positiven Sinn gibt. 

Was wünschen Sie konkret der GdG?

Ich wünsche der GdG, dass sie ihren Namen St. Franziskus weiter ernst nimmt. Dem heiligen Franziskus ging es um das Wohl der Menschen. Er sorgte sich um die, die in ihrem Leben nicht zurecht kamen, die sich außerhalb des Systems befanden, die keiner sah oder mit denen keiner etwas zu tun haben wollte. Es ist mein Wunsch, dass auch wir diese Menschen im Blick haben und gemeinsam schauen, wie das Leben gut gelingen kann. Wenn wir das ernst nehmen, können wir auch dazu beitragen, dass Düren eine lebensfrohe Stadt ist, in der die Menschen sich wohlfühlen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Haben Sie Hobbies? 

Ich lese gerne und sehr viel. Ich glaube, ich habe in meinem Leben schon ganze Büchereien leer gelesen (lacht).

Welches Buch lesen Sie denn zur Zeit oder was würden Sie empfehlen?

Vor kurzem habe ich das Buch: „Stay away from Gretchen“ von Susanne Abel gelesen. Diese „Geschichte einer unmöglichen Liebe“ hat mich besonders beeindruckt.

Welche Musik hören Sie gerne?

Ich mag z.B. Johannes Oerding. Ich mag seinen Mix aus ernsten und fröhlichen Liedern. 

Mit wem würden Sie gerne einmal zu Abend essen?

Mit Annalena Baerbock. Ich finde, sie ist eine sehr mutige Frau. Ihre Rede anlässlich des Karlspreises und auch ihr Auftritt vor der UNO fand ich bemerkenswert. Sie ist ein Vorbild und zeigt, dass Frauen in hohen Ämtern richtig gut unterwegs sein und viel Positives bewirken können.

Haben Sie eine Lieblingsstelle in der Bibel?

Im Johannesevangelium sagt Jesus: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Dieser Satz treibt mich an und motiviert mich, mit dazu beizutragen, dass Menschen diese Fülle spüren können und sie zu ermutigen, diese Fülle in sich zu entdecken und sie zu leben. 

Frau Wakefield, vielen Dank für das Interview und alles Gute und Gottes Segen für Ihre weitere Arbeit!

(das Interview führte Roswitha Reimer)

 

 

AufEinWort2Sr. Christa Maria Plum„Es sind oft die kleinen Dinge, die einem Mut geben.“

In unserer neuen Reihe "Auf ein Wort" stellen  wir engangierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor. 
Sr. Christa Maria ist Ordensschwester in der Gemeinschaft der Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus. Geboren wurde sie in Aachen und sie ist seit fast 18 Jahren in unserer GdG tätig. 

 Welche Tätigkeiten üben Sie in unserer GdG aus und was ist Ihre Motivation?

Meine größte Aufgabe ist die Planung, Organisation, Durchführung und auch Mitarbeit in der Erstkommunionvorbereitung. Ich gebe Erwachsenen und Jugendlichen das Rüstzeug, den Kindern von Gott zu erzählen. Wichtig ist die Vorbereitung auf den Empfang der Eucharistie. Darüber hinaus bin ich Ansprechpartnerin für die Kindergärten und arbeite in den Pfarreiräten in Arnoldsweiler und Mariaweiler mit. In den Gemeinden biete ich sehr gerne die Möglichkeit zum Gespräch an, vor allem älteren Menschen, aber auch Familien. Wichtig sind mir auch geistliche Angebote, wie in der Fastenzeit die Impulse oder das Bibel-Gespräch einmal im Monat. Darüber hinaus organisiere und gestalte ich mit einem Team die Arnolduswoche.

Grundsätzlich bin ich und sind auch alle im Pastoralteam bereit, seelsorgliche Gespräche zu führen. Oft ist dies in Krisensituationen notwendig. Aber gerade ältere Menschen freuen sich über Besuche und das Gespräch.

Der Glaube ist vielleicht bei vielen Menschen verschüttet. Es ist eine Aufgabe, Dinge die für uns kostbar und wertvoll sind, wieder aufzudecken. Darin sehe ich meinen Dienst.

 

Werden die geistlichen Angebote gut besucht?

Meistens kommen nicht viele Menschen hin, aber es kommt auch nicht auf die Zahlen an. Wir brauchen einfach den Bezug zu Gott und zur Bibel. Wichtig ist der Austausch darüber, was mir der Glaube bedeutet, was mir Christus bedeutet und dies auch von anderen zu hören. Ich bin immer noch Lernende und werde mein Leben lang Lernende bleiben. Wichtig ist es, mit Menschen über den Glauben zu sprechen und immer mehr Christin zu werden. Auch ich werde immer neu Christin oder ich will immer mehr Christin werden.

 

Welche Rolle spielen die Eltern und Katechetinnen in der Erstkommunionvorbereitung?

