Versetzung von P. Timotheus Eller:

Nach fast 5-jähriger seelsorglicher Tätigkeit wird P. Timotheus uns in Kürze verlassen und seine neue Stelle in Brüggen St. Nikolaus und Born St. Peter im Kreis Viersen antreten.
Wir verlieren mit P. Timotheus einen eifrigen, einfühlsamen und engagierten Seelsorger, der die Pastoral in unseren drei Gemeinden beflügelt und ideenreich gestaltet hat. Dafür sei ihm schon jetzt aufrichtig gedankt und ein herzliches Vergelt`s Gott gesagt.

Die Abschiedsfeier wird auf seinen persönlichen Wunsch hin am Sonntag, dem 09. März 2008 um 10.30 Uhr in St. Joachim stattfinden; anschließend ist im Pfarrheim ein Empfang, wo Gelegenheit ist, sich von P. Timotheus zu verabschieden. Er möchte keine besonderen Geschenke. Womit man ihm entgegenkommen würde und helfen könnte, wäre ein Obulus für eine Küche und einige Einrichtungsgegenstände, die er natürlich in seinem neuen Domizil in Brüggen braucht. Zu der Abschiedsmesse und dem anschließenden Empfang sind alle Pfarrangehörigen aus unseren Gemeinden recht herzlich eingeladen.

Die Einführung von Herrn Pfr. Eller in Brüggen erfolgt am Palmsonntag, dem 16. März 2008 um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus; anschließend findet im dortigen Pfarrheim ein Empfang statt. Zu diesen Feierlichkeiten wird von hier aus ein Bus eingesetzt; die Abfahrten erfolgen:
- um 13.10 Uhr ab Kirche St. Joachim
- um 13.20 Uhr ab Kirche Birkesdorf
- um 13.30 Uhr ab Kirche Arnoldsweiler

Die Rückfahrt ab Brüggen wird dann gegen 17.30 Uhr sein. Für diese Busfahrt können sich alle, die P. Timotheus an den Niederrhein begleiten möchten, anmelden und zwar im Zentralen Pfarrbüro in Birkesdorf mit Zahlung eines Kostenbeitrages von 5 € pro Person.

Wir wünschen Pfr. Timotheus Eller in seinem neuen Wirkungsbereich viel Erfolg und Kraft und für seinen pastoralen Dienst eine weiterhin glückliche Hand und Gottes Segen und Beistand.

B. Naphausen, Pfr.

 

Abschiedsschreiben von Pater Timotheus Eller:

Abschied vom Pater

Diese Überschrift gilt für Sie und mich in gleicher Weise. Mit dem Antritt meiner neuen Stelle am Niederrhein ist eine Ernennung mit dem Titel Pfarrer verbunden. So wird aus "Pater Timotheus" nun "Pfarrer", oder eben ortsüblich, "Pastor Eller".

Hinter dieser rein äußerlichen Veränderung stehen viereinhalb Jahre Lebensgeschichte, die bis zum Rand gefüllt waren und deren Bilanz in tausend Worten oder in einem gesagt werden könnte: Danke!

Die Zeit ist im besten Sinne des Wortes nicht spurlos an mir vorüber gegangen. Durch meine Ausbilddung in Köln war es die Kombination von zwei Lebenswelten, die sich für mich in wunderbarer Weise bereicherten. Auf der einen (und für die meisten von Ihnen sichtbarsten) Seite, stand die seelsorgliche Arbeit in den Gemeinden St. Arnold, St. Joachim und St. Peter. Auf der anderen Seite, die Ausbildung an der Arturo Schauspielschule in Köln, die ich im Juli vergangenen Jahres erfolgreich abgeschlossen habe.

Das beides in einer für alle beteiligten bereichernden Weise geschehen konnte, ist in erster Linie Pfarrer Bernd Naphausen zu verdanken (den ich als einzigen namentlich nennen möchte). Ohne ihn wäre der Einstieg und die Durchführung unmöglich gewesen. Wer sich über meinen Verbleib im Bistum Aachen freut, kann sich bei ihm bedanken.

Auch die anderen Mitglieder des Pastoralteams haben in je eigener Weise mein Leben und Arbeiten hier unterstützt und bereichert. Dank gilt hierfür auch meinen Mitbrüdern aus der Benediktinerabtei Gerleve, die mich in Frieden haben ziehen lassen. Des weiteren danke ich den Ordensschwestern in Arnoldsweiler und Birkesdorf . Der Konvent im Marienhospital, bei dem ich in den ersten drei Monaten Aufnahme gefunden habe, hat mich immer in Wort, Tat und Gebet unterstützt.
Auch den MitarbeiterInnen des Kirchengemeindeverbands, der Pfarrbüros, den Organisten, denen in der Hausmeisterei und in unseren Sakristeien tätigen, möchte ich gerne meinen herzlichsten Dank aussprechen.
Mit Dank zu nennen sind auch die MitarbeiterInnen und Priester des früheren Dekanates Düren-Nord, das Pastoralteam des Landeskrankenhauses, die evangelischen Mitbrüder und Schwestern, die Schulen und Kindergärten und in vielen Zusammenhängen auch die Repräsentanten und MitarbeiterInnen der Stadt Düren.

Und dann sind da noch die vielen, vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, besonders im Gesamtpfarrgemeinderat mit seinen Orts- und Sachausschüssen und den Arbeitskreisen, den Kirchenvorständen, die Schützenbruderschaften, die Matthias Bruderschaft, die MessdienerInnen, die kirchlichen und - wie man so sagt - "weltlichen" Vereine und n a t ü r l i c h die vielen Menschen in unseren Gemeinden, die Frohes und Schweres mit mir geteilt und immer wieder in unseren Gottesdiensten, mit mir den Glauben gefeiert haben. Dabei haben die Kirchenchöre und das Blasorchester Birkesdorf und viele andere mit viel Engagement immer wieder Ohr und Herz mit Freude erfüllt.

An letzter Stelle genannt, doch vor allem stehend, ist da noch meine Familie und die Menschen, mit denen ich durch ein bewährtes Band der Freundschaft und Liebe verbunden bin. Sie alle sind es, denen ich "DANKE", dieses kleine und gleichzeitig große Wort, sagen möchte. Dazu kann dann noch das Wort "herzlich" oder "tausend" kommen - und doch scheint mir das alles zu schwach zu sein. Es kommt dann der Moment der Stille und des Innehaltens, an dem ich vor dem die Knie beugen möchte, der der Ausgangspunkt und das Ziel all unseres Wirkens und Seins ist.

Überzeugter denn je, kann ich Ihnen allen zurufen:" Es lohnt sich der Stimme des Herzens zu folgen".
Dieser Stimme folgend trete ich am 16. März, dem Palmsonntag, um 15.00 Uhr meine neue Stelle an. Erste Begegnungen mit den Menschen aus Brüggen, Born und Lüttelbracht, haben mir Mut gemacht diesen Schritt zu gehen.

Zunächst jedoch heißt es Abschiednehmen. Auf meinen Wunsch hin findet der Dankgottesdienst in St. Joachim in Nord-Düren statt. Wer mir eine Freude machen will, den lade ich ein, mit mir ein Fest des Glaubens zu feiern. Die heilige Messe am Sonntag, den 9. März beginnt um 10.30 Uhr. Anschließend ist Gelegenheit zu persönlicher Begegnung, die allerdings wohl für jeden einzelnen kurz aber herzlich ausfallen muß.

So grüße ich zum letzten mal mit dem vertrauten Namen:
Ihr Pater Timotheus Eller