Berichte

AufEinWort2G.Dzwiza  mit Frau Inge Jörres

    - Sakristanin in St. Joachim DN-Nord - 

In unserer Reihe „Auf ein Wort“ stellen wir engagierte Menschen, ihre Aufgaben und Projekte vor.

Inge Jörres ist 66 Jahre alt und wohnt mit ihrem Ehemann in Birkesdorf. Sie hat zwei erwachsene Kinder und momentan ein Enkelkind (Ende März wird das zweite erwartet). 

Sie ist vielfältig engagiert – sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich.

Frau Jörres, Sie sind hauptamtliche Küsterin in St. Joachim. Wie lange sind Sie schon tätig und was sind Ihre Aufgaben? 

Als Küsterin in St. Joachim bin ich seit 10 Jahren tätig. Die Aufgaben als Küsterin bestehen in der Vorbereitung der Messe, dem Zurechtlegen der Gewänder und Bücher des jeweiligen Tages, dann für den Blumenschmuck zu sorgen. Die meiste Arbeit fällt vor unseren Hochfesten wie Ostern und Weihnachten an, wo immer umfangreiche Messen gestaltet werden oder z.B. die Krippe aufgebaut werden muss. Und wenn natürlich Prozessionen sind wie Fronleichnam. 

Das Küsteramt bedeutet hauptsächlich, dem Pastor zuzuarbeiten und für Ordnung, zu sorgen und natürlich auch Türen zu öffnen und Kerzen anzuzünden. Man  arbeitet oft im Verborgenen. Darüber hinaus bin ich Regionalsprecherin der Sakristane in der Region Düren. Wir treffen uns einmal im Monat zum Austausch oder wie jetzt zur Mundartmesse und unternehmen auch schon einmal eine Fahrt (z. B. eine Krippentour).

 

Das ist ja sehr vielseitig. Gab es besonders schöne Erlebnisse als Küsterin, an die Sie sich erinnern?

Es ist ein Privileg, anfangs alleine in der Kirche sein zu dürfen. Wenn ich in die Kirche reinkomme, bin ich mit meinen Heiligen und meinem Herrgott alleine. Ich kann mich in eine Bank setzen, kann mit ihm reden, kann ihm alles „vor die Füße knallen“. Die Ruhe, die ich in der Kirche habe, die genieße ich. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn nachmittags die Sonne durch das Rosettenfenster im Kirchturm auf das Kreuz im Chorraum scheint. Ich erinnere mich außerdem an eine Begebenheit, als das Ordnungsamt wissen wollte, wem das Auto vor der Kirche gehöre (es war meines). Dabei waren sie so interessiert an der Kirche, dass sie von mir eine Privatführung bekamen.

 

Sie sind auch noch ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen tätig. Wo engagieren Sie sich und was sind Ihre Erfahrungen?

Ich bin Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft in Birkesdorf und wir treffen uns einmal im Monat zur Messe und anschließendem Kaffeetrinken. Dann bin ich auch noch Kommunionkatechetin, soweit ich mich da noch einbringen kann in diesem neuen Format.

Beim Begräbnisdienst stehe ich auch ab und zu auf dem Plan. Zuletzt bin ich einmal monatlich bei der Lebensmittelausgabe im Cafe´ tätig, wo es schon viele schöne Begegnungen gab. Man kennt sich mittlerweile und es gibt viele schöne Gespräche.

Das sind alles Tätigkeiten, wo mein Herz dran hängt und was mir unheimlich viel Spaß macht. Mit den Frauen arbeiten, bei den Kindern auch den Glauben weitergeben zu können. Es ist soviel weggebrochen. Früher haben die Kinder auch viel von den Großeltern gelernt, heute können sie zum Teil das „Vater Unser“ nicht mehr. Da sehe ich meine Aufgabe darin, den Glauben ein bisschen nahe zu bringen. 

 

Bei all Ihren Tätigkeiten: Haben Sie auch noch Hobbies?

Ja, ich habe ja einen Hund und engagiere mich auch noch im Tierschutz, bin auch als „Gassigeherin“ im Tierheim tätig. Unseren Schäferhund haben wir vor einem halben Jahr aus dem Tierheim bekommen, auch weil er so aussieht wie die Schäferhündin, mit der ich groß geworden bin. Viel Freude bereitet mir das Verwahren meines Enkelchens. Zum Basteln und Stricken komme ich momentan nicht, aber demnächst hoffe ich mehr Zeit zu haben und noch oft in Urlaub fahren zu können.

 

Lesen Sie und würden Sie uns ein Buch empfehlen?

