Hoven

Im Überblick

Unsere Pfarrgemeinde

Herzlich Willkommen in Herz Jesu

 

Hoven liegt am nordwestlichen Stadtrand von Düren und ist von Wiesen und Feldern umgeben. Östlich des Stadtteiles fließt die Rur. Unsere neue Kirche wurde am 29. April 1972 geweiht, ein Betonbau, mit roten Ziegeln verblendet. Der quadratische Grundriß ist an drei Ecken durchgezogen und der kubische Bau so erweitert zu einer Sakramentskapelle und Sakristei, einer Werktagskirche und dem Platz für den Altarraum. Die Wände des Altarraums sind erhöht zu einer Art Laterne. Von hier aus fällt das Dach nach zwei Seiten ab. Der niedrige quadratische Glockenturm steht auf dem Kirchvorplatz.
(Quelle: Bistum Aachen)

 

Heute ist die Pfarre ein Teil der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Franziskus Düren-Nord.

Aus dem Gemeindeleben

kirchliche Gebäude

Unsere Pfarrkirche Herz Jesu

 

1970 beauftragte man den Architekten Dipl. Ing. Lüttgen, einen Plan für eine neue Kirche anzufertigen. Erster Spatenstich fand am 29.5,1970 statt, die Grundsteinlegung am 1.10.1970. Bei der Grundsteinlegung der neuen Kirche wurde auch der Grundstein der alten Kirche mit eingemauert. Beide Grundsteine sind heute in der Vorhalle vom Haupteingang zu sehen.

Die Kirche besteht aus einen Sichtbetonskelett mit roten Backsteinmauern. Die Westwände sind teilweise mit schwarzen Eternitplatten abgedeckt. Die Werktagskirche ist von der Hauptkirche optisch abgetrennt. Der Altar in der Werktagskapelle ist ein gefärbter Aluminiunguß. Er ist ebenfalls wie der Hauptaltar und der Ambo vom Künstler Bücken entworfen worden. Der Hauptaltar steht in der Südwestecke der Kirche. Das Kreuz stammt von dem Künstler Sous. Er hat auch das Haupt- und Nebenportal entworfen. Die Dachkonstruktion verläuft schräg zu einer über dem Altar befindlichen Laterne. Durch sie dringt von oben her Licht in die Kirche. Die Decke ist innen mit naturfarbener Holzverbretterung verkleidet. Die Bestuhlung ist ebenfalls naturholzbelassen.

Der Chorraum und die Orgel befinden sich in der Ostecke der Kirche. Die Sakramentskapelle mit dem von der alten Kirche übernommenen Tabernakel ist ebenfalls von der Hauptkirche optisch abgetrennt. Die Tabernakelstele sowie der Kerzenhalter stammen vom Künstler Bücken.

(Quelle: Stefan Retschke, Kirchen und Kappellen in Düren)

 

Pfarrpatron

Unsere Kirche ist dem Herzen Jesu geweiht.

Die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu ist eine Ausdrucksform der römisch-katholischen Spiritualität. Dabei wird Jesus Christus unter dem Gesichtspunkt seiner durch sein Herz symbolisierten Liebe verehrt. Der dazugehörige Grundtext aus dem Evangelium ist Joh 19,34 bzw. Joh 7,37 f. das durchbohrte Herz des Gekreuzigten als Quelle der Sakramente der Kirche. In der Präfation des Hochfestes vom Heiligsten Herzen Jesu heißt es:

„Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heiles.“
(Quelle: Wikipedia)

Das Patronat der Hovener Kirche geht auf Pfarrer Krumbachs zurück, er machte zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Vorschlag, die neue Kapelle im Ort (Alte Kirche) dem hl.Herzen Jesu zu weihen. Dies wurde vom Generalvikariat in Köln erlaubt.
(Quelle: Stefan Retschke, Kirchen und Kapellen in Düren)

 

Halten wir, wenn unser Herz verwundet ist,
es an das verwundete Herz Jesu.
Zwei verwundete Herzen können am besten zusammenwachsen.
August Berz

Geschichte

Es wird vermutet, dass Hoven von den Sunukern besiedelt wurde. Dieser westgermanische Stamm besiedelte vor allem das Rheinland im 1. und 2. Jahrhundert. Die These, dass die Sunuker in Hoven lebten, stützt sich auf den Fund eines geweihten Steins der Gottheit "Dea Summuxal". Diese Gottheit wird den Sunukern zugeordnet. Hoven war schon zu römischer Zeit besiedelt. Auf dem Priesberg am nördlichen Ortsrand der Ruraue wurde bereits 1879 die Heidenburg ausgegraben, ein römischer Tempel mit den Grundmaßen 21 × 19 m. Im Jahre 1359 wird Hoven das erste Mal erwähnt. Der damalige Herzog Wilhelm von Jülich überträgt Emond von Hoven die Fischerei im Teich vor dessen Haus zu Hoven.
(Quelle:Wikipedia)

1832 stifteten die Eheleute Pohl aus Hoven eine kleine Andachtskapelle. Diese Andachts kapelle war bis 1909 derPfarre Mariaweiler unterstellt. Am 18.6.1909 wurde einKapellenbauverein gegründet. Der Bauverein einigte sich mit dem Generalvikariat in Köln, daß die neue Kapelle auf dem Platz der Andachtskapelle gebaut werden sollte. Diözesanbaurat Statz gab ein bautechnisches Gutachten für die Kapelle ab. Er lehnte die Baubetreuung allerdings ab und verwies auf den Kölner Architekten Forthmann. Dieser legte dem Bauverein am 18.6.1910 seine Pläne vor, die sichauf die vorher von Johann Schumacher angefertigten Bauzeichnungen stützten.