Kirchliche Gebäude

Unsere Pfarrkirche Herz Jesu

 

1970 beauftragte man den Architekten Dipl. Ing. Lüttgen, einen Plan für eine neue Kirche anzufertigen. Erster Spatenstich fand am 29.5,1970 statt, die Grundsteinlegung am 1.10.1970. Bei der Grundsteinlegung der neuen Kirche wurde auch der Grundstein der alten Kirche mit eingemauert. Beide Grundsteine sind heute in der Vorhalle vom Haupteingang zu sehen.

Die Kirche besteht aus einen Sichtbetonskelett mit roten Backsteinmauern. Die Westwände sind teilweise mit schwarzen Eternitplatten abgedeckt. Die Werktagskirche ist von der Hauptkirche optisch abgetrennt. Der Altar in der Werktagskapelle ist ein gefärbter Aluminiunguß. Er ist ebenfalls wie der Hauptaltar und der Ambo vom Künstler Bücken entworfen worden. Der Hauptaltar steht in der Südwestecke der Kirche. Das Kreuz stammt von dem Künstler Sous. Er hat auch das Haupt- und Nebenportal entworfen. Die Dachkonstruktion verläuft schräg zu einer über dem Altar befindlichen Laterne. Durch sie dringt von oben her Licht in die Kirche. Die Decke ist innen mit naturfarbener Holzverbretterung verkleidet. Die Bestuhlung ist ebenfalls naturholzbelassen.

Der Chorraum und die Orgel befinden sich in der Ostecke der Kirche. Die Sakramentskapelle mit dem von der alten Kirche übernommenen Tabernakel ist ebenfalls von der Hauptkirche optisch abgetrennt. Die Tabernakelstele sowie der Kerzenhalter stammen vom Künstler Bücken.

(Quelle: Stefan Retschke, Kirchen und Kappellen in Düren)

 

1977 wurde die alte Kirche wegen Baufälligkeit abgebrochen.1978 wurden drei neue Glocken beschafft. Sie wurden zusammen mit der verbliebenen alten Glocke im ebenfalls 1978 fertiggestellten Turm aufgehängt. Der Turm ist der Kirche etwas vorgelagert und nicht mit dem eigentlichen Kirchenbauwerk verbunden.

(Quelle: Stefan Retschke, Kirchen und Kappellen in Düren)

Technische Informationen zur Orgel

(Quelle: http://www.kirchenmusik-dueren.de)

Registerzahl

12

Bauweise elektro-pneum. Kegellade
Baujahr 1976 (Umbau)
Orgelbauer Karl Bach, Aachen
Disposition
Manual I (C-g³)Manual II (C-g³)Pedal (C-f')
Prinzipal 8' Gedackt 8' Subbass 16'
Weidenpfeife 8' Prinzipal 4' Oktavbass 8'
Flöte 4' Mixtur IV 1' Gedecktbass 8'
Superoktav 2' Oboe 8' Choralbass 4'

Koppeln II-I, II-I Super, II-I Sub, I-P, II-P
Handregister und 1 Fr. Kombination, Feste Kombinationen für Piano und Tutti
Pistons für Tutti und Walze ab
Crescendo-Walze
Hinweise Die Orgel stand ursprünglich in der 1912 erbauten alten Pfarrkirche und wurde nach dem Neubau der jetzigen Kirche 1972 umgesetzt. Bauweise von Orgel und Spieltisch lassen den Ursprung wohl in den 1960er Jahren vermuten. Bis 1976 war die Orgel noch ohne Prospektpfeifen; erst dann erfolgte der Einbau von Oktavbass 8' und Prinzipal 8'.
Der Spieltisch ist vorbereitet für je 2 weitere Register in den beiden Manualwerken.