Ja, wenn ich denn Zeit und Ruhe habe zum Lesen, dann lese ich gerne Mittelalterromane. Zuletzt habe ich gelesen „Das Haupt der Anna“, natürlich zur Zeit der Annakirmes, weil ich den Bezug sehr schön finde. Der Autor, Herr Günther Krieger woht in Langerwehe und wenn er  die Orte beschreibt, kann man die Wege immer nachvollziehen. 

 

Was müsste sich in unserer Kirche (in Deutschland oder vor Ort) ändern?

Sie müsste offener sein, sie wird ja langsam offener. Sie müßte von vielen alten Konventionen etwas Abstand nehmen können. Wo ja dann auch der Dienst der Frauen eine Rolle spielt, wobei ich die Initiative Maria 2.0 nicht unbedingt vertrete. Ich denke, wir dürfen schon viel als Frauen in der Kirche. Dann denke ich, man sollte die Menschen so annehmen wie sie sind, z. B. bei den Segnungen für Paare: wo die Liebe hinfällt. Und bei der Trennung der Konfessionen: wir sind alle aus dem gleichen „Pott“ und sollten mehr aufeinander zugehen.

 

Es gibt ja jetzt ab dem 1.01.24 auch einen neuen pastoralen Raum. Haben Sie einen Wunsch für unsere GdG?

Dass wir uns nicht fremd werden in dem großen Raum.

 

Mit wem würden Sie gerne einmal zu Abend essen?

Mit Bischof Helmut Dieser. 

 

Sie gehen Ende März in Rente und haben Ostersonntag Ihren letzten Arbeitstag. Gibt es schon konkrete Pläne für die Zeit danach?

Oh, ja. Enkelchen verwahren, in Urlaub fahren und freie Zeit genießen mit Hund und Familie.

 

Herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Freude bei Ihren Tätigkeiten!

 

(das Interview führte Roswitha Reimer)

 Wir danken Frau Jörres für Ihre engagierte Arbeit als Küsterin in St. Joachim und wünschen alles Gute für die kommende (Renten)-Zeit. 

Gleichzeitig begrüßen wir Sabine Rütters als neue Küsterin in St. Joachim, die ja bisher auch schon vertretungsweise Küsterdienste verrichtet hat und außerdem stundenweise im Pfarrbüro tätig ist.

 

Bildschirmfoto 2024 02 28 um 20.20.05

Bildschirmfoto 2024 02 28 um 20.17.39

 

Gelebter Glaube als Basis für neue Kirchenstrukturen

von Pastoralreferent Wolfgang Weiser

Das tradierte Bild unserer Kirche in den Ortsteilen kennt den Pfarrer, der einem bestimmten Territorium, der Pfarre, vorsteht. Unterstützt durch ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat er die Aufgabe, Menschen im Glauben zusammenzuführen, Gemeinden aufzubauen und in unterschiedlichen Gruppierungen verschiedene Formen des Glauben-Lebens zu ermöglichen.

Die stark zurückgehende Zahl der Priester in den nächsten Jahren ist kein Geheimnis, aber auch andere Faktoren wie abnehmende Geldmittel, eine sich wandelnde gesellschaftliche Akzeptanz und auch immer weniger Engagierte machen hier eine Veränderung notwendig. Immer größere Zuständigkeitsgebiete können keine Lösung sein. Kirchenaufbau vom Kopf - vom Priester - her gedacht kommt also zwangsläufig an seine Grenzen. Der Bistumsprozess hat hier eine neue Vision entwickelt, wie kirchliches Leben in Zukunft gehen kann. Eigentlich ist dies aber gar kein neuer Ansatz, sondern nur die Wiederentdeckung des 'allgemeinen Priestertums', das alle getauften und gefirmten Christinnen und Christen innehaben: 

Kirchenaufbau geschieht von unten nach oben.

Von den Menschen her gedacht

Neben vielen neuen inhaltlich-pastoralen Entwicklungen wird der Bistumsprozess von dem Gedanken getragen, den Aufbau der Kirche nicht vom besonderen Priestertum her zu entwickeln, sondern er geht von den Gläubigen aus: Menschen finden sich zusammen, weil sie in einer speziellen Art ihren Glauben leben wollen. Diese kleinen Gruppierungen nennt der Bistumsprozess 'Orte von Kirche'. 

Hier kann Glaube sehr individuell und ohne vorgegebene Form konkret gemeinsam lebendig werden. Orte von Kirche sind in der Regel kleiner und spezieller als das, was wir bisher als 'Gemeinde' kennen.

'Orte von Kirche' – einladend und zukunftsorientiert

Die Orte gelebten Glaubens haben einen der klassischen kirchlichen Grundvollzüge als Schwerpunkt. Sie sind in gewisser Weise jeweils spezialisiert auf Verkündigung, Gottesdienst oder Nächstendienst (martyria, leiturgia, diakonia). 

