An die "Spätlese".
Von einer Gleichgesinnten!


Es ist ein Brauch, von altersher, wer Sorgen hat, hat auch Likör.

Doch Schwester Christophora, die anderer Meinung ist,
glaubt, dass man Sorgen auch auf andere Art vergisst.
Sie setzt auf andere gute Sachen,
die dem Menschen seine Sorgen vergessen machen.

Eine "Spätlese", doch dabei muss man beachten,
"von besonderer Art" wäre nicht zu verachten.

So reifte dann in ihr, wie in gutem Wein, der Entschluss, alte Menschen zu erfreu´n.

So kamen zusammen Senioren mit Bekannten,
die dann das Clübchen "Spätlese" nannten.

"Spätlese", das Wort allein ist Verpflichtung, Qualität, Güte, Reife, das ist ihre Richtung.
Das heißt, viel zusammen zu erleben, dann ist alles viel schöner, das ist ihr Bestreben.

So ist dann vom Jahre 2007, viel schöne Erinnerung hängen geblieben.

Sie treffen sich einmal wöchentlich, feiern Geburtstage, lachen, singen und freuen sich.
Bei Gebäck und Kaffee und gemeinsamen Essen,
da kann man schon mal seine Sorgen vergessen.

Anlässe dazu gibt's im ganzen Jahr, Weihnachten, Ostern und Fastnacht sogar.

Und im Wonnemonat Mai, da hatte der Club eine Königin dabei.
Die wurde dann durch den Ort gefahren. Man dachte zurück - wie in jungen Jahren.

Und Gäste kamen, die ihre Aufwartung machten,
die dem Clübchen sogar eine Fahne brachten.
Sie kamen von der Stadtverwaltung. Ich finde das war eine gute Haltung.

Und Sankt Nikolaus kam und Sankt Martin auch, sie brachten Beide nach altem Brauch,
nicht nur Kindern viel Freude, auch den Alten viel Glück.
Die dachten dann an die eigene Jugend zurück.

Höchstpersönlich kam auch die Polizei, die brachte den Senioren neue Regeln bei,
was für ältere Menschen - wie ihr wohl wisst, im heutigen Verkehr sehr wichtig ist.

Und mit ´ner Verlosung konnte man aufwarten.
So gab es Vergnügen auf vielerlei Arten.

Und mein persönlicher Rat ist da nicht verkehrt: "Freunde, das Leben ist lebenswert".

Zum Beispiel beim Ausflug per Bus in die Eifel
zur Ordensburg Vogelsang, die ist ohne Zweifel,
eine Reise wert.
Dort ist es schön mit Blick auf die herrlichen Eifelseen
und auf das schöne Städtchen Gemünd, wo Erholungshäuser am Platze sind.

Von der Stadtranderholung, da machten auch
die Damen der "Spätlese", in Gemünd Gebrauch.

Und wie im Leben, so geschieht´s auch im Verein.
Die Einen Gehen und Neue treten ein.
Da ist dann das Abschied nehmen schwer, doch ein Abschied für immer, noch viel mehr.
Im Gebet dachte man an die Toten und die Kranken.
Und am Ende des Jahres vergaß man nicht, für vieles zu danken.

Auch ein Dank an den Herrgott für Schwester Christophora,
die ist ja wirklich für so viele da.
Vor allem aber für die Kranken und Alten.

Gott möge sie beschützen und für uns alle erhalten.
K.H.