Mit dem Engel der Kulturen wurde eine Spur des Friedens gelegt, die Menschen aller Generationen, Kulturen, Religionen und Milieus erreichen soll (28% der Menschen in Düren haben einen Migrations­hintergrund!). Das Kunstprojekt sollte bildhaft, anschaulich und greifbar darstellen, dass niemand und keine Gruppe aus dem Kreis herauszulösen ist, ohne dass die Zukunft nachhaltig beschädigt wird, und setzte damit auch ein klares Zeichen gegen Fremdenfeind­lichkeit. Die Stahlskulptur wurde am 27. September durch die Innenstadt Dürens gerollt in Begleitung von vielen, die das Projekt unterstützen (z.B. auch unser Kindergarten St. Joachim und einige Schulen) Es sollte auch ein deutliches Zeichen gegen Rechts­extremismus, Rassismus und Gewalt und für ein multikulturelles Zusammenleben in Düren und Umgebung sein. Stationen des Weges waren die Kirche St. Joachim, die DITIB-Moschee, die Rückriem-Stele in der Schützenstraße, das Rathaus und die Christuskirche. An den Stationen gab es jeweils ein Programm mit Begrüßungen (u. a. durch den ‚Hausherrn’), Friedensgrüßen der Religionen und weiteren Grußworten, Musik, Tanz und Legen des Sandengels. An der Christuskirche fand der Höhepunkt statt mit einer Erklärung der Künstler und dem Verlegen der Bodenintarsie als bleibender Erinnerung und Mahnung. Anschließend wurde die neue Bodenintarsie für die Stadt Bielefeld ausgebrannt. Das Thema wurde in der Christuskirche am Abend in der „Nacht der offenen Kirchen“ erneut aufgegriffen.

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