Ihnen ist gemeinsam, dass sie Evangelium und konkretes Leben der Menschen in Beziehung bringen wollen. Orte von Kirche können dies auch ohne Anleitung oder Führung einer ausgebildeten Seelsorgerin oder eines Seelsorgers, weil alle Gläubigen durch Taufe und Firmung (allgemeines Priestertum) hierzu befähigt und beauftragt sind. Trotzdem ist nicht ausgeschlossen, dass sie bei Bedarf bzw. auf Anforderung von pastoralen Fachleuten unterstützt werden können.

Den Orten gelebten Glaubens schreibt der Bistumsprozess verschiedene 'Charaktereigenschaften' zu, die diese als besonders einladend und zukunftsorientiert ausweisen: sie sind lebendig und wirksam, gemeinschaftlich und solidarisch, sie ermöglichen Engagement und Entwicklung.

Kirche – Netzwerk im Pastoralen Raum

In Bezug auf das Zusammenwirken der Orte von Kirche hat der Bistumsprozess das Bild des Netzwerks entwickelt. Miteinander in Beziehung und im Austausch bilden sie - so verschiedenartig sie auch sind - gemeinsam Kirche. 

Im Zusammenwirken in einem bestimmten Territorium (Pastoraler Raum) können alle Formen kirchlichen Lebens ebenso wie alle kirchlichen Dienstleistungen sichergestellt werden. Zusätzlich entsteht Raum für neue, innovative Formen christlichen Glaubens. Kirche bildet sich so aus dem Netz der vielen Orte gelebten Glaubens. Hier wird es weiterhin Seelsorgerinnen und Seelsorger und kirchliche Dienstleistungen geben. Zugleich aber liegt eine große Verantwortung bei den Gläubigen, ihren Glauben gemeinsam in neuen Formen zu leben.

Auf-die-Füße-Stellen – Profilierung der Orte von Kirche

Zunächst gilt es, die vielen Orte gelebten Glaubens als solche zu entdecken und das Bewusstsein dafür zu schaffen. Eine Reflexion des eigenen Selbstverständnisses wird dann zu einer Profilierung führen, wobei der eigene inhaltliche Schwerpunkt deutlich und die Charaktereigenschaften im Sinne des Bistumsprozesses sichtbar werden. Zugleich wird jeder Ort von Kirche für sich erkennen, ob und inwiefern er zum Netzwerk des Pastoralen Raumes gehören möchte und was er hier einbringen kann. Nach Bestätigung der Zugehörigkeit zum Pastoralen Raum wird jeder Ort von Kirche – soweit die bisherigen Überlegungen des Bistumsprozesses – die Möglichkeit haben, an den vorhandenen Unterstützungsangeboten (ideell, finanziell, personell und räumlich) zu partizipieren. So soll sichergestellt werden, dass sie tatsächlich eigenverantwortlich ihr Leben gestalten können.

In den nächsten Monaten werden die Verantwortlichen in unseren Gemeinden und Pfarreien die Profilierung der unterschiedlichen Orte gelebten Glaubens unterstützen. Zugleich können Gruppierungen, die eine Profilierung als Ort von Kirche anstreben, selber aktiv werden. Weitere Hinweise finden sich auf den Internetauftritten der drei GdG unter dem Stichwort 'Kirche-in-Dueren'.

Umbau der Kirche Herz Jesu, Hoven 

Liebe Pfarrangehörige von Herz Jesu in Hoven, 

Liebe Mitchristen, 

Wie Sie wissen, wurde im Bistum Aachen bis 2015 ein Prozess „Kirchliches Immobilienmanagement“ (KIM) durchgeführt, in dem alle Gemeinden des Bistums gehalten waren, die Nutzung ihrer Gebäude wie Kirchen, Pfarrheime und Pfarrbüros zu überprüfen und den sehr geänderten Rahmenbedingungen der Kirche anzupassen. Weniger Gläubige, weniger Personal bedeutet eben auch weniger Nutzung der Gebäude. So war die Vorgabe des Bistums, dass 33% der Zuschüsse für die Instandhaltung der kirchlichen Gebäude eingespart werden sollten. Damit sollten die Gemeinden Gebäude benennen, die aus der Finanzierung durch das Bistum herausgenommen werden sollten. 

In unserer GdG traf dies zwei Kirchen, eine davon Herz Jesu in Hoven. Seitdem haben sich die Gremien der GdG, besonders der Kirchenvorstand in Hoven damit beschäftigt, wie die Kirche in Hoven anderweitig finanziert oder anderweitig genutzt werden könnte, aber am Ende immer noch eine pfarrliche Teilnutzung möglich ist. 