Ich nehme einen großen Umbruch war. Das fängt schon bei den Anmeldungen an. Einige kennen die Kirche noch. Teilweise gibt es aber auch Kinder, die die biblischen Geschichten oder Gebete gar nicht mehr kennen. Bei den Kindern erlebe ich eine große Offenheit und ein großes Interesse. Sie sind von Jesusgeschichten sehr fasziniert. Den Katechetinnen und Katecheten versuche ich in den Begleitgesprächen zu sagen, dass es um ihren Glauben geht. Sie sollen von sich aus antworten und müssen nicht alles wissen. Da kann man in den Katechetenrunden dann drüber sprechen. Ich gebe den Menschen gute Vorgaben und ich möchte in Zukunft mehr zu einer Familienkatechese kommen, wo der Glaube zuhause und in den Gottesdiensten gefeiert wird, zuhause auch gebetet wird. Das Konzept dafür wird jedes Jahr neu überarbeitet. Ein großer Wunsch von mir ist, dass dies in Zukunft von Eltern und Gemeindemitgliedern auch übernommen werden kann. Dies erfordert aber eine gute Begleitung. Wichtig ist dabei selbst ein glaubender und betender Mensch zu sein. Aber es ist schwierig, Menschen dafür zu gewinnen.

 

Gibt es denn Angebote, die die Eltern mit ins Boot holen?

Wir machen Weggottesdienste, an denen auch die Eltern mit den Kindern katechetische Einheiten erleben. Nach den Rückmeldungen vieler Erwachsene haben diese Einheiten gut getan. Da dies auch Erwachsene anspricht, würde ich diesin Zukunft gerne verstärken. Es geht um Glaubenserfahrung. Dafür braucht es Zeiten und Räume. Die Eltern sind häufig zeitlich sehr eingebunden. In der Vergangenheit sind wir schon mal nach Kevelaer gefahren und das war auch für Alle eine gute Erfahrung, so einen Wallfahrtsort zu besuchen.

Wie sieht eine typische Arbeitswoche oder ein Arbeitstag aus?

Als Ordensschwestern leben wir zu dritt in einem kleinen Konvent in Arnoldsweiler. Dort haben wir am Morgen und Abend das gemeinsame Stundengebet. Los geht es um 6:30 Uhr mit den Laudes und abends treffen wir uns um 18 Uhr zur Vesper wieder. Wir gehen jeden Tag in die Heilige Messe. Darüber hinaus gibt es noch weitere Gebetszeiten, die ich über Tag einbaue, wie das Rosenkranzgebet oder eine stille Betrachtungszeit. Dazwischen übe ich dann meine Tätigkeit aus. In Birkesdorf habe ich ein Büro. Dort bereite ich vieles vor. Oft bin ich unterwegs, in den Kindergärten oder bei Katechetentreffen. Die Treffen im Pastoralteam sind auch wichtig. Wenn ich unterwegs bin und merke, es besteht Bedarf für ein Gespräch, dann biete ich das auch gerne an. 

 

Was war ein schönes Erlebnis in unserer GdG?

Für mich war das Passionsspiel der Kommunionkinder am Karfreitag immer ein Highlight. Das war ein Glaubenszeugnis, wo alle Sinne angesprochen wurden und wir zeigen konnten, was uns an unserem Glauben wichtig ist. Auch die Arnolduswoche ist für mich jedesmal ganz besonders. Darauf freue ich mich immer sehr. Ich bin auch sehr froh über die Begegnungen in unserem Team und wie wir hier zusammenarbeiten. Für das gute Team bin ich sehr dankbar.

 

Welchen Wunsch für die Zukunft haben Sie für die GdG?

Der GdG wünsche ich, dass wir unsere guten Gaben noch mehr teilen und dass wir in Zukunft weiter schauen, was wir gemeinsam auf die Beine stellen können. Es wäre schön, wenn wir das Gute bei uns noch mehr verstärken. Schön wäre zum Beispiel ein großes GdG-Fest im Jahr. Der Glauben muss auch mal gefeiert werden. 

Was macht Ihre Ordensgemeinschaft aus und wieso sind Sie bei uns in der GdG als Ordensschwester tätig?

Mit 21 Jahren bin ich in den Orden eingetreten. In der Ordensgemeinschaft hat sich seitdem Vieles verändert. Wir sind immer kleiner geworden, viele Schwestern sterben, immer weniger neue Mitglieder kommen hinzu. Es ist für uns sehr schmerzlich. Und wir überlegen, was bedeutet das für uns. Das Gründungscharisma unserer Ordensgründerin Franziska Schervier hat sich ganz besonders um die Armen gekümmert, war aber offen für alle Menschen. Mittlerweile sind einige Schwestern neben Kranken- und Altenpflege auch in anderen Berufen, wie zum Beispiel in der als Gemeindereferentin. Ich sehe meinen Dienst auch darin, für andere Menschen da zu sein und von meinem Glauben zu erzählen.

Im Orden selbst bin ich in der Ordensleitung tätig und überlege dort mit, wie wir einen guten Weg in die Zukunft gehen können. In der GdG arbeite ich deshalb nur mit einer halben Stelle. Oft ist es schwierig, die Aufgaben in der GdG und im Orden unter einen Hut zu bringen, da die Stundenzahl beschränkt ist.

