Arnoldsweiler

Im Überblick

Unsere Pfarrgemeinde

Herzlich Willkommen in St. Arnold

 

 


Arnoldsweiler liegt im Norden des Stadtgebietes Düren.  Egal, von welcher Seite man in das Dorf hinein fährt, die mächtige neuromanische Kirche Groß St. Arnold beherrscht das Bild. Direkt daneben die romanisch-gotische Kirche Klein St. Arnold. Außerdem befindet sich östlich des Ortes die kleine Wegekapelle Maria Rast aus dem Jahr 1960. 

Siehe auch in Wikipedia:

Aus dem Gemeindeleben

kirchliche Gebäude

Pfarrkirche St. Arnoldus

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die alte Pfarrkirche Klein St. Arnold baufällig. So wurde der Kölner Architekt Theodor Roß beauftragt, eine neue, größere Pfarrkirche zu bauen. Sie erstand in den Jahren 1899 bis 1902 direkt neben der alten Kirche. Die neue Kirche wurde als dreischiffige Basilika nach den damals herrschenden Vorstellungen im neuromanischen Stil mit Anklängen an den Übergangsstil zur Gotik gebaut. Am 8.10.1899 wurde der Grundstein gelegt, am 15.6.1902 weihte der damalige Kölner Weihbischof und spätere Erzbischof Dr. Antonius Fischer den Bau.

Arnolduskapelle

Die alte Arnolduskirche, heute Klein St. Arnold oder Arnolduskapelle genannt, die wohl bereits vor 1168 zur Pfarrkirche erhoben worden war, wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und erweitert. 

"Die 922 erstmals erwähnte Arnolduskirche wird seit 1902 nach dem Bau eines neuen Kirchengebäudes, als Arnolduskapelle bezeichnet.Die Außenmauern des südlichen Seitenschiffes und das untere Geschoß des Turmes stammen wahrscheinlich aus dem 11.Jh. Das oberste Turmgeschoß und das Portal stammen aus den 12.Jh.

1159 erfolgte die Erhebung zur Pfarre. Im 15./16. Jh..wurde die Apsis des südlichen Seitenschiffes sowie das Mittelschiff und der Chor erbaut. Nach dem Brand am Ende des 17.Jh. setzte man den Turn instand. Gleichzeitig wurde das nördliche Seitenschiff angebaut.

Pfarrpatron

St. Arnoldus

Der Pfarrpatron der Pfarre ist der heilige Arnold, der auch dem Ort den Namen gab


Die älteste bildliche Darstellung des hl. Arnold ist in der heute Arnolduskapelle genannten ehemaligen Pfarrkirche die Sandsteinfigur auf dem Hochgrab aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

In einem Weistum von 1548/49 wird eine Arnoldusbruderschaft erwähnt, ein Hinweis auf eine seit längerem bestehende Arnoldusverehrung. Die Sandsteinfigur auf dem Hochgrab des Heiligen entstand in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.Im Güterverzeichnis des Kölner Ursulastiftes von 922 sind zwei Kirchen in Arnoldsweiler bezeugt, das damals noch Ginnizweiler hieß. Die erste Kirche ist die Vorgängerin der heutigen Arnolduskapelle und die zweite, die nicht mehr besteht, war eventuell dem hl. Urban geweiht, da die Urbanusverehrung in Arnoldsweiler nie ganz verschwunden ist. 1742 wurde der hl. Urban in den Visitationsprotokollen – wahrscheinlich versehentlich – sogar als Pfarrpatron bezeichnet. 

Geschichte

 Im Güterverzeichnis des Kölner Ursulastiftes von 922 sind zwei Kirchen in Arnoldsweiler bezeugt, das damals noch Ginnizweiler hieß. Die erste Kirche ist die Vorgängerin der heutigen Arnolduskapelle und die zweite, die nicht mehr besteht, war eventuell dem hl. Urban geweiht, da die Urbanusverehrung in Arnoldsweiler nie ganz verschwunden ist. 1742 wurde der hl. Urban in den Visitationsprotokollen – wahrscheinlich versehentlich – sogar als Pfarrpatron bezeichnet.

Bereits 1360 bestätigte Herzog Wilhelm I. von Jülich (geb. um 1299, gest. 1361) die Verpflichtung der Bürgewaldgemeinden zur Entrichtung eines Kerzenopfers am Pfingstdienstag, später am Pfingstmontag. Diese Verpflichtung wurde erst im 19. Jahrhundert abgelöst.

Die älteste bildliche Darstellung des hl. Arnold ist in der heute Klein St. Arnold, Arnolduskapelle,  genannten ehemaligen Pfarrkirche die Sandsteinfigur auf dem Hochgrab aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. In einem Weistum von 1548/49 wird eine Arnoldusbruderschaft erwähnt, ein Hinweis auf eine seit längerem bestehende Arnoldusverehrung. Die Sandsteinfigur auf dem Hochgrab des Heiligen entstand in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.