Nach langen und zum Teil schwierigen Jahren des Suchens hat sich nun ein privater Investor gefunden, der das Gebäude und Teil des Grundstücks gekauft hat und umbauen will, der Pfarre aber immer noch Räumlichkeiten für ihre Nutzung zur Verfügung stellt. 

Aus diesem Verkauf ergibt sich nun Folgendes: 

Das Kirchengrundstück wurde in 2 Teile geteilt: 

  • der Teil mit der darauf stehenden Kirche ist 2.622 qm groß und wurde an Prof. Roeb veräußert
  • der andere Teil mit Parkplatz, beginnend ca. 3 Meter hinter der Kirche in Richtung Sattlerstraße ist 1.404 qm groß und verbleibt im Eigentum der Kirchengemeinde.
  • Der Umbau der Kirche zu ca. 10 Mietwohnungen, 1 Pfarrsaal und einem Sakralbereich im linken Teil der Kirche soll im März 2024 beginnen.
  • Das Jugendheim und das ehemalige Pfarrhaus wurden ebenfalls an Prof. Roeb veräußert. Das Jugendheim kann bis zur Herrichtung der pfarrlichen und sakralen Räume in der Kirche weiter von der Pfarre genutzt werden. 
  • Mit Beginn der Umbaumaßnahme werden die Gottesdienste im Jugendheim Hoven stattfinden.
  • Die momentan in der Kirche befindliche Ausstattung, das Mobiliar sowie Kunstgegenstände können ggf. teilweise in den neuen Räumlichkeiten weiterverwendet werden.
  • Die Dauer der Maßnahme kann bis zu 2 Jahren betragen. 

Der Bischof von Aachen hatte nach dem Kirchenvorstandsbeschluss zum Verkauf der Kirche mit Dekret vom 07.10.2022 die Kirche Herz Jesu entwidmet, die Feier von Gottesdiensten und Veranstaltungen bis zum eigentlichen Verkauf und Beginn des Umbaus aber weiterhin erlaubt. 

Am Samstag, den 24. Februar hat die Gemeinde eine letzte Messe feiern können in der Kirche, so wie sie bis jetzt bestanden hat. Im Anschluss hat es eine Öffentliche Versammlung gegeben, die allen Interessierten Gelegenheit geboten hat, Fragen zu stellen und sich über die weitere Entwicklung zu informieren. Über die Umbaumaßnahmen werden wir auch weiterhin berichten. 

Für die Menschen in Hoven ist der Verkauf und der Umbau der Kirche ein weiterer großer Einschnitt in das Gemeindeleben nach dem Verlust der ursprünglichen Kirche Anfang der 1970er Jahre und dem Bau der jetzigen Kirche 1972. Unser Mitgefühl und unser Verständnis gelten all jenen, die sich mit dieser Entwicklung schwertun, auch wenn wir alle wissen, dass sich die Kirche den sehr veränderten Umständen heute anpassen muss. Umso dankbarer bin ich all jenen in Hoven, die sich dieser schwierigen Sache angenommen haben und mit viel Zeitaufwand, Energie und Sachverstand mitgeholfen haben, eine gute Lösung zu finden, die immer noch eine Möglichkeit für Gottesdienste und Gemeindeleben bieten wird. Dass daran Interesse besteht und dies auch angenommen wird, dafür bin ich sehr dankbar. 

Pfr. Norbert Glasmacher

HerzJEsuHovenSkizze

Die Ausstellung "Gegen das Vergessen - Zwangsarbeiterlager in Arnoldsweiler" ist in der Arnolduskirche zusätzlich zu den Gottesdienstzeiten an folgenden Tagen geöffnet:

Sonntag, 3.03., 10.03., 17.03. und 24.03.24 jeweils von 14 bis 16 Uhr. Herzliche Einladung, vorbeizukommen und sich die Ausstellung anzusehen!

Für den Pfarreirat

Kilian Inden

Kreuzweg24 1

Kreuzweg24 2

Die Sternsingeraktion 2024 war wieder ein großer Erfolg 

 und damit ein Gewinn für alle Kinder in Amazonas und in der Welt

die in diesem Jahr ganz besonders im Blickpunkt standen.2023 Danke Druck17

 

Danke allen Sternsingern, die wieder unermüdlich bei Wind und Wetter unterwegs waren.  Sie haben in diesen Tagen wichtige Erfahrungen gemacht und Begegnungen erlebt. Sich selbst für andere Kinder einzusetzen, Freizeit zu opfern, Dankbarkeit zu erfahren, aber auch mit Gleichgültigkeit oder Ablehnung umzugehen, das prägt. Ein kleiner Wermutstropfen auch in unserer GdG ist, dass die Bereitschaft, einen solchen Dienst zu übernehmen, dem allgemeinen Trend folgt und etwas zurückgeht. Umsomehr gilt der Dank denen, die dabei waren.