 

Wollten Sie als Kind auch schon Ordensschwester werden?

Eigentlich gab es die Idee zu heiraten (lacht) und ich hatte überlegt als Lehrerin an die Schule zu gehen.

Die Kirche ist von außen ja auch sehr herausgefordert und steht oft negativ da.

Das ist so. Ich spüre bei mir, dass festigt meinen Glauben immer mehr. Je mehr die Kirche von außen angefragt wird, desto fester mache ich mich in meinem Glauben. Ich frage mich dann noch mehr, was bedeutet mir Gott, was bedeutet mir Jesus und was bedeutet mir die Kirche. Ohne die Kirche gibt es keinen Glauben, keinen Jesus und keinen Gott. Das festigt mich in meinem Glauben und da würde ich gerne auch mit Erwachsenen mehr drüber ins Gespräch kommen. 

 

Was müßte sich denn in der Kirche ändern?

Jede und jeder Einzelne müsste umkehren. Ich merke das bei mir auch. Ich weiß nicht, ob wir christlich genug leben. Ob wir so leben, dass andere Menschen an uns ablesen können, das sind Christen. Ich muss mir selbst gegenüber kritisch sein. Ich brauche selbst immer wieder einen Neuanfang und muss mich selbst auch immer wieder hinterfragen. Vielleicht ändern sich Dinge in der Kirche, aber im Moment ist Vieles in der Wahrnehmung zu negativ. Wir sollten aus Freude unseren Glauben leben. Das ist für mich das Wichtigste im Moment, mit Freude unseren Glauben leben. .

Haben Sie Hobbys? 

Ich fahre gerne Fahrrad und lese sehr gerne. Ich bin eine richtige Leseratte. Früher bin ich gerne verreist.

 

Welches Buch lesen Sie zur Zeit oder würden Sie empfehlen?

„Das achte Leben“ von Nino Haratischwili, ein ziemlich dicker Wälzer. Es ist die Geschichte einer georgischen Familie vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Man bekommt Einblicke in aktuelle Problemlagen, wie zum Beispiel die Situation in Russland. Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Ich lese ebenso gerne Biographien, Bücher zum historischen Hintergrund oder Science-Fiction .

Welche Musik mögen Sie besonders?

Ich höre sehr gerne Musik, oft Klassik. Bach ist mein Lieblingskomponist. Aber auch Abba oder die Beatles höre ich sehr gerne.

 

Mit wem würden Sie gerne einmal zu Abend essen?

Mit dem Heiligen Franziskus, obwohl er wohl kaum etwas essen würde. Er hat ja immer gefastet. Oder auch gerne mit Leonard Nimoy, den man als Mister Spock vom Raumschiff Enterprise kennt. Er war ein sehr beeindruckender Mensch und Schauspieler mit jüdischem Glauben.

Haben Sie eine Lieblingsstelle in der Bibel?

Meine Lieblingsstelle ist, wo Jesus mit den Jüngern im Boot ist und schläft. Der Sturm zieht auf und Jesus liegt auf dem Kissen und schläft. Das finde ich genial. Da geht es um tiefes Vertrauen. Er ist da, auch wenn die äußeren Umstände stürmisch sind.

Vielen Dank für das Gespräch!

(Das Interview führte René Streitenbürger)

AnnakapelleAm Sonntag, den 31.7. fand die traditionelle Prozession zur Annakapelle statt.

Im vorhergehenden Gottesdienst sprach Pfarrvikar Linnartz augenzwinkernd die Gläubigen in Anlehnung an die Großmutter Jesu - die heilige Mutter Anna - mit „Liebe Großeltern“ an. 

In seiner Ansprache wies er auf die Bedeutung der Großeltern bei der Betreuung der Enkel hin: „Oma hast du...? Opa kannst du...? Aber auch bei der Glaubensweitergabe seien die Großeltern gefragt und wichtig.

Erfreulich war, dass ca. 50 „Großeltern“ an der Prozession teilnahmen und die Heilige Anna eifrig in Gebet und Gesang verehrten. Sie wurden mit dem sakramentalen Schlusssegen in der Kirche belohnt. Es wäre zu wünschen, dass im nächsten Jahr neben den „Großeltern“ auch Kinder und Enkelkinder teilnehmen.

Ein Dank gilt allen, die zum Gelingen der Anna-Prozession beigetragen haben: Beim Schmücken der Kapelle, bei der Verkehrssicherung, beim Vorbeten und bei den Musikbegleitungen. Die Kollekte erbrachte ein Summe von 136,08 €, auch hierfür ein herzliches Dankeschön!

Wer heiraten will, muss an die unterschiedlichsten Dinge denken

Die App Ehe-Wir-Heiraten.de

der katholischen Kirche will mit ihren vielen interessanten Infos  unterstützen und begleiten. Sie ist kostenlos für Apple- und Android-Smartphones erhältlich und richtet sich an alle, die heiraten wollen.