Danke allen Helferinnen und Helfern, die mit überlegt, geplant, vorbereitet und begleitet haben. Wir brauchen auch in Zukunft Eltern, Großeltern und vielleicht auch Jugendliche, die unsere Sternsinger begleiten und unterstützen. 

Danke allen Spendern, die den Segen an und in ihr Haus genommen haben. 

Diese bereits seit über 60 Jahren bestehende Sammelaktion ist die größte in Deutschland und die einzige, bei der sich Kinder für Kinder engagieren. Im letzten Jahr zählte man über 300.000 Kinder und sie sammelten 45.454.900,71 EURO. 

Unsere Sternsinger waren dabei und wir sind stolz auf unsere Kinder. 

Im feierlichen Gottesdienst in St. Peter Birkesdorf Ende des Jahres sandte Pastor Glasmacher unsere Sternsinger aus. Alle verfügbaren „Könige“, Sternträger und ihre Begleiter, die nicht verreist waren (es waren ca. 60), kamen in St. Peter zusammen, um den Segen für ihre Mission zu erhalten. Im Anschluss trafen sie sich im Pfarrsaal. Dort schauten alle gemeinsam den Aktionsfilm des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, um thematisch in die diesjährige Aktion eingestimmt zu werden. Das Treffen endete mit einem leckeren gemeinsamen Pizzaessen. Danach starten die ersten Sternsingergruppen ihre Sammelaktionen, die bis zum Dreikönigstag andauerten.

Aus den einzelnen Gemeinden wurden bis zum Redaktionsschluss folgende Spendenergebnisse gemeldet: 

St. Arnoldus Arnoldsw.   2600,97 €      St. Mariä Himmelfahrt Mariaw.       2420,00 €

St. Peter (Opferstock)       257,27 €      St. Martin Derichsw.                       3356,67 €

St. Peter Merken             4304,67 €      St. Michael Echtz                           2719,00 €

Wir kommen nächstes Jahr wieder, versprochen!

20231230 Pfarrbrief Sternsinger

Zum 1. Januar hat der Bischof die Neuordnung des ganzen Bistums Aachen angekündigt. Aus den bisher 72 GdG (Gemeinschaften der Pastoraler RaumGemeinden) werden 44 „pastorale Räume“. In diesen Räumen soll zukünftig das kirchliche Leben organisiert, geplant und weiter entwickelt werden. Basis des pastoralen Raums sind alle "Orte von Kirche", die jetzt schon existieren oder neu entstehen. Das können bisher selbständige Pfarrgemeinden sein, das können caritative Einrichtungen sein oder eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam den Glauben leben. 

Kriterien für einen Ort von Kirche:

Lebendigkeit: Ein Ort von Kirche ist lebendig, wenn er einen Bezug zur Lebensrealität der Menschen im Sozialraum hat, wenn das Zeugnis der Frohen Botschaft Jesu Christi zum Mitmachen einlädt, wenn hier das Leben als möglicher Ort der Gottesbegegnung in all seinen Facetten gefeiert und gewürdigt wird. 

Wirksamkeit: Ein Ort von Kirche ist wirksam, wenn sich in ihm das Wirken des Heiligen Geistes ahnen lässt, wenn durch ihn das Evangelium Jesu Christi erfahrbar wird, wenn er Strahlkraft entfaltet und Menschen anzieht. 

Gemeinschaft. Ein Ort von Kirche ist gemeinschaftlich und solidarisch, wenn er Menschen einlädt, Leben und Glauben zu teilen, wenn durch die in ihm versammelten Menschen die Nähe Gottes erfahrbar wird, wenn sich Menschen hier angenommen fühlen und Unterstützung erfahren. 

Ermöglichung. Ein Ort von Kirche ermöglicht Engagement und Entwicklung, wenn Menschen hier ihre Begabungen entdecken und Christsein leben können, wenn er Vielfalt Raum gibt und auf die Einheit der Kirche geöffnet ist, wenn hier Neues ausprobiert werden darf. 

Der pastorale Raum ist also die Vernetzungsebene der vielen Glaubensorte, die das vielfältige und bunte Leben der Kirche bilden. Für ein gutes Miteinander soll ein gemeinsamer Rat sowie ein Leitungsteam sorgen, in welchem Haupt- und Ehrenamtliche, Pastoral und Verwaltung vertreten sein sollen. Auch die Planung und Verwaltung der Finanzen, des Personals und der Liegenschaften soll auf dieser Ebene des pastoralen Raums erfolgen. 

Evangelium und Mensch als pastorales Konzept

Im Mittelpunkt allen kirchlichen Tuns stehen das Evangelium und die Lebenswirklichkeit der Menschen. Eine Pastoralstrategie, die für das ganze Bistum formuliert wurde, hält einen weiten Blick parat: auf Menschen, die den Glauben aktiv leben wollen, auf Menschen, die kirchliche Dienstleistungen nutzen wollen sowie auf alle, die mit ihrer Suche nach einem sinnvollen Leben Unterstützung wünschen. Dieser Weite kirchlichen Handelns liegt ein Umdenken im Selbstverständnis der Kirche zugrunde, in welchem die Freiheit jedes einzelnen respektiert wird, kirchliche Angebote wahrzunehmen. Was von der Kirche angeboten wird, soll auf jeden Fall die Existenz der Menschen in ihrem Denken und Fühlen heute treffen und von hoher Qualität sein. Welche Begegnungsräume die Orte von Kirche dazu bieten und welche Dienstleistungen auf der Ebene des pastoralen Raums angesiedelt werden, ist in der nächsten Zeit zu entwickeln. 

Die drei Pastoralteams St. Franziskus, Düren-Nord, St. Elisabeth, Düren-West und St. Lukas, Düren-Mitte schauen sehr motiviert auf das neue Miteinander, katholische Kirche in der Stadt Düren zu gestalten. Auch die drei GdG-Räte haben sich bereits zu einem Klausurtag getroffen und erkennen viele Chancen in der zukünftigen Gestalt von Kirche. 

Der Bischof hat Herrn Pastoralreferent Wolfgang Weiser damit beauftragt, als "Promotor" die Entwicklung der drei GdG zu einem pastoralen Raum zu koordinieren und zu entwickeln.

( Verfasser: Pfr. Hans-Otto von Danwitz, Pfarre St. Lukas, Pfr. Hans Tings, GdG St. Elisabeth,

                   Pfr. Norbert Glasmacher, GdG St. Franziskus) 

Weitere Infos auf der Homepage des Bistums Aachen www.bistum-aachen.de

Am 25. Februar jährt sich zum 78. Mal die Befreiung des Zwangsarbeiterlagers Arnoldsweiler (Stalag VI H) durch die Amerikaner, das die Wehrmacht im März 1940 im Bereich Cormeillesstraße, Neußer Straße, Schützenplatz, Eichendorffstraße und Mörikestraße eröffnet hat. Es war das zweitgrößte Lager im Rheinland. Anfangs waren hier etwa 500 bis 800 Polen und Franzosen, später dann überwiegend Russen gefangen. Etwa 9.200 Kriegsgefangene durchliefen insgesamt das Lager, wobei insbesondere die Russen sehr schlecht behandelt wurden. Auch einige aus Arnoldsweiler waren hier als Aufseher etc. beschäftigt. Das Lager wurde damals als selbstverständlicher Teil des Dorfes wahrgenommen und war sogar auf Postkarten zu finden.

Im Arnoldsweiler Lager sind mehr als 1.500 Menschen, überwiegend Russen, gestorben. Diese waren anfangs auf der Merzenicher Heide begraben, ein Kreuz erinnert noch daran. 1960 wurden die sterblichen Überreste nach Rurberg umgebettet.

Die Wanderausstellung "Gegen das Vergessen – Zwangsarbeiterlager Arnoldsweiler", die der Deutsche Gewerkschaftsbund der Region NRW Süd-West und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Ortsgruppe Düren erstellt haben, kommt nun erstmals nach Arnoldsweiler in unsere Kirche.

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 25. Februar, dem Jahrestag der Befreiung, um 17 Uhr in unsere Pfarrkirche St. Arnold ein. Die Ausstellung wird noch bis Ostern zu sehen sein.

Pfarreirat Arnoldsweiler und DGB NRW Süd-West

Bischof Dr. Helmut Dieser erlässt nach Räteberatung Dekret zur Umschreibung der Pastoralen Räume im Bistum Aachen.

Im Jahr 2023 haben viele hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ehrenamtlich Engagierte mit Hochdruck und großer Zielorientierung an einer neuen seelsorgerischen Struktur für das Bistum Aachen gearbeitet. GdG-Räte, Kirchenvorstände, regionale und diözesane Räte, haben seit Beginn des Jahres vielfach über die Grenzen der eigenen Pfarrei, GdG und Kirchengemeinde, manchmal sogar über Regionalgrenzen hinaus, beraten. Insgesamt schlugen die acht Regionen vor, dass aus 71 Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) 44 Pastorale Räume werden sollen.

Der Priesterrat und der Diözesanpastoralrat des Bistums Aachen sprachen sich nach intensiver Beratung jeweils mit absoluter Mehrheit (eine Gegenstimme im Priesterrat, eine Enthaltung im Diözesanpastoralrat) für die Übernahme der Voten aus den Regionalpastoralräten bzw. dem Vorschlag des Regionalteams Kempen-Viersen aus.

Zum 1. Januar 2024 umschreibt Bischof Dr. Helmut Dieser per Dekret diese 44 Pastoralen Räume als neue territoriale Grundstruktur im Bistum Aachen. „Damit möchte ich den Gläubigen Sicherheit im Hinblick auf die zukünftigen seelsorglichen Strukturen geben“, erläutert der Bischof.

Die Pastoralen Räume werden in zwei Schritten - ab dem 1. Juli 2024 und dem 1. Januar 2025 - aus den bestehenden 71 Gemeinschaften der Gemeinden (GdG) gebildet. Eine Begleitung und Moderation der Verantwortlichen und Gremien im zukünftigen Pastoralen Raum und der Kirchenvorstände im zukünftigen Pastoralen Raum wird durch das Bischöfliche Generalvikariat ermöglicht.

Das sind die zukünftigen Pastoralen Räume im Bistum Aachen:

Die hier vorgenommene (territoriale) Bezeichnung der Pastoralen Räume stellt nicht
notwendigerweise deren endgültigen Namen dar. Ein Verfahren zur Namensgebung der
Pastoralen Räume wird erarbeitet.

In der Region Aachen-Land:
Der Pastorale Raum Baesweiler wird gebildet aus der GdG St. Marien, Baesweiler.
Der Pastorale Raum Alsdorf wird gebildet aus der GdG Alsdorf.
Der Pastorale Raum Würselen wird gebildet aus der GdG Würselen.
Der Pastorale Raum Eschweiler wird gebildet aus der GdG Eschweiler-Mitte, der GdG
Eschweiler-Süd und der GdG Eschweiler-Nord.
Der Pastorale Raum Stolberg wird gebildet aus der GdG Stolberg-Nord und der GdG Stolberg-
Süd.
Der Pastorale Raum Herzogenrath wird gebildet aus der GdG Herzogenrath-Merkstein und der
GdG Herzogenrath-Kohlscheid.

In der Region Aachen-Stadt:
Der Pastorale Raum Aachen-Mitte wird gebildet aus der GdG Franziska von Aachen.
Der Pastorale Raum Aachen-Nord/Ost/Eilendorf wird gebildet aus der GdG Aachen-Nord und der GdG Aachen-Ost/Eilendorf.
Der Pastorale Raum Aachen-Forst/Brand wird gebildet aus der GdG Aachen-Forst/Brand.
Der Pastorale Raum Aachen-Kornelimünster/Roetgen wird gebildet aus der GdG Aachen-Kornelimünster/Roetgen.
Der Pastorale Raum Aachen-Burtscheid wird gebildet aus der GdG Aachen-Burtscheid.
Der Pastorale Raum Aachen-West/Nordwest wird gebildet aus der GdG Aachen-West und der GdG Aachen-Nordwest.

In der Region Düren:
Der Pastorale Raum Aldenhoven/Jülich wird gebildet aus den Pfarreien St. Martin (Aldenhoven), St. Ursula, St. Mauritius, St. Johann Baptist (Aldenhoven-Niedermerz), St. Nikolaus und St. Johann Baptist (Aldenhoven-Siersdorf) in der GdG Aldenhoven/Linnich und der GdG Jülich.
Der Pastorale Raum Linnich/Titz wird gebildet aus den Pfarreien St. Martin (Linnich), St. Gereon (Linnich-Boslar), St. Pankratius (Linnich-Rurdorf), St. Hermann Josef, St. Gereon (Linnich-Gereonsweiler), Hl. Maurische Märtyrer, St. Agatha, St. Georg, St. Peter, St. Margareta, St. Pankratius (Linnich-Ederen), St. Lambertus (Linnich-Tetz) und St. Lambertus (Linnich-Welz) in der GdG Aldenhoven/Linnich und der GdG Titz.
Der Pastorale Raum Düren wird gebildet aus der GdG St. Franziskus, Düren-Nord, der GdG Düren-Mitte und der GdG St. Elisabeth von Thüringen, Düren-West.
Der Pastorale Raum Merzenich/Niederzier/Nörvenich/Vettweiß wird gebildet aus der GdG Merzenich/Niederzier und der GdG Nörvenich/Vettweiß.
Der Pastorale Raum Kreuzau/Hürtgenwald/Heimbach/Nidggen wird gebildet aus der GdG Kreuzau/Hürtgenwald und der GdG Heimbach/Nideggen.
Der Pastorale Raum Inden/Langerwehe wird gebildet aus der GdG Inden/Langerwehe.

In der Region Eifel:
Der Pastorale Raum Simmerath wird gebildet aus der GdG Selige Helena Stollenwerk, Simmerath.
Der Pastorale Raum Monschau wird gebildet aus der GdG Monschau.
Der Pastorale Raum Mechernich wird gebildet aus der GdG St. Barbara, Mechernich.
Der Pastorale Raum Kall/Nettersheim wird gebildet aus der GdG Hl. Hermann-Josef, Steinfeld.
Der Pastorale Raum Hellenthal/Schleiden wird gebildet aus der GdG Hellenthal/Schleiden.
Der Pastorale Raum Blankenheim/Dahlem wird gebildet aus der GdG Hl. Apostel Matthias, Blankenheim/Dahlem.

In der Region Heinsberg:
Der Pastorale Raum Übach-Palenberg wird gebildet aus der GdG Übach-Palenberg.
Der Pastorale Raum Heinsberg wird gebildet aus der GdG Heinsberg/Waldfeucht und der GdG Heinsberg-Oberbruch.
Der Pastorale Raum Wegberg wird gebildet aus der GdG Wegberg.
Der Pastorale Raum Wassenberg wird gebildet aus der GdG Wassenberg.
Der Pastorale Raum Hückelhoven wird gebildet aus der GdG Hückelhoven.
Der Pastorale Raum Erkelenz wird gebildet aus der GdG Erkelenz.
Der Pastorale Raum Geilenkirchen wird gebildet aus der GdG St. Bonifatius, Geilenkirchen.
Der Pastorale Raum Gangelt/Selfkant wird gebildet aus der GdG Gangelt und der GdG St. Servatius, Selfkant.


In der Region Kempen-Viersen:
Der Pastorale Raum Viersen wird gebildet aus der GdG Viersen, der GdG Viersen-Süchteln und der GdG Viersen-Dülken.
Der Pastorale Raum Nettetal/Grefrath wird gebildet aus der GdG Nettetal und der GdG Grefrath.
Der Pastorale Raum Kempen/Tönisvorst wird gebildet aus der GdG Kempen/Tönisvorst.
Der Pastorale Raum Willich wird gebildet aus der GdG Willich.
Der Pastorale Raum Schwalmtal/Brüggen/Niederkrüchten wird gebildet aus der GdG Schwalmtal und der GdG Brüggen/Niederkrüchten.

In der Region Krefeld:
Der Pastorale Raum Krefeld/Meerbusch wird gebildet aus der GdG Krefeld-Mitte, der GdG Krefeld Ost, der GdG Krefeld-Süd, der GdG Krefeld-Nord, der GdG Krefeld-Nordwest und der GdG Meerbusch.

In der Region Mönchengladbach:
Der Pastorale Raum Korschenbroich wird gebildet aus der GdG Korschenbroich.
Der Pastorale Raum Mönchengladbach-Mitte/Nordost wird gebildet aus der GdG
Mönchengladbach-Mitte, der GdG Mönchengladbach-Neuwerk und der GdG Mönchengladbach-Ost.
Der Pastorale Raum Mönchengladbach-Süd/Südwest wird gebildet aus der Pfarrei St. Matthias in der GdG Mönchengladbach-Süd und den Pfarreien St. Rochus und St. Helena in der GdG Mönchengladbach-Südwest.
Der Pastorale Raum Mönchengladbach-Rheydter Gürtel wird gebildet aus der Pfarrei St. Benedikt von Nursia in der GdG Mönchengladbach-Südwest, der Pfarrei St. Laurentius in der GdG Mönchengladbach Süd, der GdG Mönchengladbach-Giesenkirchen, der GdG Mönchengladbach-Rheydt-Mitte und der GdG Mönchengladbach-Rheydt-West.
Der Pastorale Raum Jüchen wird gebildet aus der GdG Jüchen.
Der Pastorale Raum Mönchengladbach-Nord/West wird gebildet aus der Pfarrei St. Mariä Heimsuchung in der GdG Mönchengladbach-Südwest und der GdG St. Peter, Mönchengladbach-West.

Koordinieren, Fördern, Moderieren.

Promotorinnen und Promotoren begleiten bei der Bildung der Pastoralen Räume.
Neben den bereits bestehenden Beratungs- und Begleitungsmöglichkeiten des Bischöflichen Generalvikariats ernennt Bischof Dr. Helmut Dieser für jeden künftigen Pastoralen Raum im Hinblick auf die Errichtung einen Promotor bzw. eine Promotorin mit der Aufgabe, die nötigen Prozesse vor Ort zu koordinieren, zu fördern und zu moderieren. Die Aufgabe beginnt am 1. Januar 2024 und endet mit der Ernennung des Leitungsteams des Pastoralen Raums im Übergang. Die Promotorin bzw. der Promotor ist in der Regel bereits im künftigen Pastoralen Raum tätig und wird für diese Arbeit mit einem Beschäftigungsumgang bis zu 25 Prozent ausgestattet.

(Stabsabteilung Kommunikation im Bistum Aachen)